Black Berlin Biennale streitet für eine dekoloniale Bildungsarbeit und Entwicklungspolitik

Ein ungefähr 12 mal 10 Meter großes Plakat mit einem Totenschädel und der Aufschrift „In Memoriam Herero and Nama – No Amnesty on Genocide“ sorgt augenblicklich auf dem Kindl-Gelände für Aufsehen. Es ist an der östlichen Stirnseite des Verwaltungsgebäudes am Sudhaus angebracht, das im Herbst für einen Neubau weichen muss. Die großformatige Intervention im Stadtraum ist Bestandteil der 3. Black Berlin Biennale For Contemporary Art and Discourse, die Ende August eröffnet wurde und bis Ende Oktober dauert. „In der deutschen Geschichtsschreibung wie auch in der aktuellen Entwicklungspolitik werden Menschen mit afrikanischer Herkunft Weiterlesen

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Schilleria-Mädchen halten Gedanken zur Entwicklungspolitik in einem Wandgemälde auf dem Kindl-Gelände fest

Diversität, Interkulturalität, Antidiskriminierungsarbeit und eine gelebte Menschen-rechtskultur sind die Querschnittsthemen der Schilleria. Bereits seit 2002 bietet die Einrichtung im Neuköllner Schillerkiez Empower-ment- und Freizeiträume für Mädchen ab sieben Jahren und junge Frauen an. Im Februar diesen Jahres wurde der Mädchentreff mit dem 3. Platz des Hatun-Sürücü-Preises geehrt. Die Auszeichnung galt einerseits dem breiten Programmangebot, zu dem neben Theater-, Rap-, Tanz- und Graffiti-Workshops auch Bildungsseminare und Hausauf-gabenhilfe gehören. Ebenso aber wurde mit ihr der erfolgreiche Einsatz im Dezember 2017 gewürdigt, als die drohende Kündigung der Räume durch Weiterlesen

Kunst auf Zeit: Wandgemälde von Bahai Shehab ziert Haus auf dem KINDL-Gelände

Viele ehrgeizige Pläne der Projekte auf dem KINDL-Gelände wurden kürzlich bei einem Rundgang vorgestellt, zu dem die Lenkungsgruppe der [Aktion! Karl-Marx-Straße] eingeladen hatte. So kündigte Armin Massing, Geschäftsfüh-rer des Berlin Global Village e.V. (BGV), den Abriss des weißen Verwaltungsgebäudes an, das im Frühjahr 2019 durch einen repräsen-tativeren Neubau ersetzt werden soll. Ende September werden deshalb einige Mitglieder des Global Village in die 3. Etage Weiterlesen

Was hat nachhaltige Entwicklung eigentlich mit Neukölln zu tun? Die neue Nachhaltigkeitsbeauftragte des Bezirks gibt Auskunft

Auf dem Kindl-Gelände im Neuköllner Rollbergviertel wurde im Juni vergangenen Jahres mit dem „Global Village“ das erste Berliner Eine-Welt-Zentrum eröffnet. Knapp einen Monat später beschlossen die Fraktionen von SPD, CDU und Grünen im Neuköllner Bezirksparlament, an der Kampagne „Fairtrade Towns“ teilzunehmen.

Jetzt hat der Bezirk Neukölln auch eine Nachhal-tigkeitsbeauftragte: Eva Hein koordiniert ab sofort die nachhaltigkeits- und entwicklungspolitische Arbeit in Neukölln und beschäftigt sich mit der Frage, was nachhaltige Entwicklung eigentlich mit Neukölln zu tun hat. Das gab das Bezirksamt gestern in einer Pressemitteilung Weiterlesen

Die Welt ist ein Dorf: Berlin Global Village in Neukölln eröffnet

20 Jahre hat es gedauert und drei Anläufe sind nötig gewesen, aber nun ist es soweit: Auf dem Kindl-Gelände im Rollbergviertel feierte am Mittwoch das Eine-Welt-Zentrum Berlin Global Village mit einem großen Eröffnungsfest die Einweihung seiner Eine-Welt-Etage.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) und Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) wollen im kommenden Haushaltsentwurf, den der Berliner Senat dem Abgeordnetenhaus im November vorlegen wird, sogar 3 Millionen Euro für einmalige Investitionen und zusätzlich 200.000 Euro pro Jahr für konsumtive Ausgaben einstellen. Das teilte der Grünen-Politiker Georg Kössler bei einer Diskussion mit Frank Jahnke (SPD) und Harald Gindra Weiterlesen