So sieht’s aus

Was am 23. Januar begann, soll im März enden: die Olympischen und Paralympi- schen Wochen, bei denen der Senat die Hauptstädter als verbindliche Unterstützer der Bewerbung Berlins für die Olympia-Austragung im Jahr 2024 bzw. 2028 gewin- nen will. Bereits im  letzten Jahr wurden mit  einem  Stimmungstest  erste Prioritäten-

wir wollen die spiele_olympia-kampagne berlin_neukölln

setzungen erfragt: 9.462 Leute haben sich daran beteiligt; 77 Prozent von ihnen stimmten dem Statement von DOSB-Präsident Alfons Hörmann zu, dass es darum gehen werde, dass sich „Olympia an die besonderen Bedingungen und Gegeben- heiten einer Stadt“ anpasst. Wie das zu verstehen ist, führt Neukölln schon mal vor.

 

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3 Antworten

  1. Ach warum keine Olympia der Instandsetzungen in Berlin.
    – Schulen
    – Turnhallen
    – Schwimmbäder
    – Strassen
    – Bibliotheken

    Wenn da konkrete Projekte gesucht werden, bin ich dem Senat gerne behilflich.

    Anstatt dessen ein zweiwöchiges Brimborium.

    Und was bleibt davon?

    • Die wundervolle Facette „So sieht’s aus“ zielt in ihrer Ironie nicht auf mangelndes Urteilsvermögen zur Frage Olympia vs. Infrastruktur, Herr Steinle, sondern stellt vielmehr die FÄHIGKEIT der vielen Stadtverwaltungsorgane in Frage, ein ANSEHNLICHES Olympia in Berlin gestalten zu können, wenn schon unsere BSR in einem fast schneelosen Winter nicht in der Lage ist, für ein gepflegtes Erscheinungsbild Berlins zu sorgen!

    • Was bleibt davon?
      -die sanierten Sportstätten für Berliner Sportler*innen
      – Berliner Sportler*innen, die Ihre Vorbilder in der Stadt hatten, und Teilnehmer*Innen, die das grösste Sportfest in Ihrer Stadt hatten
      – Berliner*innen, die ein tolles Fest geniessen konnten
      -Das Image Berlins als tolle Gastgeberin , und Image ist geld wert!
      – Die Gewissheit, dass Olympische Spiele auch in Städten stattfinden können, wo sich auf der Straße küssen kann, wer will! Dass Olympische Spiele auch anders, offener, sein können.

      Warum immer „anstatt“? Warum nicht: „sowohl als auch“?
      Mehr Konstruktivität.
      Die Schwaben würden wohl weniger meckern, sondern einfach anpacken^^ Und was die können, sollten wir schon lange können 😉

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