Phänomen der Clankriminalität muss nicht nur in Neukölln, sondern bundesweit beachtet werden

Rund 200 Besucherinnen und Besucher folgten am Dienstagabend einer Einladung der SPD-Fraktion der BVV Neukölln und kamen zur Podiumsdiskussion „Clankriminalität in Neukölln“ in die Mensa der Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg in Rudow.

Bezirksbürgermeister Martin Hikel, der kürzlich in einer Anhörung des Berliner Abgeordnetenhauses zum Thema organisierte Kriminalität geladen war, positionierte sich in seinem Eingangsbeitrag deutlich: „Es gibt das Phänomen der Clankriminalität. Wir müssen es bundesweit beachten!“ Gebraucht werde eine einheitliche Definition des Begriffes der Clankriminalität, um Weiterlesen

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Black Berlin Biennale streitet für eine dekoloniale Bildungsarbeit und Entwicklungspolitik

Ein ungefähr 12 mal 10 Meter großes Plakat mit einem Totenschädel und der Aufschrift „In Memoriam Herero and Nama – No Amnesty on Genocide“ sorgt augenblicklich auf dem Kindl-Gelände für Aufsehen. Es ist an der östlichen Stirnseite des Verwaltungsgebäudes am Sudhaus angebracht, das im Herbst für einen Neubau weichen muss. Die großformatige Intervention im Stadtraum ist Bestandteil der 3. Black Berlin Biennale For Contemporary Art and Discourse, die Ende August eröffnet wurde und bis Ende Oktober dauert. „In der deutschen Geschichtsschreibung wie auch in der aktuellen Entwicklungspolitik werden Menschen mit afrikanischer Herkunft Weiterlesen

„Der illegale Weg muss steinig und unattraktiv sein“: Innenausschuss tagte mit Neuköllns Bezirksbürgermeister Hikel zum Thema Clankriminalität

„Prävention kann sich lohnen! Schon wenn wir zwei oder drei Intensivtäter verhindern, wäre das gut. Allein die Haftkosten liegen bei jährlich 50.000 Euro pro Person – von den gesellschaftlichen Folgekosten ganz zu schweigen.“ Mafia-Experte Sandro Mattioli, der gestern bei einer Anhörung im Innenausschuss des Berliner Abgeordentenhauses über die Erfahrungen berichtete, die in Italien mit einem Aussteiger-programm für Jugendliche aus Mafia-Familien bereits gemacht wurden, erhielt viel Zuspruch für seine Anregung, das Konzept auch auf Berlin zu übertragen. Doch der Teufel steckt auch bei internationalen Vergleichen bekanntlich im Detail: Zwar gebe es bei Weiterlesen

Vereinsjubiläum überschattet: Morus 14 muss sich vom Gemeinschaftshaus und dessen Angestellten trennen

„Heute Abend ist feiern angesagt!“, begrüßte Marianne Johannsen, 1. Vorsitzende des Morus 14 e. V, betont optimistisch alle Freunde und Wegbereiter, die am Freitagabend zum 15. Jubiläum des vielfach ausgezeichneten Vereins ins Gemeinschaftshaus im Rollbergviertel gekommen waren. Bezirksbürgermeister Martin Hikel, der Bundestagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu, die Berliner Landesparlamentarierinnen Anja Kofbinger und Dr. Susanna Kahlefeld, Dr. Necla Kelek und viele andere gehörten zu den Gratulanten. Ein langjähriger Unterstützer des Vereins hatte Weiterlesen

Fest für Ganesha im Hindutempel in der Hasenheide

Das Sri Ganesha Chaturthi-Fest ist einer der höchsten hinduistischen Feiertage. In Berlin wird der Tag, an dem Lord Ganesha – Sohn des Gottes Shiva und der Göttin Parvati – für alle seine Anhänger auf der Erde erscheint, alljährlich im Sri Ganesha Hindu Tempel in Neukölln gefeiert. Entsprechend dem hinduistischen Kalender fällt das Ereignis auf den vierten Tag nach Neumond im Monat Bhaadrapada. Es ist ein sehr beliebtes Fest, das im Süden Indiens zehn Tage lang ausgiebig gefeiert wird. Am vergangenen Sonnabend versammelten sich im Tempel in der Hasenheide Weiterlesen

Raus aus der befristeten Förderung: Regelfinanzierung für die Stadtteilmütter ab 2020 in ganz Berlin

17 Frauen haben in diesem Jahr wieder erfolgreich ihren Ausbildungskurs als Stadtteilmutter in Neukölln abgeschlossen. Stadtentwicklungsenatorin Katrin Lompscher und Bezirksbürgermeister Martin Hikel überreichten ihnen am gestern Vormittag bei einer Feierstunde im Rixdorf-Salon des Neuköllner Rathauses die Zertifikate. Jens-Jörg Erbe, Geschäftsführer des Jobcenters Neukölln, Sabine Fischer, Geschäftsführerin des Diakoniewerkes Simeon, und Maria Macher, Projektleiterin der Stadtteilmütter in Neukölln, statteten die neuen Stadtteilmütter zudem mit Sweatshirts, Taschen und Schals Weiterlesen

Neukölln hat wieder einen Ort für Beisetzungen nach muslimischen Regeln

Auf dem landeseigenen Friedhof an der Lilienthalstraße in Neukölln, der 1938 als Standortfriedhof der Wehrmacht angelegt wurde und auf dem tausende zivile Kriegsopfer des Zweiten Weltkriegs bestattet sind, wurde Freitag-nachmittag ein Gräberfeld mit 160 Grabstätten für muslimische Bestattungen eröffnet.

„Sie machen jetzt und hier ein neues Kapitel in unserer Stadt auf!“, versicherte Bezirksbürger-meister Martin Hikel bei der Einweihungszere-monie den anwesenden Muslimen und ihren Unterstützern, die Weiterlesen