Abend der Begegnung in Neukölln zum 70. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte

Interreligiöse Feste sind in Neukölln nichts Neues. Schon seit 2005 findet, maßgeblich von der Bürgerstiftung Neukölln initiiert, alljährlich ein Abend der Begegnung statt, der sich dem Dialog verschiedener Glaubensrichtun-gen verschrieben hat. Zu einer interreligiösen Festveranstal-tung anlässlich des 70. Jahrestages der Erklärung der Menschenrechte hat am Montag der Treffpunkt Religion und Gesellschaft e.V. in Kooperation mit der Sehitlik Moschee, der Neuköllner Begegnungsstätte NBS und anderen Institutionen in das Interkul-turelle Zentrum Genezareth (IZG) am Herrfurthplatz eingeladen.  Weiterlesen

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Integration in Neukölln in Theorie und Praxis

„Integration durch Normalität – Für ein gutes Zusammenleben in der interkulturellen Großstadt“, lautet der Titel des neuen Neuköllner Integrations-konzeptes, das Bezirksbürgermeister Martin Hikel zusammen mit Jens Rockstedt (l.), dem Neuköll-ner Integrationsbeauftragten, und Myriam Tan (2. v. r.), der Europabeauftragten des Bezirkes, am Mittwochvormittag in den Räumen des TIO e. V. in der Reuterstraße vorstellte. Rund 50 Seiten umfasst die Langfassung des Konzeptes, das auch als Kurzversion in einer kleinen Broschüre  Weiterlesen

„Das Neutralitätsgesetz ist nicht mehr zu halten“

Am Ende werde es fallen, bekräftigte Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) seine Rechtsauffassung am Montagabend bei einer Diskussion im Büro der Grünen-Bezirksgruppe Neukölln: „Bildungssenatorin Scheeres scheut jede inhaltliche Debatte. Sie will die Auseinandersetzung aussitzen.“

Ein pauschales Kopftuchverbot für Lehrkräfte in öffentlichen Schulen steht mit der Verfassung nicht im Einklang, das hat der Erste Senat des Bundes-verfassungsgerichts im Januar 2015 entschieden. „Ein pauschales Verbot religiöser Bekundungen in öffentlichen Schulen durch das äußere Erscheinungs-bild von Pädagoginnen und Pädagogen ist mit deren Glaubens- Weiterlesen

Jahres-Fachtagung der Roma-Selbstorganisation Amaro Foro beriet über antiziganistische Mediendiskurse und Gegenstrategien

Der Amaro Foro e. V. dokumentiert seit einigen Jahren diskriminierende Medienberichte. Allein für 2017 wurden 51 Berichte im Medienmonitoring als „diskriminierend“ eingestuft. Die diesjährige Fachtagung der Roma-Selbstorganisation, die gestern im Tagungshaus der Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße stattfand, widmete sich allen Formen antiziganistischer und stereotyper Berichterstattung in den Medien. Dabei werden Roma, Sinti oder Menschen, die dafür gehalten werden, bestimmte – meist negative – Eigenschaften zugeschrieben, die im Gegensatz zu den Normen und Werten der modernen Arbeitsgesellschaft stehen. Dr. Markus End, Weiterlesen

Männercafé in Britz (nicht nur) für Geflüchtete geöffnet

Ein interkultureller Treffpunkt für Männer und Väter, die sich in entspannter Atmosphäre über die Themen Familie und Erziehung, Arbeit, Leben in Deutschland oder Kultur und Freizeit austauschen möchten, ist auf Initiative des Projektes „Zusammen in Britz“ entstanden: Seit 10. Oktober ist immer mittwochs von 18 bis 20 Uhr das Männercafé im Kinderclub Sternschnuppe in der Hannemannstraße 64 geöffnet.

„Eine Zielgruppe des offenen Angebotes sind geflüchtete Männer, die allein oder mit ihren Familien in den Hostels der benachbarten Bürgerstraße leben“, erklärte mir der Heilpädagoge Andreas Schmidt, der zusammen mit seinen Weiterlesen

Phänomen der Clankriminalität muss nicht nur in Neukölln, sondern bundesweit beachtet werden

Rund 200 Besucherinnen und Besucher folgten am Dienstagabend einer Einladung der SPD-Fraktion der BVV Neukölln und kamen zur Podiumsdiskussion „Clankriminalität in Neukölln“ in die Mensa der Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg in Rudow.

Bezirksbürgermeister Martin Hikel, der kürzlich in einer Anhörung des Berliner Abgeordnetenhauses zum Thema organisierte Kriminalität geladen war, positionierte sich in seinem Eingangsbeitrag deutlich: „Es gibt das Phänomen der Clankriminalität. Wir müssen es bundesweit beachten!“ Gebraucht werde eine einheitliche Definition des Begriffes der Clankriminalität, um Weiterlesen

Black Berlin Biennale streitet für eine dekoloniale Bildungsarbeit und Entwicklungspolitik

Ein ungefähr 12 mal 10 Meter großes Plakat mit einem Totenschädel und der Aufschrift „In Memoriam Herero and Nama – No Amnesty on Genocide“ sorgt augenblicklich auf dem Kindl-Gelände für Aufsehen. Es ist an der östlichen Stirnseite des Verwaltungsgebäudes am Sudhaus angebracht, das im Herbst für einen Neubau weichen muss. Die großformatige Intervention im Stadtraum ist Bestandteil der 3. Black Berlin Biennale For Contemporary Art and Discourse, die Ende August eröffnet wurde und bis Ende Oktober dauert. „In der deutschen Geschichtsschreibung wie auch in der aktuellen Entwicklungspolitik werden Menschen mit afrikanischer Herkunft Weiterlesen