Trockenen Kellern zuliebe: Protest im Blumenviertel

Dass der Meeresspiegel infolge des Klimawandels stärker und schneller als bisher angenommen steigt, könne nicht ausgeschlossen werden, warnte kürzlich das Bundesamt für Seeschiff-fahrt und Hydrographie. Doch Wasser kann nicht nur Menschen in Küstenregionen bedrohen.
„Wer hier abschaltet, gefährdet Wohnraum!“, warnt die CDU-Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer vor Überflutungen im Blumenviertel in Rudow und unter-stützt so eine entsprechende, bis Ende Juni dauernde Unterschriftenaktion gegen die geplante Abschaltung der Brunnenanlage im Glockenblumenweg. Die Kosten für den Betrieb der Anlage, die Anwohner vor Keller-überschwemmungen ob des stetig steigenden Grund-wassers schützt, werden derzeit vom Land Berlin getragen. Nun stehen die jährlich rund 251.000 Euro jedoch auf der Streichliste des Senats. Er  Weiterlesen

„Jeder, der in Neukölln neue Wohnungen baut, muss auch für Kita-Plätze sorgen!“

3.000 Kitaplätze fehlen in Neukölln und der Bedarfs-atlas der Senatsverwaltung für Jugend, Familie und Kinder prognostiziert mehr Kinder im Kita-Alter in allen 10 Regionen, in die der Bezirk unterteilt ist. Keine Platzreserven gibt es in sechs der bezirklichen Planungsbereichen. Nur im Gebiet Schillerpro-menade sind derzeit freie Kitaplätze vorhanden.

120 Plätze für Kinder von 1 bis 6 Jahren – davon 42 Plätze für Kinder unter drei Jahren – wurden jetzt für die Bezirksregion Köllnische Heide geschaffen. Aufgrund des hohen regionalen Bedarfes eröffnete die Juwo-Kita gGmbH im Januar am Michael-Bohnen-Ring 18 in der High-Deck-Siedlung auf 880 Quadratmetern eine zweigeschossige Kindertagesstätte. Sie verknüpft Kindertagesbetreuung mit Weiterlesen

Von der Vor- bis zur Jetztzeit: Spurensuche von Christina Schwarzer und Monika Grütters im Museum Neukölln

„Sie lassen sich am besten durch die Augen lenken“, empfahl Museumsdirektor Dr. Udo Gößwald den beiden Politikerinnen, die am Anfang ihres Rundgangs durch die Dauerausstellung 99 x Neukölln, die Grundlegen-des der Bezirksgeschichte näherbringt, einen Orientierungspunkt suchten: Ein Sieben Striemer, mit dem früher Kinder an Neuköllner Schulen geschlagen wurden, liegt ebenso wie das Schach-brett, an dem einst der Maler Stanislaw Kubicki mit seinem Freund Erich Mühsam manche Partie in der Britzer Hufeisensiedlung spielte, in den Vitrinen. Die Spikes des Soziologen und Krimi-Autors Horst Bosetzky, die er bei Wettkämpfen auf der Aschenbahn trug, sind nicht weit vom über 20.000 Jahre Weiterlesen

Unterstützung für den Opferverein Weißer Ring

hartwig_schwarzer_spendenuebergabe-an-weisser-ringEine schockierende Tat auf dem Bahnhof Hermann-straße löste im Dezember letzten Jahres eine öffentliche Debatte über Gewalt und innere Sicherheit in unserer Gesellschaft aus: Als eine Frau abends aus der S-Bahn kommend die Treppe zum Bahnsteig der U8 hinunter geht, tritt ihr ein Mann plötzlich in den Rücken. Das Opfer stürzt, während der Täter und seine Begleiter den Tatort verlassen. Die heimtückische Gewalttat veranlasste jetzt die Neuköllner CDU-Bun-destagsabgeordnete Christina Schwarzer (r.) zu einem Informationsbesuch beim Verein Weißer Ring, der sich für Kriminalitätsopfer engagiert.

