Roma-Selbsthilfeorganisation warnt vor einer humanitären Katastrophe

Zum 30. Mal wurde in der vergangenen Woche der Internationale Roma-Tag gefeiert. Als Statement gegen Antiziganismus und für ein diskriminierungsfreies Miteinander ließ Bezirksbürgermeister Martin Hikel aus diesem Anlass am 8. April erstmals die Roma-Flagge vor dem Rathaus aufziehen. Das Blau in der oberen Hälfte und das Grün in der unteren Hälfte der Fahne mit dem roten Speichenrad im Zentrum repräsentieren Himmel und Erde.

„Roma sind in vielen Ländern Europas massiver Diskriminierung ausgesetzt, und das seit Jahrzehnten. Auch in Weiterlesen

„Fachkräftebedarf ist die Wachstumsbremse, die vor uns liegt“

Bereits zum fünften Mal veranstaltete die Bundesagentur für Arbeit gemeinsam mit dem Estrel Berlin die „Jobbörse für Geflüchtete und ausländische Arbeitssuchende“. Für diese Zielgruppe ist es die größte Berufs- und Ausbildungsmesse in ganz Europa. 2019 nahmen 186 Aussteller und 3.800 Besucher an der Veranstaltung teil.

Über 100 Aussteller brachten am vergangenen Montag – trotz Corona – ihre aktuellen Stellenausschreibungen und Ausbildungsmöglichkeiten mit. Dabei waren in diesem Jahr Unternehmen wie TÜV Rheinland, Freie Universität Berlin und Weiterlesen

„Über den Völkermord an osmanischen Christen wird kaum gelehrt und geforscht“

Zwischen 3.000 und 4.000 Armenier, die auch fern von der Heimat ihre Sprache, Kultur und Religion pflegen, leben heute in Berlin. Die Veranstaltungsreihe „Neukölln – armenisch“, die Ende Januar im Interkulturellen Zentrum Genezareth eröffnet wurde, trägt dazu bei, die armenischen Mitbewohnerinnen und Mitbewohner, ihre Kultur, ihre Lebensweise und ihr Denken kennenzulernen.

Das dunkelste Kapitel ihrer Geschichte und bis heute eine offene Weiterlesen

In der Walter-Gropius-Schule diskutierten Experten über das Berliner Neutralitätsgesetz

In der Neuköllner Walter-Gropius-Schule veranstaltet das Oberstufenforum Religion & Politik regelmäßig Podiumsdiskussionen mit Expertinnen und Experten zu aktuellen und spannenden Themen. Das Oberstufenforum ist eine interreligiöse Kooperation der Fächer muslimische bzw. christliche Religion mit Grundkursen Politische Weltkunde der Oberstufe. Schülerinnen und Schüler der 11. bis 13. Klassen können hier in einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft das Weiterlesen

Über 3.000 Menschen in Neukölln beim Gedenkmarsch für die Opfer von Hanau

Laut, wütend und kämpferisch zog gestern Abend eine deutlich über 3.000 Teilnehmer zählende Trauerdemonstration vom Hermannplatz zum Rathaus Neukölln und wieder zurück. Sie gedachte der vielen getöteten und teils schwerverletzten Opfer, die am 19. Februar ein rassistisch motivierter Terroranschlag auf zwei Shisha-Bars in Hanau forderte und setzte ein Zeichen der Solidarität mit den Betroffenen sowie mit ihren Angehörigen. Die Neuköllner Initiative „Kein Generalverdacht“ hatte zur Weiterlesen

„Wir stehen hier, weil wir Aufklärung wollen“

Die Familie Bektas kämpft seit dem gewaltsamen Tod ihres Sohnes Burak für die Aufklärung des Mordes und ein angemessenes Gedenken. Am 14. Februar wäre Burak 30 Jahre alt geworden. Familienangehörige, Freunde und Unterstützer trafen sich deshalb am vergangenen Freitagnachmittag am Gedenkort an der Rudower Straße/Ecke Möwenweg. An dieser Stelle wurde im April letzten Jahres – unweit vom Tatort entfernt – die zwei Meter hohe Bronzeskulptur „Algorithmus für Burak und ähnliche Fälle“der Kreuzberger Künstlerin Zeynep Delibalta eingeweiht.

„Wir stehen hier, weil wir Aufklärung wollen“, leitete Helga Seyb, die Weiterlesen

Wie können sich ältere Migranten in der Politik engagieren?

Jung und bunt statt alt und grau: Das Image Neuköllns hat sich in den vergangenen 30 Jahren seit der Wiedervereinigung grundlegend gewandelt. Trotzdem leben viele Menschen der Generation 60 plus nach wie vor in Neukölln und – anders als in der Vergangenheit – gehört zu ihren Biographien inzwischen häufig eine Migrationsgeschichte. Gerade für Migranten gibt es bei altersgerechten Angeboten allerdings einen großen Nachholbedarf, auf den der Weiterlesen