Wo soll das Stadtteilzentrum Rixdorf entstehen?

Richardplatz oder Wörnitzweg? Der Bezirk Neukölln will in Rixdorf ein Stadtteilzentrum errichten, das für die Stadtteil- und Nachbarschaftsarbeit im Quartier eine Ankerfunktion übernehmen soll. Das Zentrum soll Raum für offene Begegnungen bieten sowie offene Nachbarschaftsangebote und selbst-organisierte Initiativen unterstützen. Anwohner und Fachämter des Bezirksamtes konnten erstmals ihre Ideen für den Bau des Stadtteilzentrums Rixdorf bei zwei Weiterlesen

Demontage der Wünschewolke über dem Richardplatz

Während sich wohl die meisten Künstler, die am letzten Juni-Wochenende an den 48 Stunden Neukölln teilnahmen, schon vom Festival erholen, ist Martin Steinert immer noch damit beschäftigt. Am 23. Juni begann der Saarländer auf dem Richardplatz seine „Wooden Cloud – Architektur der Wün-sche“ zu installieren, eine wandernde Kunstaktion, für die Neukölln nach Saarbrücken und St. Petersburg die dritte Station ist. Als vierte steht bereits Paris fest.

Morgen wird Steinert seine Wolke wieder demontieren, die aus etwa 10.000 mit den Wünschen von Passanten beschrifteten Holzstäben entstand und, so der Künstler, zu einer „Momentaufnahme der gesellschaftlichen Befindlichkeiten“ Weiterlesen

Besuch von der Umweltsenatorin: Regine Günther zum Kiezspaziergang in Rixdorf

„In Rixdorf gibt viele eigentlich wunderschöne Plätze und eine lebendige Nach-barschaft, die diese gerne nutzt“, davon sind Anwohnerinnen und Anwohner des Kiezes zwischen S-Bahnhof Sonnenallee und Karl-Marx-Platz fest überzeugt. Sie gründeten deshalb im Sommer 2016 die Anwohner*inneninitiative „Mehr Kiez für Rixdorf“. Rixdorf sei der richitige Ort, um jetzt vorbildliche Modelle für ‚klimafreundliche Kieze‘ in Berlin zu schaffen, ist Saskia Ellenbeck, die die Gründung der Gruppe initiierte, sich sicher. Freitagnachmittag besuchte Umweltsenatorin Regine Günther (M.) die Initiative im Richardkiez für einen Spaziergang vom S-Bahnhof Sonnenallee zum Karl-Marx-Platz, bei dem sie von Weiterlesen

Mit Traditionen gebrochen

alt-rixdorfer-weihnachtsmarkt_neukoellnAuf den ersten Blick ist alles wie immer beim Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt: Die Bäume auf dem Richardplatz sind beleuchtet, Menschenmassen drängen sich durch das Spalier aus Ständen, die von Petroleumlampen illuminiert sind, und das Bühnenprogramm  nordet musikalisch in Richtung Besinnlichkeit ein.

Bei genauem Hinsehen ist aber doch nicht alles wie immer: Die Glühbirnen in den Bäumen haben ausgedient und wurden – der Bezirkskasse und der Umwelt zuliebe – durch 1.500 LED-Leuchten substituiert. Der Budenzauber erstreckt sich nun bis Weiterlesen

Allen Gerüchten zum Trotz

wohnhäuser_durchgang richardplatz donaustrasse_neuköllnWie in jedem Dorf treibt auch in Rixdorf der Tratsch oft prächtige Blüten. Der Immobilien-shopper PGG, heißt es momentan, habe wieder im Kiez ein- gekauft: Von fast 60 Wohnungen rund um die Streuobstwiese zwischen Richardplatz und Donaustraße ist die Rede, der sich meist die Annahme anschließt, dass der Schleichweg wie streuobstwiese_böhmisches dorf neuköllnauch wie die grüne Oase dann wohl bald nicht mehr öffentlich zugänglich sein würde. Ersteres ist korrekt, bestätigt PGG-Geschäftsführer Mike Helm. Gekauft wurden die Häuser Richardplatz 3, 3a-k sowie Donaustraße 68-70b. Die Streuobst-wiese gehöre aber nicht zum Kaufgegenstand. „An den Nutzungsverhältnissen einschließlich der Durchgangsmöglichkeit“, so Helm weiter, „ändert sich nichts, da die bestehenden Vertragsverhältnisse von uns fortgeführt werden.“

Pfützen-Hopping in Rixdorfs guter Stube

Einem ausgeklügelten Timing ist es nicht zu verdanken, wenn der östliche Teil des Richardplatzes heute aussieht, als hätte er sich für den Welttag der Feuchtgebiete herausgeputzt. Solche kalendarischen Vorgaben sind für  den schmalen Fußweg  rund  um Schmiede und Spielplatz  nämlich bedeutungslos. Wann immer es möglich

welttag der feuchtgebiete_richardplatz neukölln

ist, mutiert er zur Gummistiefel-Teststrecke und fördert so an mehr als einem Tag pro Jahr „die öffentliche Wahrnehmung der Vorzüge von Feuchtgebieten“. Da der Pfad – ebenso wie das rumpelige Kopfsteinpflaster – zur schützenswerten „Histori- schen Anlage Richardplatz“ gehört, wird man ihn daran auch künftig kaum hindern.

Zwei Schwestern und ihr Zuckerbaby

richardplatz_zuckerbaby neuköllnDie Idee zur Eröffnung eines gemeinsamen Cafés bestand bei Jill und Tanya Hennicke schon seit gut 10 Jahren. Doch damals wäre sie unmöglich zu verwirklichen gewesen, denn Jill Hennicke lebte zwar schon in Neukölln, Tanya jedoch noch in den USA. Nun ist auch sie hier, und die Schwestern setzten ihren eröffnungsschild_zuckerbaby neuköllnPlan in die Tat um und nannten ihn Zuckerbaby – Café & Deli.

Der Name spiele mit ihrer deutsch-ameri- kanischen Identität, begründen sie, und, ja, den gleichnamigen Film mit der wunderbaren Marianne Sägebrecht kennen sie natürlich ebenfalls. Mit Deli sind Delikatessen Weiterlesen