„Berlinale Goes Kiez“ bringt internationales Filmflair auch nach Neukölln

In wenigen Tagen startet die 68. Berlinale, für die heute der Vorverkauf begonnen hat. „Berlinale Goes Kiez“ heißt die Sonderreihe, mit der seit 2010 das Festival dezentral in die Programmkinos der Stadt gebracht wird, um die Arbeit jener Filmtheater zu würdigen, deren engagierte Betreiber sich für eine lebendige Kinokultur einsetzen, und deren Besucher über das ganze Jahr hinweg auch anspruchsvolle Filme sehen möchten.

Für die Besucherinnen und Besucher ist „Berlinale Goes Kiez“ die Gelegenheit, im vertrauten Kiezkino Berlinale-Vorstellungen zu sehen und vor der Haustür Festivalatmosphäre zu schnuppern. Am 22. Februar ist die Sonderreihe in Neukölln im Neues Off in der Hermannstraße zu Gast. Gezeigt werden Weiterlesen

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Festival der schmalen Budgets und kurzen Wege

Anders als die Berlinale, wo das Programm früh beginnt und spät endet, lässt die ehem-thomas-friedhof-neukoellninzwischen zum fünften Mal parallel stattfindende Boddinale dem Publikum genug Zeit, um Sonne zu tanken und vereisten Pfützen beim Tauen zuzu-gucken. Noch bis zum 19. Februar werden bei freiem Eintritt bei dem Neuköllner Filmfestival in der Boddinstraße täglich ab 18 Uhr Dokumentar-, Spiel-, Kunst- und Kurzfilme gezeigt, die mit kleinen Budgets entstanden. Genau wie bei der Berlinale gibt es auch beim Filmfestival der kurzen Wege eine Jury, die abschließend drei Awards an die besten der rund 80 Filme verleiht.

Berlinale goes WOLF

Gestern begann das große Schlangestehen um Kinokarten für die übermorgen wolf1_img_367xvarstartende 67. Berlinale. Erheblich jünger ist die Reihe Berlinale goes Kiez, die seit 2010 Film-festival-Flair in die Berliner Bezirke bringt. In Neukölln wird in diesem Jahr der rote Teppich vor dem WOLF-Kino in der Weserstraße ausgerollt, das erst im April offiziell eröffnet: Aber die Tickets für die Berlinale goes Kiez-Vorführungen sind bereits ausverkauft.

Großes Kino im kleinsten Kino von Neukölln

Die Bürgersteigbestuhlung ist bereits dem Ereignis entsprechend arrangiert: In die-sem Jahr kommt die Berlinale erneut mit rotem Teppich und der Reihe „Berlinale goes Kiez“ vermuellung_berlinale goes kiez neukoellnnach Neukölln. Am 13. Februar wird sie im IL KINO in der Nansenstraße im Beisein des Regisseurs Sebastian Schipper eröffnet. Für die Vorführung des koreanischen Films „Jug-yeo-ju-neun Yeo-ja | The Bacchus Lady“ (18.30 Uhr) und des chinesisch-kanadischen Streifens „Lao Shi | Old Stone“ (21.30 Uhr) seien an der Kinokasse noch Karten für 11 bzw. 5,50 Euro erhältlich, teilte Daniel Wuschansky, Chef des nur 52-sitzigen Filmtheaters, gestern auf Anfrage mit.

Berlin hat die Berlinale, Neukölln die Boddinale – und auch ein bisschen Berlinale

Das Anstehen nach Karten, das Warten auf Stars, Filme auf Mega-Leinwänden in riesigen Kinosälen – all das ist bei der Boddinale nicht nötig und zu erwarten. Das, wie die Berlinale heute beginnende, Filmfestival zeigt die Experimentalvideos, Ani- mationen, Dokumentar-, Kurz- und Spielfilme  internationaler  Regisseure mit  Berlin-

boddinale.com_neukoelln

Bezug bei freiem Eintritt. Hauptspielort ist das Loophole, als zweite Location ist in diesem Jahr die Kunstgalerie Kaleidoskop in der Boddinstraße 7 dabei. Auch bei der dritten Auflage des Festivals steht ein thematisch breites Spektrum von Weiterlesen

„Kraftidioten“ bringt berlinalische Momente nach Neukölln

Nicht allein am roten Teppich vor dem Passage Kino merkte man vorgestern, dass die Berlinale zu Gast in Neukölln ist. Auch der Ansturm auf die Kinokasse war ungewöhnlich groß. Ein altersmäßig berlinale goes kiez_passage-kino neuköllnbunt gemischtes Publikum wollte im 220 Be- sucher fassenden Saal des geschichts-trächtigen Kinos an der Karl-Marx-Straße den Wettbewerbsfilm „Kraftidioten“ („In Order of Disappearance“) des norwegi- schen Regisseurs Hans Petter Moland se- hen.

Möglich wurde es durch die Sonderreihe Berlinale Goes Kiez, die schon zum dritten Mal Gast im Passage Kino war, wie Berlinale-Jurymitglied Matthias Elwardt vor dem Beginn des Films verkündete. Als Kinopatin konnte diesmal die Regisseurin Yase- min Şamdereli gewonnen werden, deren Berlinale-Wettbewerbsfilm Weiterlesen