Kirchen, Moscheen, Tempel, Zentren und „Die Sache mit der Religion“ in Neukölln

Ausgerechnet beim Besuch der Ausstellung „Die Sache mit der Religion“ das Smartphone auszu-schalten oder gleich zuhause zu lassen, ist keine gute Idee. Es gebe zwar vier iPads, die Besucher sich ausleihen können, sagt ein Mitarbeiter des Museums Neukölln, wo die Ausstellung am vergangenen Donnerstag eröffnet wurde, aber „die Möglichkeit, die QR-Codes einzuscannen, haben sie nicht“. Und QR-Codes gibt es reichlich, jedes Exponat wird von einem flankiert, um online den Weg zu Hintergrundinformationen zu ebnen.

Dabei ist Wissen wichtig, wie schon Museumsleiter Dr. Udo Gößwald in seiner Rede bei der Vernissage betonte: „Die ältesten dinglichen Zeugnisse, die bei religiösen Praktiken oder Zeremonien zum Weiterlesen

Erst Neukölln, dann Kanzleramt und Schloss Bellevue

tajani-wagenkolonne_europaschule-albert-einstein-gymnasium_neukoellnHoher Besuch in Britz: Antonio Tajani, neuer Präsident des Europäischen Parlaments, besuchte gestern früh das tajani_europaschule-albert-einstein-gymnasium_neukoellnAlbert-Einstein-Gymnasium und diskutierte mit Schülerinnen und Schülern, die an der staat-lichen Europaschule bilingual zum Abitur geführt werden. Der konservative italienische Poli-tiker, der Ende Januar als Kandidat der EVP-Fraktion zum Nachfolger des Sozialdemo-kraten Martin Schulz gewählt wurde, fuhr anschließend mit seiner kleinen, aber repräsentativen Wagenkolonne ins Kanzleramt zu Bundeskanzlerin Angela Merkel und besuchte danach Weiterlesen

In Neuköllns Schulen ist Musike

wolfgang-gerhardt_8-neukoellner-musiktage_ton-halle-britz_neukoellnIhren großen Auftritt als Samba-Ensemble, Jazzband, Chor oder Orchester hatten Freitagabend Grund- und Oberschüler bei der Abschlussveranstaltung der 8. Neu-köllner Musiktage, madrigal-chor-albert-einstein-gym_8-neukoellner-musiktage_ton-halle-britz_neukoellndie unter dem Motto „Begegnung durch Musik“ standen. Rund 800 Besucher konnte Rektor Wolfgang Gerhardt (r.) in der kurzfristig zur “Ton-Halle” umbenannten Sport-halle des Albert-Einstein-Gymnasiums in der Parchimer Allee, schräg gegenüber vom Gutshof Britz, begrüßen.

Über 250 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 13 aus 17 Schulen des Bezirkes hatten seit Montag an einer Probenwoche Weiterlesen

Multiple Choice: Neuköllner Bildungsmesse zeigt Möglichkeiten für die Zeit nach der Grundschule auf

nbh-bildungsmesse-neukoellnWenn Berliner Kinder die Grundschule nach der 6. Klasse verlassen, stehen ihre Eltern vor der Entscheidung, ob der Nachwuchs eine Gesamtschule, ein Gymnasium oder eine andere Oberschule besuchen soll. Um Eltern und Kindern bei fragenkasten_karlsgartenschule_bildungsmesse-schillerkiez_neukoellnder Beantwortung dieser Schicksalsfrage ein wenig zu helfen, gab es in der Neuköllner Karlsgarten-Grundschule kürz-lich unter dem Titel „6. Klasse und dann?“ erstmals eine Bildungsmesse.

Für rund 2.000 Schülerinnen und Schüler in Neukölln beginnt im Sommer mit dem Übergang in die 7. Klasse ein neuer Lebensabschnitt. Auch auf das Leben der Eltern wirkt sich die Schulwahl der Kinder aus. Weiterlesen

1914/18: Ausstellung erinnert an Neukölln im 1. Weltkrieg

straßenschild lilienthalstraße neuköllnDie vom Südstern abgehende Lilienthalstraße werden viele Kreuzberg zuschreiben. Doch die östliche Straßenseite befindet sich noch in den Bezirksgrenzen von Neukölln – und so auch der friedhof lilienthalstraße_neuköllndort gelegene Friedhof. In der Ehrenhalle auf dem Friedhofsge- lände wurde vorgestern eine eindrucksvolle Aus- stellung des mobilen Museums Neukölln zum Thema „1914/18 – Neukölln im Ersten Weltkrieg“ eröffnet. Unter den etwa Weiterlesen

Das Rätsel um den Britzer Gletscher

gaststätte mexico_neukölln-britzSeit einigen Jahren heißt die an der Kreu- zung Alt-Britz/Fulhamer Allee gelegene Gast- stätte mit angrenzendem Biergarten Res- taurant Mexico, und dem Namen gemäß, kann man dort mexikanische Spezialitäten essen. Dazu gibt es eine reichhaltige Auswahl an Cocktails.

Vor rund 100 Jahren wurden hier noch vor- wiegend andere Getränke ausgeschenkt, auch dies ist aus dem damaligen Namen abzuleiten: „Weiss und Bairisch Bier Lo- cal“. Ab einem späteren Zeitpunkt bürgerte sich dann für Jahrzehnte für Weiterlesen

„Ausgestoßen und verfolgt“ verknüpft individuelle Schicksale auf lokaler Ebene mit politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen

titel arbeitsheft_mobiles museum neuköllnFür Sportler ist es wohl eines der schönsten Erlebnisse, den eigenen Namen als Sieger bei der Stadiondurchsage zu hören. Ganz anders war das bei Rudolf Lewy, der als 17-Jähriger zwar am 1. August 1936 in Berlin die olympische Flamme ein Stück weit tragen durfte, doch der sich – seit- dem die Nazis 1933 an der Macht gekommen waren – immer unbehaglicher fühlte, sobald er beim Weitsprung als Sieger genannt wurde. Der Jude Rudolf Levy emigrierte schließlich 1939 nach New York. Ein Jahr zuvor war bereits sein Vater, Sozialdemokrat und von 1925 bis 1933 Lehrer an der Käthe-Kollwitz-Schule am Richard- platz, nach England gezogen.

Diese und viele andere Erlebnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus werden in der Ausstellung „Ausgestoßen und verfolgt – Die jüdische Bevölkerung während des Nationalsozialismus in Neukölln“ präsentiert, die gestern in der Helene-Nathan-Bibliothek eröffnet wurde. Die Weiterlesen