Virtuelle Stadtversammlung macht Druck für die Rekommunalisierung der Schulreinigung

Mit Nachdruck und großer Ausdauer streitet die Initiative Schule in Not seit langem für die Rekommunalisierung der Schulreinigung in Berlin: Frauen und Männer, die in staatlichen Schulen als Reinigungskräfte arbeiten, sollen Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst nach Maßgabe der DIN-Norm 77 400 werden und damit deutlich bessere Arbeitsbedingungen bekommen. Künftig sollen sie wieder einzelnen Schulen zugeordnet und nur in begründeten Ausnahmefällen an anderen Schulen vorübergehend eingesetzt werden. Die Leistungskennzeichen der zu reinigenden Flächen, die in Quadratmeter pro Stunde angegeben Weiterlesen

Elternvertretungen fordern Modellprojekte für Schulreinigung in bezirklicher Regie

Mit den Stimmen aller BVV-Fraktionen wurde das Bezirksamt im Juni 2020 darum gebeten, dass die Schulreinigung schrittweise wieder von Reinigungskräften übernommen wird, die direkt beim Bezirk Neukölln angestellt sind. Das Bezirksparlament reagierte mit diesem Beschluss auf das Bürgerbegehren der Initiative Schule in Not , die im vergangenen Frühjahr über 7.500 gültige Unterschriften für die Rekommunalisierung der Schulreinigung vorgelegt hatte. Doch seit dem BVV-Beschluss ist nichts mehr geschehen.

Elternvertretungen von sieben Neuköllner Schulen ergriffen nun Weiterlesen

Erste Stufe des Bürgerbegehrens „Saubere Schulen“ mit über 7.500 Unterschriften in Neukölln erfolgreich

„Die derzeitige Reinigungssituation an Schulen ist schlecht: Viele Eltern, Lehrer, Schüler und auch Sportvereine beschweren sich über die unhygienischen Zustände in den Schulen und Turnhallen“, kritisiert Philip Dehne von der Initiative Schule in Not schon lange. Verantwortlich seien dafür die miserablen Arbeitsbedingungen im Reinigungsgewerbe, sagt Dehne: „Die Reinigungskräfte leisten oft unbezahlte Überstunden und haben unsichere Arbeitsbedingungen, denn seitdem die Schulreinigung privatisiert wurde, unterbieten sich die Weiterlesen