Mit Schwaben rechnen

schwabylon-berlin-neukoellnUns Schwaben wird ja gemeinhin eine große Sparsamkeit bis hin zum Geiz und ein unermüdliches Arbeiten nachgesagt. Dies ist auch in Sätzen wie „Schaffe, schaffe, Häusle baue und nicht nach den Mädle schaue“ versinnbildlicht. Dass wir Schwaben uns aber auch selbst tischspruch_schwabylon-neukoellnauf die Schippe nehmen können, beweisen die Sprüche auf den Tischen des Schwabylon in der Pannierstraße.

Während Dominik Eiseles kulina-rischer Schwaben-Hotspot, in dem nicht zuletzt am Einbau eines Klos gespart wurde, noch relativ neu ist, geht in Neukölln eine Institution für Pfennigfuchser ihrem Ende entgegen: Mit großen Plakaten bewirbt derzeit das Karstadt Schnäppchen-Center seine Weiterlesen

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Infomobil des Deutschen Bundestags macht Station in Neukölln

besprechungsraum_infomobil-deutscher-bundestag_neukoelln„Letzte Woche waren wir im Allgäu, am 4. und 5. Oktober sind wir in Neukölln zu Gast und in der nächsten Woche geht es nach Stendal“, berichtet Klaus-Ulrich Heukamp, franz_gruppe_infomobil-deutscher-bundestag_neukoellnder zusammen mit seinen Kollegen Dominik Franz (2. v. r.) und Gunter Smits auf dem Alfred-Scholz-Platz das Infomobil des Deut-schen Bundestages als Honorarkraft betreut. Ins-gesamt zählt das Team der freiberuflichen Berater, die für das Referat Öffentlichkeitsarbeit des Bundestags tätig sind, derzeit 60 gleichberechtigt arbeitende Personen. „Wir können hier eine ganze Schulklasse ohne Probleme unterbringen, wenn alle dicht Weiterlesen

Völkerverständigung geht durch den Magen

„Wir sind kein Imbiss. Wir machen ein Integrationsprojekt“, klärt Neuköllns Sozial-stadtrat mobile baeckerei_alfred-scholz-platz_brote aus der heimat_neukoellnBernd Szczepanski einige Neugierige auf, die ihn fragen, warum auf dem Alfred-Scholz-Platz heute zwischen Bänken und Tischen Gemüse geputzt wird und im Hintergrund ein imposantes Fahrzeug steht. Auch der SPD-Bezirksverordnete Wolfgang Hecht ist an diesem Mittwochvormittag gekommen, um sich anzuschauen, wie das Bezirksamt Neukölln ein kulinarisches Zeichen für Völkerverständigung und die Integration geflüchteter Menschen setzt. „Essen ver-bindet die Menschen überall auf der Welt. Zusammen mit der Firma Weiterlesen

Handgemachtes für alle Sinne

Weil der Kultkölln – Jahrmarkt der Manufakturen in den letzten beiden Jahren so erfolgreich war, ist er in diesem nicht nur öfter und größer. Mit den Erfindern des kultkoelln-markt_neukoellnSOnntagsmarkts für Mode, Design und Trödel in der LOHmühlenstraße hat er auch einen neuen Veranstalter bekommen, was wiederum dazu führt, dass der vom Wind von seinem Standort vertrie-bene SOLOH bei Kultkölln weiterleben kann. Ende Mai hatte die Märktefusion auf dem Alfred-Scholz-Platz Premiere; morgen wird sie mit dem zweiten von drei Terminen in diesem Jahr fortgesetzt: Von 12 bis 22 Uhr laden etwa 60 Design- und Street-food-Stände zur sensuellen Erkundung der Welt des Handgemachten ein, während das Bühnenprogramm der Roadshow des Fujiama Nightclubs dafür sorgt, dass auditive Erlebnisse nicht zu kurz kommen.

„Jetzt muss der Integrations-Turbo gestartet werden!“

Ganz im Zeichen der Flüchtlingspolitik stand der vergangene Freitag in Neukölln: Auf dem Alfred-Scholz-Platz hatten Bewohner und Mitarbeiter der Malteser-Notunterkunft bvv-saal_konferenz integration von fluechtlingen in neukoellnim ehemaligen C&A-Haus zu einem großen Fest der Begegnung eingeladen. Eine Straßenecke weiter, im Rathaus Neukölln, fand fast zeitgleich die mit weit über 100 Teilnehmern sehr gut besuchte Fachkonferenz „Integration von Flücht-lingen in Neukölln“ statt.

„Die aktuellen Entwicklungen der Migration nach Berlin und in den Bezirk Neukölln haben zu einem bedeutenden Engagement verschiedenster Akteure geführt. Um dieses künftig noch besser organisieren zu können, lädt das Bezirksamt Neukölln Akteure Weiterlesen

Aus einem „perfekten Objekt, um Fantasien ausleben zu können“ wird 101 Neukölln

karstadt-schnaeppchencenter neukoellnFür die Schnäppchenjagd hat das Revier am Alfred-Scholz-Platz spätestens Mitte nächsten Jahres ausge-dient. Dann macht das Karstadt-Outlet dicht, weil der Umbau der Schlüsselimmobilie an der Karl-Marx-Straße beginnt, die – wie vorgestern bei einer Pressekonferenz karstadt-schnaeppchencenter_neukoellnmitgeteilt – Anfang 2019 als „101 Neukölln“ wiedereröff-net werden soll.

Im September letzten Jahres kaufte die S IMMO AG das fünfstöckige Gebäude samt des angeschlossenen Parkhauses. „Es war nicht nur die Lage des Objekts, die uns begeistert hat, sondern auch der morbide Charme des Kaufhauses und die Größe des Parkhauses“, sagt Robert Neumüller. Doch erhalten Weiterlesen

Unten die Durststrecke, oben der Erfolg: die Gegensätze der Neuköllner Karl-Marx-Straße

steinle_blesing_7 jahre aktion kms neukölln„Seit sieben Jahren“, so stand es in der Einladung, „gestaltet die [Aktion! Karl-Marx-Straße] den Wandel des Neuköllner Bezirkszentrums.“ Deshalb wurde neulich auf dem Alfred-Scholz-Platz „gefeiert“ – mit einer Bühne, die so groß war, dass Baustadtrat Thomas Blesing und Moderator Reinhold Steinle sowie dessen Aktentasche auf ihr stehen konnten, mit einigen Schautafeln, die Rück- und Ausblicke visualisierten, und – trotz der Präsenz diverser qua Amt Involvierter – mit einer sehr überschaubaren Gästezahl, die sich nach dem ersten und zugleich spannendsten Programmpunkt weiter reduzierte.

Anwohner waren nur spärlichst vertreten, was ins- besondere der äußerst dezenten Werbung für die Veranstaltung geschuldet gewesen sein dürfte. Inhaber von Läden in der Karl-Marx-Straße waren unter den Weiterlesen