„Der Weiße Ring leistet einen unglaublich wichtigen Beitrag für Menschen, die unter Straftaten leiden. Die Arbeit verdient unsere Anerkennung und Weiterlesen

Projekte, die – auch in Neukölln – Leben retten

Der 25. November wird weltweit als „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen“ begangen, der auch 35 Jahre nach dem ersten Aktionstag 1981 leider nicht an Aktualität verloren hat. Um in Neukölln auf ihn aufmerksam zu machen, wurden tag-gegen-gewalt-an-frauen_rathaus-neukoellnDienstag auf dem Rathausvorplatz vier Flaggen gehisst, was zugleich der Auftakt für einige Veranstaltungen rund um den Anti-Gewalt-Tag in Neukölln war. Doch was geschieht auf Bundesebene? Wir haben uns bei Christina Schwarzer und Dr. Fritz Felgentreu, den Neuköllner Bundestagsabgeordneten, erkundigt:

„Etwa 40 % aller Frauen erleben in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt – die meisten von ihnen in den eigenen vier Wänden“, mahnte in Weiterlesen

Besuch bei Neuköllner Helden

Seit neun Jahren ist in Neukölln der Strohhalm e. V. mit seinem HEROES-Projekt aktiv, jungen Männern mit überwiegend türkischem und arabischem Migrationshintergrund,2016-11-07_christina-schwarzer-und-falko-liecke-bei-den-heroes Vorbilder zur Seite zu stellen, um gemeinsam Probleme im Umgang mit Themen wie Gleich-berechtigung, Kultur und Menschenrechten zu bewältigen. Kürzlich besuchten die Neuköllner CDU-Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer und Falko Liecke, CDU-Stadtrat für Jugend und Gesund-heit, die mehrfach ausgezeichnete Initiative und informierten sich über deren Arbeit.

„Mir ging es in dem Gespräch maßgeblich um Mädchen und junge Frauen, die sehr oft aus einer schwächeren Position heraus in eine Opferrolle gedrängt werden. Zwangsheirat, Kontrolle, Unterordnung – all dieses versuchen die HEROES als Rollenvorbilder und mit ihren eigenen Erfahrungen zu ändern. Klasse!“, sagte Schwarzer nach dem Besuch. Für Falko Liecke ist HEROES eine sinnvolle Integrationsmaßnahme: „Dieses Projekt und seine vielen engagierten Helfer leisten seit Jahren tolle Arbeit für unser Neukölln. Sie zeigen den Teilnehmern, wie gut es ist, in einer offenen Gesellschaft zu leben. Es ist ein guter Beitrag zur Integration, wenn junge Menschen aus streng patriarchalischen Kulturen erfahren, dass sie auch in einer toleranten Gesellschaft einen wichtigen Platz haben und Verantwortung tragen können.“

Schluss mit Müll und lustig

Die von Bezirksbürgermeisterin Giffey initiierte „Schön wie wir“-Aktion geht ihnen nicht weit genug: Deshalb haben die Neuköllner CDU-Bundestagsabgeordnete Christina 2016-10-14_christina-schwarzer-und-falko-liecke-cdu-bei-der-bsrSchwarzer und Bezirksstadtrat Falko Liecke mit der Initiative „Schluss mit Müll“ nachgelegt. Immer mehr Sperrmüll sammele sich auf Neuköllns Straßen, so ihr Eindruck. Um Möglichkeiten zur Krisenbewältigung zu erörtern, trafen sie sich kürzlich mit Dr. Tanja Wielgoß, der BSR-Chefin. „Auch nach diesem Gespräch sind wir sicher, dass unsere Forderungen, die Müllsünder aufzu-spüren und dann endlich mal zu bestrafen, richtig sind“, sagt Christina Schwarzer. Schließlich koste jeder BSR-Einsatz den Steuerzahler eine Menge Weiterlesen