Werkstatt der Kulturen präsentiert 1. Gnaoua-Musik-Festival in Berlin

Nicht schlecht staunten die Passanten, als sich eine Musikergruppe mit bunten Kostümen, Fasstrommeln, Langhalslauten und metallenen Klappern am späten Freitagnachmittag auf dem Neuköllner Hermannplatz zu einer Gnaoua-Parade versammelte. Die Musiker und Tänzer waren aus der nahegelegenen Werkstatt der Kulturen gekommen, wo erstmals in Berlin ein dreitägiges Gnaoua-Festival stattfindet.

„Die Werkstatt der Kulturen feiert im Oktober ihren 25-jährigen Geburtstag. Zum Jubiläums-Auftakt würdigen wir Weiterlesen

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Was lange währt …

Die Geschichte der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete auf dem ehemaligen Bewag-Sportplatz an der Karl-Marx-Straße ist eine der Behäbigkeit. Erst zogen sich die im Herbst 2014 begonnenen Verhandlungen zwischen dem Betreiber und dem Berliner Senat unverhältnismäßig lange hin, dann verzögerte sich die anfangs für das Frühjahr 2015 in Aussicht gestellte Eröffnung ein ums andere Mal.

Nun ist die Unterkunft mit 160 Plätzen aber tat-sächlich bezugsfertig, und bevor in den nächsten Wochen die ersten Bewohner einziehen, laden die Tamaja GmbH als Betreiber, das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten und das Bezirksamt Neukölln heute von 16.30 bis 18.30 Uhr zum Weiterlesen

WM-Finale in der Hasenschänke: familienfreundlich, fußballinteressiert und erstaunlich nicht-patriotisch

Ein torreiches Finalspiel zwischen Frankreich und Kroatien bei der Fußball-WM 2018 erlebten gestern auf zwei Großbildschirmen die Besucher der Hasenschänke im Neuköllner Volkspark Hasenheide. Anfangs schien der Sympathie der über 200 Zuschauer im 1952 erbauten Ausflugslokal eindeutig bei den Kroaten zu sein, auch wenn an Äußerlichkeiten auf den ersten Blick kaum zu erkennen war, ob jemand Frankreich oder Kroatien Weiterlesen

BENN-Britz eröffnet – jetzt fehlen nur noch Büroräume

Die Bildung neuer Nachbarschaften zwischen Geflüchteten und Einheimischen im Umfeld von Gemeinschaftsunterkünften soll das Programm „Berlin entwickelt neue Nachbarschaften“ (BENN) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen fördern. Freitagnachmittag startete das 16. von insgesamt 20 BENN-Projekten im Neuköllner Ortsteil Britz. Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Ute Krüger als Vertreterin der Senatsverwaltung Weiterlesen

Mehr Lebensqualität durch Bewegung und ein neues Verkehrskonzept für die Menschen im Richardkiez

„Gesundheit, gute Ernährung und Bewegung in einer intakten Umwelt gehören einfach zusammen“, erklärte mir Mirjam Vigier vom Quartiersmanagement (QM) Richardplatz Süd am Rand des Bewegungsfestes, das Donnerstagnachmit-tag am Droryplatz und auf dem Hof der Löwenzahn-Schule stattfand. „Das Fest ist Teil des Projekts ‚Gesund im Richardkiez‘ aus dem Programm Soziale Stadt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die gesund-heitlichen Kompetenzen der Anwohnerinnen und Anwohner in Weiterlesen

Schluss, aus, vorbei – nicht für über 11.000 in Neukölln

Bei der Fußball-WM, für die die Stadtbibliothek Neukölln sogar einen Thementisch aufgebaut hat, ist das Ende der Vorrunde erreicht. Die Zahl der Titelaspiranten hat sich damit halbiert und wird – nach dem heutigen spielfreien Tag – von morgen bis nächsten Dienstag in den Achtelfinalspielen stetig schrumpfen.

Weil nicht nur das deutsche Team raus ist, dürften das Bejubeln von Toren und Siegen oder Entsetzensschreie ob verpasster Chancen in Neukölln nun leiser ausfallen. Denn es hat auch die hier am stärksten vertretenen WM-Nationen erwischt: Polen, das sich im Bezirk der Unterstützung von 5.849 Landsleuten (Stand: 31.12.17) sicher sein durfte, und Serbien mit 3.276 potenziellen Fans. Den letzten Abpfiff bei dieser WM für ihr Team haben auch die 623 Australier, die in Weiterlesen

Deutsche, Griechen und Deutsch-Griechen diskutierten über Integration

genezareth-kirche, interkulturelles zentrum genezareth, neukölln„Griechisch im Kiez – Hellenisches Leben in Berlin“ heißt die aktuelle Ausstellung im Interkulturellen Zentrum Genezareth (IZG). Gezeigt wird dort eine Gesamtschau des griechischen Lebens in Berlin, die das IZG in Zusammenarbeit mit der Griechisch-Orthodoxen Gemeinde, dem Verein To Spiti und der Hellenischen Botschaft in Berlin gestaltete. In der Ausstellung sind aktuelle und historische Fotos neben Ikonen und Portraits zu sehen; die Biographien und Lebensschicksale von Heiligen werden ebenso erzählt wie die von ganz normalen Menschen.

Im Begleitprogramm der Ausstellung gab es Montag in der Kirche am Herrfurthplatz einen Informations- und Begegnungsabend unter dem Titel „Bildhafte Integration – Binationale Partnerschaften“, Weiterlesen