Fairplay auf allen Ebenen beim 1. Berliner KiezKick im Körnerkiez

Kids aus dem Kiez und Promis aus der Politik trafen sich Freitagnachmittag in zwei bunt gemischten Teams zu einem kleinen Straßenfußballturnier auf dem Bolzplatz am Schierker Platz, nicht weit vom Nachbarschaftshaus Neukölln. Neben Bezirksbürgermeister Martin Hikel nahmen der Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir sowie die Berliner Abgeordneten Nicole Ludwig und Georg Kössler am Spiel teil. Als Trainer der beiden Mannschaften hatten sich der Bundestagsabgeordnete Weiterlesen

Stadtgeschichte für Kinder im Vorschulalter anschaulich präsentiert

Das KinderKünsteZentrum in der Ganghoferstraße wagt in seiner diesjährigen Mitmach-Ausstellung für Kinder ab drei Jahren ein Experiment: Unter fachkundiger Anleitung untersuchten die Jüngsten in ihren Kiezen und in der Stadt die Spuren der Geschichte und stellten ihre Beobachtungen mit künstlerischen Mitteln dar. Karen Hoffmann, Leiterin des KinderKünsteZentrums, eröffnete gestern zusammen mit allen beteiligten Kindern, Künstlerinnen und Erzieherinnen die Ausstellung „Unsere Stadt: Berlin“, deren Schirmherr Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller ist. Sigrid Klebba, Weiterlesen

Welche Chancen bietet das neue Teilhabechancen-Gesetz für rund 5.000 Langzeitarbeitslose in Neukölln ?

„Wir stehen für ein Recht auf Arbeit und nicht für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Wir wenden uns den besonders Abgehängten zu!“, betonte Katja Mast, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion vehement, als sie gestern Abend das neue Teilhabechancengesetz in der Kantineria44 im Bürgerzentrum Neukölln vorstellte. Mast, die an der Verabschiedung des am 1. Januar in Kraft getretenen Gesetzes maßgeblich beteiligt war, hatte gemeinsam mit dem Neuköllner Wahlkreisabgeordneten Dr. Fritz Felgentreu zur Dialogveranstaltung „Der Soziale Arbeitsmarkt kommt: Neue Perspektiven für Langzeitarbeitslose“ ins Rollberg-viertel eingeladen. „Laut Koalitionsvertrag sollen bis zu 150.000 Weiterlesen

„Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Wohnung klaut!“

„Wir sind BoeThie – BoeThie bleibt!“, wiederholten, beschwörend wie ein Mantra ohne Punkt und Komma, im Sprechchor einige hundert Menschen, die gestern Mittag zur Mieterdemonstration an die Kreuzung Böhmische Straße/Thiemannstraße gekommen waren. Viele hatten keinen Anfahrts-weg, denn sie wohnen in einem der 14 Häuser, die dort zur denkmalgeschützten Wohnanlage gehören, die verkauft wurde. Der dänische Pensionsfond PFA, der fünftgrößte Pensionsfond Europas, hat auch ihr Zuhause im Sommer als Weiterlesen

„Die Aufwertung sozialer Berufe ist die Schlüsselaufgabe für das 21. Jahrhundert!“

„Is dit schön, ma wieda hier zu sein!“, begrüßte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey am Donnerstagabend in der Aula der Britzer Otto-Hahn-Schule die vielen Aktiven aus dem Neuköllner Sozialbereich und der Kommunal-politik, die sie aufgrund ihrer früheren Arbeit als Bezirksbürgermeisterin und Bildungsstadträtin oft persönlich kennt. Der Neuköllner SPD-Bundestags-abgeordnete Dr. Fritz Felgentreu und sein Pankower Fraktionskollege Klaus Mindrup hatten die Veranstaltung organisiert, um der Ministerin die Gelegenheit zu geben, das jüngst im Parlament eingebrachte Gute-KiTa-Gesetz und seine Weiterlesen

Blick zurück und nach vorne

Heute vor 100 Jahren, am 11. November 1918, endete der Erste Weltkrieg. Anlässlich des Jahrestages luden die Martin-Luther-Gemeinde und der Evangelische Kirchenkreis Neukölln gestern Mittag zur Podiums-diskussion „1918 – 2018 Erinnerungskultur und Blick nach vorn“ in die wegen Sanierungsarbeiten komplett eingerüstete Kirche in der Fuldastraße.

Über das Leben im Umfeld der Martin-Luther-Kirche während des Krieges, der als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts gilt, hatte die Neuköllner Gemeinde bereits vor einigen Jahren in einer Geschichtswerk-statt recherchiert, deren Ergebnis die Broschüre „Leben und Umfeld der Martin-Luther-Kirche im 1. Weltkrieg“ war.  Weiterlesen

„Für ein gutes Leben in der Gropiusstadt! Wir wollen hier nicht aus- oder wegziehen!“

So fasste eine Mieterin gestern Nachmittag am Ende ihrer Rede bestimmt zusammen, was viele Mieterinnen und Mieter der Großsiedlung derzeit bewegt. Die Mieterinitiative Löwensteinring 23/25 hatte mit Unterstützung der Neuköllner Linken zur Protest-kundgebung „Mietenwahnsinn stoppen!“ auf dem Lipschitzplatz aufgerufen.

„Schon heute ist jeder Dritte in der Gropiusstadt von staatlichen Hilfen abhängig, jedes zweite unserer Kinder lebt in Armut und die älteren unter uns müssen ihre Rente aufstocken. Doch bisher waren wenigstens die Mieten niedrig. Das ändert sich jetzt rasant. Die Mieten steigen von ehemals knapp über 4 Euro pro Quadratmeter auf Weiterlesen