Feier zum Opferfest im Bürgerzentrum Neukölln

Aus Anlass des moslemischen Opferfestes lud das Bürgerzentrum Neukölln am Dienstagmittag in seine Begegnungsstätte in der Werbellinstraße ein. Ursprünglich angeregt wurde die Feier zum Opferfest, die in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal stattfand, vom Interkulturellen Beratungs- und Bildungszentrum (IBBC), das neben einem Dutzend anderer Einrichtungen mit seinen Angeboten in türkischer, arabischer und deutscher Sprache im Bürgerzentrum beheimatet Weiterlesen

Neuköllner Frauenmalgruppe trotzt Ausgrenzung mit Bildern

Ausgrenzung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind keine vereinzelten Randphänomene, sondern in allen Teilen der Gesellschaft vorhanden. Menschen mit Migrationsgeschichte müssen ebenso wie arme, wohnungslose, behinderte, langzeitarbeitslose oder queere Menschen oft unter Stigmatisierungen leiden. Als Bestandteil des umfangreichen Begleitprogramms der Wanderausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“, die aktuell im Kunstquartier Bethanien und in der benachbarten St.-Thomas-Kirche gezeigt wird, sind jetzt einige Bilder der Frauenmalgruppe des Aufbruch Neukölln in den Räumen des Vereins zu sehen. Weiterlesen

„Die Ankunftsgesellschaft erkennt nicht den Mehrwert der Migration!“

Seit gut einem Jahr ist Jens Rockstedt Integrationsbeauftragter in Neukölln. Beim Sommerfest des Neuköllner Migrationsbeirates, das traditionell im interkulturellen Garten „Perivoli“ begangen wird, den griechische Seniorinnen und Senioren in Britz vor 17 Jahren als Begegnungsort für Menschen aus verschiedensten Herkunftsländern und Kulturen anlegten, konnte Rockstedt am Donnerstagnachmittag eine erste positive Jahresbilanz ziehen: „Der Migrationsbeirat hat mir sehr geholfen, im Amt gut anzukommen“, sagte der Nachfolger von Arnold Mengelkoch Weiterlesen

„Wir schlagen Mkomanile und Lucy Lameck aus Tansania für die Umbenennung der Wissmannstraße vor!“

Unter dem Motto „Neukölln dekolonisieren!“ lud diesmal die BVV-Fraktion der Neuköllner Grünen zu ihrem alljährlichen Empfang ein. Bernd Szczepanski, Co-Fraktionsvorsitzender der Grünen, der die Funktion gemeinsam mit seiner weiterhin erkrankten Kollegin Gabriele Vonnekold im Bezirksparlament wahrnimmt, konnte als Gastredner am Freitagabend den Politikwissenschaftler Joshua Kwesi Aikins im Bürgerzentrum in der Werbellinstraße begrüßen. Weiterlesen

Ein buntes Fest mit ernstem Hintergrund: Rund 130 Veranstaltungen gegen rechtsextreme Hetze am Europawahl-Wochenende beim #ONK2019

Brandanschläge, Morddrohungen, eingeworfene Fensterscheiben und gestohlene Stolpersteine – seit 2016 verübten vermutlich Rechtsextreme zahlreiche Angriffe auf Personen und Institutionen, die für ein vielfältiges Neukölln eintreten, das sich gegen Rassismus, Neonazismus und Ausgrenzung engagiert. Mit dem Festival Offenes Neukölln #ONK2019, das von kommenden Freitag bis Sonntag bereits zum dritten Mal zwischen Hermannplatz und Rudower Stadtgrenze ausgerichtet wird, will das „Bündnis Neukölln” Weiterlesen

„Woche der Sprache und des Lesens 2019“ in Neukölln mit eigener Sprechstunde

Ursprünglich ein Produkt „Made in Neukölln“, startet heute bundesweit die „Woche der Sprache und des Lesens 2019“, die die Kommunikation zwischen unterschiedlichsten Menschen über alle sozialen und kulturellen Grenzen hinweg ermöglichen und fördern soll.

Ein wichtiger Schauplatz wird dieses Wochenende in Neukölln die „Nette Ecke“ an der Neckar-/Isarstraße vor der Kindl-Treppe sein. Das Freie Musiktheaterkollektiv Kilofon präsentiert drei Aufführungen Weiterlesen

„Der Muslim und die Jüdin“: Ein Buch, das auch auf das arabische Berlin der Weimarer Zeit neugierig macht

Juden und Araber in Berlin – wer denkt heute bei dieser Verbindung nicht an Medienberichte über islamistischen Antisemitismus, antisemitische Vorfälle beim jährlich in Charlottenburg stattfindenden Qudstag-Marsch oder an sogenannte No-Go-Areas für Jüdinnen und Juden in Neukölln?

Das genau entgegengesetzte Bild von einem intakten jüdisch-arabischen Miteinander vermittelt dagegen Ronen Steinke, Redakteur und Autor der Süddeutschen Zeitung, in seinem Buch „Der Muslim und die Jüdin“, das seit März als Taschenbuch erhältlich ist. Hauptfigur des lebendig geschriebenen Sachbuches ist der Arzt Mohammed Helmy, Sohn eines ägyptischen Armeemajors, der Weiterlesen