Geflüchtete helfen Geflüchteten beim Ausstieg aus der Drogensucht

Einrichtungen, die Hilfen für drogenabhängige Menschen bieten, berichten immer wieder, wie problematisch es ist, Hemmschwellen abzubauen, um Suchtkranke und ihre Angehörigen zu motivieren, die vorhandenen Beratungseinrichtungen mit ihren konkreten Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen. Während es schon schwierig ist, für gewöhnliche Deutsche stabile Brücken in die Suchtkrankenhilfe zu bauen, ist diese Aufgabe noch sehr viel komplizierter, sofern die Klientinnen und Klienten aktuell geflüchtete Menschen sind, die in Berlin eine vorläufige Zuflucht gefunden haben. Am vergangenen Donnerstag würdigten deshalb die Gesundheitsstadträte von Friedrichshain-Kreuzberg, Weiterlesen

Kiezspaziergang zur städtebaulichen Kriminalitätsprävention in Neukölln

Die Art und Weise, wie Gebäude, öffentliche und halböffentliche Räume gestaltet und einander zugeordnet sind, beeinflusst die tatsächliche Sicherheit ebenso wie das Sicherheitsgefühl der Menschen, lautet eine Grund-annahme der städtebaulichen Kriminalprävention. Einfach gesagt: Wo es unordentlich, unübersicht-lich und dreckig ist, fühlen sich die Menschen unsicherer, werden Regeln häufiger verletzt und ereignen sich mehr Straftaten als in sauberen und gepflegten Gegenden. „Die Broken-Windows-Theorie, die in den USA 1982 aufgestellt wurde, hat die Universität Groningen erst 2008 wieder bestätigt“, betonte Irmgard Hermannsdörfer, die beim LKA Berlin für städtebauliche Kriminalprävention zuständig Weiterlesen

Hilfe für die Schritte über Hemmschwellen und Brücken

Zu einem offenen Nachmittag mit vielen Informationsangeboten lud am vergangenen Mittwoch die Ambulante Suchthilfe der Vista gGmbH in ihre Beratungsstelle in der Lahnstraße 84 ein. Die Berliner Landesdrogen-beauftragte Christine Köhler-Azara (r.) sprach ein Grußwort. Für die Abteilung Gesundheit des Bezirksamt war Wolfgang Jas (l.) gekommen, der für die Suchthilfekoordination und Suchtprävention in Neukölln zuständig ist.

In den Räumen der drei Einrichtungen Confamilia, Subways und Wigwam konnten sich fachkundige Kooperationspartner ebenso wie Nachbarn aus dem Kiez rund um Weiterlesen

„Das Problem wird nicht mit einem Fingerschnippen zu beseitigen sein“

Am vergangenen Freitag bei einsetzender Abend-dämmerung auf dem Vorplatz des U- und S-Bahnhofs Neukölln: „Schön, dass Sie hergekommen sind, Herr Senator“, begrüßte Jens Demmler, alteingesessener Anwohner im Kiez, den Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD). „Die Bezirksbürgermeisterin hat mächtig Druck gemacht und immer wieder bei mir im Büro angerufen“, begründete Geisel (l.) seine Visite zur blauen Stunde am Neuköllner Problembahnhof und fügte hinzu: „Ich möchte meinen Respekt für ihre Arbeit ausdrücken. Das Thema ist dem Senat wichtig. Das Problem wird aber nicht mit einem Finger-schnippen zu beseitigen sein.“ Plastisch brachte Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey (M.) das Problem auf den Punkt: „Die Leute sitzen Weiterlesen

Nicht ganz neue und ein altes Problem auf der Tagesordnung der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung

„Dringender Handlungsbedarf“ besteht aufgrund der Drogenproblematik am Bahnhof Neukölln, erklärt Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey auf der Webseite der SPD Neukölln und stellt dort ihren 10 Punkte umfassenden Aktionsplan vor: “Die Lage ist wirklich sehr problematisch – Drogenhandel und Drogenkonsum haben zugenommen. Anwohner, Gewerbetreibende und Menschen, die in der Gegend unterwegs sind beschweren sich und sind besorgt über die Situation.“ Gefordert werden u. a. eine stärkere Polizeipräsenz im und rund um den Bahnhof, härtere und konsequente Strafen für Drogendealer sowie Video-überwachung nicht nur im U-Bahnhof, sondern auch im S-Bahnhof. Weiterlesen