Erstes Info- und Vernetzungstreffen für das zweite „Offenes Neukölln“-Festival

Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Sommer, soll es das Festival „Offenes Neukölln“ auch in diesem Jahr wieder geben: Vom 1. bis 3. Juni lädt das Bündnis Neukölln alle Neuköllner*innen ein, gemeinsam zu feiern und zu diskutieren; zahlreiche Initiativen und Vereine beteiligen sich mit spannenden Veranstal-tungen an dem Festival.

2017 verübten Rechtsradikale in Neukölln zahlreiche Übergriffe. Menschen wurden bedroht und angegriffen, Autos angezündet. 16 Stolpersteine, die an Opfer des Nationalsozialismus erinnern, wurden aus dem Boden gerissen. Auch in Neukölln gewannen Weiterlesen

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Kundgebung gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit zum Abschluss des Chanukka-Lichterfestes

Zu einer Aktion unter dem Motto „Mehr Licht! – Gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit“ lud gestern Abend die Initiative Salaam-Schalom auf den Platz vor dem Rathaus Neukölln ein. Juden, Muslime und ihre Freunde waren aufgerufen, Kerzen und Teeleuchter mitzubringen, um – auch in der Tradition des Chanukka-Festes und des Advents – für ein friedliches Miteinander in Berlin zu demonstrieren.

„In den letzten Tagen wurden auf mehreren pro-palästinensischen Demonstrationen antisemitische Parolen gerufen“, sagte Armin Langer von der Weiterlesen

Im Moritatenzelt im Körnerpark werden Märchen in allen Sprachen der Welt erzählt

Um eine gute Geschichte zu lesen oder ein schönes Märchen zu hören, sollte eigentlich immer Zeit sein. Wenn es im Winter kalt wird und die Tage kürzer werden, dann machen das Geschichtenhören und das Märchenerzählen aber besonders viel Spaß.

Im Moritatenzelt, das im Kreativraum der Galerie im Körnerpark steht, werden für Kinder und Erwachsene an den Adventssonntagen traditionell Märchen aus aller Welt in ihren Ursprungssprachen vorgestellt. Mimik und Gestik der Märchenerzählerinnen sowie große gemalte Bilder veranschaulichen die Handlung jeder Geschichte. Je genauer die Zuhörer aufpassen, hinschauen und mitdenken, desto besser Weiterlesen

Mädchentreff Schilleria gerettet: Jugendstadtrat einigt sich mit Eigentümer

Der Mädchentreff Schilleria in der Neuköllner Weisestraße kann für mindestens fünf weitere Jahre in seinen Räumen bleiben. Jugendstadtrat Falko Liecke hat gestern im Gespräch mit dem Eigentümer eine einvernehmliche Lösung herbeiführen können. Der von der Schließung bedrohte Mädchentreff erhält für fünf Jahre einen Mietvertrag mit der Option auf einer Verlängerung um weitere fünf Jahre. Über die Höhe der Miete wurde Stillschweigen vereinbart.

„Ich bin froh und dankbar, dass wir uns heute mit dem Eigentümer einigen konnten. Das Gespräch mit ihm habe ich als sehr angenehm und entgegenkommend empfunden. Der Eigentümer hat verstanden, dass die soziale Infrastruktur im Kiez wichtig Weiterlesen

Halbmond auf Neuköllns neuem Märchenspielplatz bleibt der AfD-Fraktion ein Dorn im Auge

Begleitet von lauten „Sesam öffne Dich!“-Rufen eröffnete Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey gemeinsam mit Kindern zweier Kitas am Nikolaustag den Märchenspielplatz „Ali Baba und die 40 Räuber“ in der Walterstraße.

Zur Feier des Tages schickte der Neuköllner Mitmachzirkus Mondeo die Drei Weisen aus dem Morgenland mit ihren Alpakas Olaf, Maoi und Louis. Der Nikolaus, sein weibliches Pendant Nikoletta und ein Engel kamen ebenfalls auf den für 220.000 Euro sanierten Spielplatz in die sonst eher triste Britzer Wohnstraße, um Weiterlesen

Ausstellung in der Galerie im Saalbau beleuchtet Flüchtlingsschicksale aus verschiedenen Blickwinkeln

„We refugees“ (Wir Flüchtlinge), heißt ein Aufsatz, den die politische Theoretikerin Hannah Arendt 1943, zehn Jahre nach ihrer Flucht aus Deutschland, in den USA veröffentlichte. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen mit der Rechtlosigkeit, die sie während ihrer Flucht als Staatenlose machen musste, entwickelte Arendt in dem erstmals in der jüdischen Zeitschrift „Menorah Journal“ erschienenen Essay die These, derzufolge Menschsein das Recht bedeutet, Rechte zu haben.

In der Galerie im Saalbau eröffnete am vergangenen Freitag die Ausstellung „Translations“: Die dort gezeigten Videos, Fotografien, Texte und Weiterlesen

Dieses Jahr in Berlin: Möllner Rede im Exil erinnert an die Opfer

Zum 25. Jahrestag der Möllner Brandanschläge wurde am vergangenen Sonntag die Möllner Rede im Exil mit Unterstützung der Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektas im Berliner Hebbel Theater gehalten, um an die Opfer zu erinnern. Auf der Veranstaltung sprachen Faruk Arslan sowie sein Sohn Ibrahim, der ebenfalls Überlebender des Brandanschlags war, bei dem seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter ums Leben kamen.

Am 23. November 1992 setzten zwei Neonazis in Mölln das Haus der Familie Arslan in Brand. Bei dem Anschlag wurden die 10-jährige Yeliz Arslan, die 14-jährige Ayse Yilmaz und die 51-jährige Bahide Weiterlesen