Deutsches Chorzentrum feiert Richtfest in Neukölln

„Das Richtfest des Deutschen Chorzentrums ist ein Fest der Hoffnung für die Chormusik, welche momentan eine sehr schwere Zeit erlebt. Die Musikmetropole Berlin freut sich über das uns bereichernde neue Chorzentrum, von dem Impulse für das Chorleben in ganz Deutschland ausgehen werden. In unmittelbarer Nähe zum Heimathafen Neukölln und zur Neuköllner Oper entsteht nun mit dem Chorzentrum ein weiteres, kulturelles Highlight für Berlin, ein großer Gewinn für den Kiez und seine Menschen.“ Weiterlesen

Was macht eigentlich … das Deutsche Chorzentrum?

Als das Projekt vor neun Monaten medienwirksam vorgestellt und die Baugenehmigung übergeben wurde, waren die Initiatoren noch zuversichtlich: Im Mai solle in der Karl-Marx-Straße 145 mit dem Bau begonnen und im Advent 2019 eingezogen werden, hatte Alt-Bundespräsident Chris-tian Wulff, der Vorsitzende des Deutschen Chorverbands, damals angekündigt und bekräftigt, dass man – bei allem Respekt vor Bauvorhaben in Berlin und dem Umbau der Neuköllner Magistrale – „wild entschlossen“ sei, den Zeitplan einzuhalten.

Von Bauarbeiten ist jedoch auch jetzt in der Karl-Marx-Straße 145 noch nichts zu sehen. Die Schrottimmobilie, die als Zentrum des Singens revitalisiert werden soll, ist so baufällig wie Weiterlesen

Neukölln wird zum Zentrum des Singens in Deutschland

„Das Haus ist ein besonderes“, findet Franziska Giffey. 2014 stand es schon einmal in den Schlagzeilen, erinnert die künftige Ex-Bürgermeisterin von Neukölln, die heute als neue Bundesfamilienministerin vorgestellt wird: Damals sei die heruntergekommene Immobilie in der Karl-Marx-Straße 145, die einer arabischen Großfamilie gehörte, zwangsversteigert worden und der Termin habe nur mit einem Großaufgebot der Polizei stattfinden können. Von 17 Clan-Mitgliedern, Tumulten im Amtsgericht und von niemandem außer einem anonymen Käufer, der sich den Erwerb des Hauses getraut habe, spricht Giffey.

Aus ihrer Begeisterung darüber, dass ausgerechnet dieses Gebäude jetzt an den Deutschen Chorverband (DCV) weiterverkauft wurde, der hier Weiterlesen

Acht Kilometer zwischen Leid und Freud‘

Anders als Ex-Bundespräsident Christian Wulff werden die Schulleitung, Lehrer und Schüler der Neuköllner Hermann-Boddin-Schule diesen 17. Februar in bester Erin- nerung behalten. Denn es ist der Tag, an dem der Erweiterungsbau der Schule eröffnet und damit eine wichtige Voraussetzung für die praktische Umsetzung des gebundenen Ganz- tagsbetriebs geschaf- fen wurde.

Dank der 3,1 Millionen Euro aus dem Kon- junkturpaket II haben die derzeit 361 Kinder nun eine neue Mensa und weitere Klassen- und Gruppenräume. Für die Lehrer gibt u. a. ein neues Lehrerzimmer und einen Lehrmittelraum. Außerdem fanden Tech- nikräume Platz in dem dreigeschossigen, barrie- refreien Gebäudetrakt, der am Vormittag von Bezirksbürgermeister Heinz Busch- kowsky und Schulstadträtin Franziska Giffey eingeweiht wurde.

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