„Wir schlagen Mkomanile und Lucy Lameck aus Tansania für die Umbenennung der Wissmannstraße vor!“

Unter dem Motto „Neukölln dekolonisieren!“ lud diesmal die BVV-Fraktion der Neuköllner Grünen zu ihrem alljährlichen Empfang ein. Bernd Szczepanski, Co-Fraktionsvorsitzender der Grünen, der die Funktion gemeinsam mit seiner weiterhin erkrankten Kollegin Gabriele Vonnekold im Bezirksparlament wahrnimmt, konnte als Gastredner am Freitagabend den Politikwissenschaftler Joshua Kwesi Aikins im Bürgerzentrum in der Werbellinstraße begrüßen. Weiterlesen

Ein buntes Fest mit ernstem Hintergrund: Rund 130 Veranstaltungen gegen rechtsextreme Hetze am Europawahl-Wochenende beim #ONK2019

Brandanschläge, Morddrohungen, eingeworfene Fensterscheiben und gestohlene Stolpersteine – seit 2016 verübten vermutlich Rechtsextreme zahlreiche Angriffe auf Personen und Institutionen, die für ein vielfältiges Neukölln eintreten, das sich gegen Rassismus, Neonazismus und Ausgrenzung engagiert. Mit dem Festival Offenes Neukölln #ONK2019, das von kommenden Freitag bis Sonntag bereits zum dritten Mal zwischen Hermannplatz und Rudower Stadtgrenze ausgerichtet wird, will das „Bündnis Neukölln” Weiterlesen

„Woche der Sprache und des Lesens 2019“ in Neukölln mit eigener Sprechstunde

Ursprünglich ein Produkt „Made in Neukölln“, startet heute bundesweit die „Woche der Sprache und des Lesens 2019“, die die Kommunikation zwischen unterschiedlichsten Menschen über alle sozialen und kulturellen Grenzen hinweg ermöglichen und fördern soll.

Ein wichtiger Schauplatz wird dieses Wochenende in Neukölln die „Nette Ecke“ an der Neckar-/Isarstraße vor der Kindl-Treppe sein. Das Freie Musiktheaterkollektiv Kilofon präsentiert drei Aufführungen Weiterlesen

„Der Muslim und die Jüdin“: Ein Buch, das auch auf das arabische Berlin der Weimarer Zeit neugierig macht

Juden und Araber in Berlin – wer denkt heute bei dieser Verbindung nicht an Medienberichte über islamistischen Antisemitismus, antisemitische Vorfälle beim jährlich in Charlottenburg stattfindenden Qudstag-Marsch oder an sogenannte No-Go-Areas für Jüdinnen und Juden in Neukölln?

Das genau entgegengesetzte Bild von einem intakten jüdisch-arabischen Miteinander vermittelt dagegen Ronen Steinke, Redakteur und Autor der Süddeutschen Zeitung, in seinem Buch „Der Muslim und die Jüdin“, das seit März als Taschenbuch erhältlich ist. Hauptfigur des lebendig geschriebenen Sachbuches ist der Arzt Mohammed Helmy, Sohn eines ägyptischen Armeemajors, der Weiterlesen

Frühlingszeit ist Straßenfestzeit

Ein fester Bestandteil der Straßenfest-Saison ist das „Hederlezi Straßen- und Kulturfestival“ in Berlin. Wie in den Vorjahren organisiert der Amaro Foro e. V. () das Hederlezi-Festival mit der Unterstützung des Quartiermanagements Flughafensstraße in Sichtweite des Rathaus Neukölln.

Hederlezi ist – vor allem in den Westbalkanländern – für muslimische und christlich-orthodoxe Roma einer der wichtigsten Weiterlesen

„Im Körnerpark habe ich zu Studienzeiten meine Mathematikaufgaben gelöst“

Kennen Sie ein unentdecktes Kleinod in Ihrer Nachbarschaft? Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin e. V. initiierte in Pankow vor acht Jahren das Projekt LieblingsOrt. Mittlerweile wurde es in Zusammenarbeit mit verschiedenen Stadtteilzentren und Nachbarschaftsheimen berlinweit an elf Orten durchgeführt und stieß sogar in den Bundesländern Bayern und Hamburg auf Beachtung. Die erste Broschüre „Pankower LieblingsOrte – Ein Kiez-Atlas für fast alle“ aus dem Jahr 2011 ist längst vergriffen. Weiterlesen

Begegnungen mit der Wunderwelt Lateinamerikas auf dem Neuköllner Kindl-Gelände

Das Haus der Kulturen Lateinamerikas feierte am Wochenende im Casa Latinoamericana in der Braustube auf dem Kindl-Gelände sein 20-jähriges Bestehen. Freitagnachmittag besuchte Bezirksbürgermeister Martin Hikel – unmittelbar nach dem Bierfass-Anstich zur Eröffnung der Neuköllner Maientage und kurz vor einer Ansprache zum 10-jährigen Bestehen des Heimathafen Neukölln – für ein Grußwort die Jubiläumsfeier. Als politische Emigranten fanden viele Einwanderer aus Mittel- und Südamerika zuerst in den 1970er Jahren Zuflucht in Berlin. Aktuell leben knapp 21.000 Menschen vom Halbkontinent zwischen Mexiko und der südlichen Weiterlesen