Miteinander, aber nicht – wie in TV-Talkshows – gegeneinander und durcheinander reden

Schein-Demokratien hat Pfarrer Dr. Reinhard Kees schon häufiger erlebt: In der DDR, wo er aufwuchs, aber auch in Äthiopien und im Königreich Swasiland, wo er als Seelsorger für die Evangelische Kirche arbeitete. „Wir dürfen unsere Demokratie in Deutschland nicht durch Gleichgültigkeit auf‘s Spiel setzen“, warnte Kees (r.) am vergangenen Montag im Inter-kulturellen Zentrum Genezareth, als er die Begrüßungsworte für die erste Gesprächsver-anstaltung der Initiative „Dialog – Aufbruch aus Neukölln“ sprach. „Gerade bei uns in Neukölln leben viele Menschen, die zwar Steuern zahlen, aber nicht wählen können“, sagte Kees. In Thüringen bestehe dagegen das Problem, dass Weiterlesen

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Projekt „Dialog – Aufbruch aus Neukölln“ macht regionale Aktionen zu bundesweiten

„Demokratie leben!“ heißt ein Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, mit dem der Dialog zwischen den verschiedenen Kulturen in Deutschland ermöglicht und gefördert werden soll. Ziel des Bundes-programmes ist es, bewusste und unbewusste, insbesondere kulturspezifische Vorurteile zwischen verschiedensten Gruppen von Menschen zu thematisieren und abzubauen.

Der Aufbruch Neukölln e. V. stellte in diesem Zusammenhang gestern Mittag im Spiegelsaal des Deutschen Theaters in Mitte sein bundesweites Projekt „Dialog – Aufbruch aus Neukölln“ der Öffentlichkeit vor. Es wurde im September letzten Jahres begonnen und läuft bis Ende 2019. Weiterlesen

Am Girls’Day in den Bundestag

Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Fritz Felgentreu lädt auch in diesem Jahr wieder drei Mädchen ein, den Girls’Days am 26. April im Bundestag zu verbringen. Er ruft Neuköllner Schülerinnen dazu auf, sich um eine Teilnahme zu bewerben:
„Du bist ein Mädchen, mindestens 15 Jahre alt, lebst in Neukölln oder gehst in eine Neuköllner Schule? Du interessierst dich für Politik und wolltest schon immer einmal erleben, wo und wie Politik gemacht wird? Du möchtest mich als deinen Neuköllner Abgeordneten kennen lernen und Weiterlesen

„Entscheidend ist, dass die Ideen der Freiwilligenarbeit weitergetragen werden“

36 Organisationen, Vereine und Träger haben sich mittlerweile im 2008 gegründeten Netzwerk Ehrenamt Neukölln zusammengetan, um die gemeinsame Arbeit und den Erfahrungsaustausch zu fördern und sich für das Allgemeinwohl im Bezirk einzusetzen. Freiwilligenmanager Dietrich Schippel, der im Sprecherrat des Netzwerkes den VITA e. V. vertritt, konnte zum diesjährigen Jahresempfang , der gestern zum zweiten Mal im Bürgerzentrum Neukölln in der Werbellinstraße stattfand, die Neuauflage der Broschüre „Ehrenamt und Freiwillige Mitarbeit, Angebote & Möglichkeiten in Neukölln“ vorstellen. „Der Druck dieser Broschüre wurde durch eine Zuwendung des Bezirksamtes Neukölln, Abteilung Stadtentwicklung, Soziales und Weiterlesen

„Jetzt ist auch Kreativität gefragt“: Neuköllns Bundestagsabgeordneter plädiert für neue Lösungen

Nach dem für ihre Partei enttäuschenden Bundestagswahlergebnis suchten die Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion in der vergangenen Woche das persönliche Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern in ihren Wahlkreisen. „Wofür soll sich die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag einsetzen und wie gewinnt sie wieder stärkeres Vertrauen bei den Menschen?“, sollten die Abgeordneten in der Aktions-woche „Fraktion im Dialog“ erfragen.

Auch der Neuköllner Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu, der seinen Wahlkreis erfolgreich verteidigen konnte, ging an zwei Tagen von Weiterlesen

„Der Raub der Stolpersteine hat deutlich gemacht, wie aktuell der Gedenktag an die Pogromnacht vom 9. November 1938 ist“

„Diese Tat ist an Dummheit, Geschichtsvergessenheit und Menschenverachtung kaum zu überbieten“, verurteilte Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey den Diebstahl von über einem Dutzend Stolpersteinen in der Nacht von Sonntag zu Montag in Neukölln. Die Bürgermeisterin sprach am Donnerstagabend vor der ehemaligen Albrecht-Dürer-Apotheke in der Britzer Buschkrugallee 179 bei einer Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Reichspogromnacht.

In der Nacht zum 10. November 1938 zerschlugen Neuköllner Nationalsozialisten die Schaufensterschei-ben sowie die Einrichtung des Geschäftes und verprügelten den jüdischen Apotheker Adolf Mockrauer. Ein Terror-Überfall unter unzähligen, der veranschaulicht wie – beginnend mit der Weiterlesen

„Büro Leichte Sprache“ in Neukölln eröffnet

In der Schönstedtstraße 11, unweit vom Rathaus Neukölln, wurde am vergangenen Donnerstag das „Büro Leichte Sprache“ der AWO Neukölln Marketing und Service GmbH eröffnet. „Wir übertragen Texte in Leichte Sprache“, bewirbt das Büro sein Angebot, das sich an Institutionen und Unternehmen, Selbsthilfe-organisationen sowie Behörden und Verbände richtet. Zu den Leistungen des Büros gehören zusätzlich die Gestaltung von Webseiten, Flyern, Broschüren sowie Schulungen und Vorträge.

„Ich könnte auf meiner Webseite eigentlich einen Begrüßungstext in Leichter Sprache veröffentlichen“, sagte der Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu, der zusammen mit Bezirksbürgermeisterin Weiterlesen