„Mittelmeer-Monologe“ bringen die tödlichste Grenze der Welt auf die Bühne des Heimathafens Neukölln

„Ich will den Überfahrten menschliche Gesichter geben, statt nur abstrakte Zahlen zu verbreiten“, stellte Michael Ruf von der Bühne für Menschenrechte sein neuestes dokumentarisches Theaterstück bei der Uraufführung am vergangenen Donnerstagabend im Heimathafen Neukölln vor. Dann appellierte er an das Premierenpublikum: „Helfen Sie mit, dass die ‚Mittelmeer-Monologe‘ in möglichst vielen deutschen Städten zu sehen sind.“ Rund 700 Mal wurden seine ersten drei dokumentarischen Theaterstücke „Asyl -Monologe”, “Asyl-Dialoge” und “NSU-Monologe” in ganz Deutschland aufgeführt. Für sein viertes wortgetreues Theaterstück „Mittelmeer-Monologe“ Weiterlesen

„Ich möchte, dass die Leute erfahren, was passiert ist“

Bedrückend. Mit diesem Wort kann die Handlung des dokumentarischen Theater-stückes „Die NSU-Monologe. Der Kampf der Hinterbliebenen um die Wahrheit“, nsu_monologe_berlin_buehnendessen Premiere am vergangenen Donners-tag im Heimathafen Neukölln zu sehen war, vielleicht am besten beschrieben werden. Fünf Jahre nach dem zufälligen Auffliegen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) in Zwickau bringt das von der Bühne für Menschenrechte inszenierte Stück einen der bislang haarsträubendsten Skandale des wiedervereinigten Deutschland ins Theater. Geschildert werden in dem authentischen Theaterstück die Weiterlesen

„Du fliehst aus deinem Land und dann passiert dir so was“

heimathafen neukölln_asyl-monologeEs ist die Kurdin Safiye, die das sagt. Ebenso gut könnte die Feststellung aber aus dem Mund des Togolesen Ali oder des Äthiopiers Felleke kom- men. Alle drei sind Asylanten und ihre Biographien und Erfahrungen exem- plarisch für die unzähliger anderer Menschen, die in ihre Heimat verlas- sen mussten, um das eigene Leben zu retten. Für „Die Asyl-Monologe“ haben die Geschichten von Safiye, Felleke und Ali Körper und Stimmen Weiterlesen