„Das Repair-Café ist wie ein Kulturhaus“

„Haben Sie etwas zu reparieren mitgebracht?“ Freundlich und zuvorkommend begrüßt Aylin Aydogan jeden, der an diesem Mittwochnachmittag in den geräumigen Kellerraum des Kinder- und Jugend-zentrums Lessinghöhe im Mittelweg kommt. Die junge Frau betreut seit Ende letzten Jahres das Roll-berger Repair Café, das der Träger Yesil Cember  als Bestandteil des Projektes „Teilen, tauschen, reparieren – Nachhal-tigkeit in der Rollbergsiedlung“ anbietet. „Yesil Cember sensibilisiert und aktiviert türkischsprachige Menschen in Deutschland für Umweltthemen Weiterlesen

Werbeanzeigen

„Der Senat muss endlich handeln!“

„Die als Salafistentreff bekannte Al-Nur Moschee in Neukölln bietet Islamunterricht für Kinder an. Bis zu 200 Kinder besuchen die Moschee pro Woche. Eingriffs-möglichkeiten hat der Bezirk nicht“, kritisierte der Neuköllner Jugendstadtrat Falko Liecke jetzt in einer Pressemitteilung.

Bereits im Februar 2015 habe die BVV Neukölln beschlossen, sich für einen Verbotsantrag des Träger-vereins der Al-Nur Moschee einzu-setzen, erklärte der CDU-Politiker weiter. Selber eingreifen könne das Bezirksamt aber nicht, da Weiterlesen

„Was ich mir zum neuen Jahr wünsche? Frieden!“

Gute Vorsätze und Wünsche gehören ebenso zum Jahresanfang wie ein neuer Kalender. In Berlin leben Menschen aus der ganzen Welt mit verschiedenen Kulturen, Religionen und Traditionen zusammen. Für viele ist es deshalb wichtig und wissenswert, auf welche Tage die Hauptfeste von Nachbarn, Kunden, Kollegen, Geschäftspartnern oder Mit-schülern fallen. Weil nicht auf jedem Kalender die wichtigsten Fest- und Feiertage aller Welt-religionen sowie die bedeutendsten internationalen Gedenktage Weiterlesen

Morus 14 verabschiedet sich mit der 815. Ausgabe von „Der Rollberg tafelt“ aus dem Gemeinschaftshaus

Eine öffentliche Institution und weit mehr als ein gewöhnlicher Mittagstisch ist die Initiative „Der Rollberg tafelt“, die 2002 unter dem Titel „Mieter kochen für Mieter“ im Gemeinschaftshaus in der Morusstraße 14 begründet wurde. Nachbarn, Politiker, Künstler, Unternehmer, Schriftsteller und lokale Akteure standen seit 2002 ein Mal wöchentlich am Mittwoch im Vereinshaus am Herd, um für Bewohner und Besucher des Quartiers zu kochen.

Doch zum Ende des Jahres muss der Morus 14 e. V. aus finanziellen Gründen das Gemeinschaftshaus und damit auch die Gemeinschaftsküche aufgeben. Frank Bourgett, der Leiter des Gemeinschaftshauses, und zwei Weiterlesen

Abend der Begegnung in Neukölln zum 70. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte

Interreligiöse Feste sind in Neukölln nichts Neues. Schon seit 2005 findet, maßgeblich von der Bürgerstiftung Neukölln initiiert, alljährlich ein Abend der Begegnung statt, der sich dem Dialog verschiedener Glaubensrichtun-gen verschrieben hat. Zu einer interreligiösen Festveranstal-tung anlässlich des 70. Jahrestages der Erklärung der Menschenrechte hat am Montag der Treffpunkt Religion und Gesellschaft e.V. in Kooperation mit der Sehitlik Moschee, der Neuköllner Begegnungsstätte NBS und anderen Institutionen in das Interkul-turelle Zentrum Genezareth (IZG) am Herrfurthplatz eingeladen.  Weiterlesen

Integration in Neukölln in Theorie und Praxis

„Integration durch Normalität – Für ein gutes Zusammenleben in der interkulturellen Großstadt“, lautet der Titel des neuen Neuköllner Integrations-konzeptes, das Bezirksbürgermeister Martin Hikel zusammen mit Jens Rockstedt (l.), dem Neuköll-ner Integrationsbeauftragten, und Myriam Tan (2. v. r.), der Europabeauftragten des Bezirkes, am Mittwochvormittag in den Räumen des TIO e. V. in der Reuterstraße vorstellte. Rund 50 Seiten umfasst die Langfassung des Konzeptes, das auch als Kurzversion in einer kleinen Broschüre  Weiterlesen

„Das Neutralitätsgesetz ist nicht mehr zu halten“

Am Ende werde es fallen, bekräftigte Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) seine Rechtsauffassung am Montagabend bei einer Diskussion im Büro der Grünen-Bezirksgruppe Neukölln: „Bildungssenatorin Scheeres scheut jede inhaltliche Debatte. Sie will die Auseinandersetzung aussitzen.“

Ein pauschales Kopftuchverbot für Lehrkräfte in öffentlichen Schulen steht mit der Verfassung nicht im Einklang, das hat der Erste Senat des Bundes-verfassungsgerichts im Januar 2015 entschieden. „Ein pauschales Verbot religiöser Bekundungen in öffentlichen Schulen durch das äußere Erscheinungs-bild von Pädagoginnen und Pädagogen ist mit deren Glaubens- Weiterlesen