„Urbane Praxis“: Radikal divers wie das zeitgenössische Berlin

„Urbane Praxis“ heißt ein neues Konzept der Stadtentwicklung, das sowohl im Koalitionsvertrag der rot-grün-roten Berliner Landesregierung als auch in der Neuköllner Zählgemeinschaftsvereinbarung von SPD und Grünen verankert ist. Ein konkretes Projekt der „Urbanen Praxis“ nahm in der südlichen Gropiusstadt, wo das landeseigene Wohnungsunternehmen Degewo in der Umgebung des U-Bahnhofs Wutzkyallee rund 5.000 Wohnungen besitzt, am vergangenen Donnerstag offiziell seine Arbeit auf. „Urbane Praxis“ soll – einfach gesagt – die Nachbarschaft mit Kunst und Kultur stärken. Im Stadtteilzentrum der Weiterlesen

Campus für die Nachbarschaft bringt Natur und Kultur der Weißen Siedlung nahe

1,2 Hektar misst das Gelände des alten Schulgartens der Carl-Legien-Schule am Dammweg. Eine kleine grüne Oase unmittelbar am Rand der Weißen Siedlung, in der rund 4.500 Bewohner leben. „Wir wollen die Fläche für die Nachbarn öffnen. Es gibt derzeit eine hohe Belegung der Wohnungen, insbesondere mit kinderreichen Familien. Das kann sich aber in Zukunft ändern und es ist schwer vorauszusagen, wie sich die Bevölkerung in 15 Jahren zusammensetzen wird“, sagte mir Dr. Sabine Kroner, die ich am Dienstag vergangener Woche traf. Kroner leitet das Weiterlesen

Millionen für Stadtkultur im Freien

„Wir hatten uns schon gewünscht, dass das Programm früher beginnt“, sagt Sabine Kroner. Sie gehört dem Rat für die Künste an, der bereits im Mai – als sich die Berliner Kulturszene vorsichtig nach dem Corona-Lockdown bekrabbelte – für eine Senats-Förderung kultureller Aktivitäten unter freiem Himmel plädierte und damit die Initialzündung für DRAUSSENSTADT gab. Bis der Senat beschloss, sieben Millionen Euro für künstlerische Projekte im Stadtraum Weiterlesen