Wie geht’s weiter nach der Schule?

Fleischer, Kosmetikerin, Industriekauffrau oder Friseur, …? Bei der Berufswahl stehen Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 vor einer schwierigen Entscheidung. Oft ist sie richtungsweisend für ihr ganzes Leben, obwohl Prominenten-Biographien zeigen, dass eine außergewöhnliche Karriere bei entsprechender Begabung auch nach einer gewöhnlichen Berufsausbildung – und ohne Studium – nicht unmöglich ist.

Unter dem Motto „Weil deine Zukunft zählt“ fand am Weiterlesen

„Der illegale Weg muss steinig und unattraktiv sein“: Innenausschuss tagte mit Neuköllns Bezirksbürgermeister Hikel zum Thema Clankriminalität

„Prävention kann sich lohnen! Schon wenn wir zwei oder drei Intensivtäter verhindern, wäre das gut. Allein die Haftkosten liegen bei jährlich 50.000 Euro pro Person – von den gesellschaftlichen Folgekosten ganz zu schweigen.“ Mafia-Experte Sandro Mattioli, der gestern bei einer Anhörung im Innenausschuss des Berliner Abgeordentenhauses über die Erfahrungen berichtete, die in Italien mit einem Aussteiger-programm für Jugendliche aus Mafia-Familien bereits gemacht wurden, erhielt viel Zuspruch für seine Anregung, das Konzept auch auf Berlin zu übertragen. Doch der Teufel steckt auch bei internationalen Vergleichen bekanntlich im Detail: Zwar gebe es bei Weiterlesen

Zweiter Platz beim Hatun-Sürücü-Preis für die Boxgirls aus Neukölln

Gestern Abend wurde im Berliner Abgeordnetenhaus der diesjährige Hatun-Sürücü-Preis boxgirls-berlin_hatun-sueruecue-preis-2017verliehen: Der 2. Platz ging an die Boxgirls aus Neukölln. Durchsetzungsfähigkeit und Selbst-sicherheit vermittelt der Verein für Mädchen, Frauen und queere Menschen. „In der Gropius-stadt sind wir gut mit Schulprojekten vernetzt, die das Selbstbewusstsein von Mädchen stärken“, berichtete Coach Linos Bitterling (2. v. r.).

Den ersten Platz des Wettbewerbs gewann das Centre Talma für seine Dance-Demo „1 Billion Rising“. Den dritten Platz erhielt die Initiative #Bikeygees für ihr Fahrradprojekt mit Flüchtlingsfrauen. Weiterlesen

Zu jung, nicht den richtigen oder den ganz falschen Pass, um politisch mitbestimmen zu dürfen

33 Prozent der Wahlberechtigten nutzten 2011 bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen ihr Wahlrecht u18-wahlkabinen_rathaus-neukoellnnicht. Wenige Tage vor dem morgigen Wahl-sonntag machten mit U18 und Wahlrecht für Alle zwei unterschiedliche Initiativen auf sich aufmerk-sam, um auf ihre Art für mehr politische Beteiligung zu werben:

U18 will seit 1996 Kindern und Jugendlichen die Themenbereiche Wahlen, Demokratie und Politik anschaulich nahe bringen. Am 9. September lud sie unter 18-Jährige berlinweit ein, an der Jugendwahl teilnehmen. Allein in Neukölln wurden sieben Wahllokale eingerichtet, in denen 1.537 Stimmen Weiterlesen

Zäh wie Kaugummi

„Was macht eigentlich …“ Nicht nur Fragen nach dem Status quo unvollendeter Bauten in Berlin können so eingeleitet werden. Auch vor die nach dem Antrag auf Al-Nur-Moschee_Haberstraße_Berlin_mapillary1Verbot der Al-Nur-Moschee passen diese drei Wörter perfekt. Bereits seit Frühjahr 2015 arbeitet sich der Neuköllner SPD-Politiker Joschka Langen-brinck im Berliner Abgeordnetenhaus an dem Thema ab: Kürzlich reichte er – nach den letzt-jährigen Drucksachen 17/15859 und 17/16626 – seine dritte Anfrage dazu ein.

Auch in der Dezember-Sitzung der Bezirksverord-neten von Neukölln stand die Angelegenheit mal wieder auf der Tagesordnung. Im Bezirk lägen „noch immer keinerlei Hinweise, geschweige denn kon-krete Ergebnisse vor“, musste Dr. Franziska Giffey einräumen. Die schon über neun Monate andauern-de Bearbeitungszeit sei „nicht gerade ein Ausdruck für die eigentlich gebotene konsequente Reak-tion des Staates auf die gewaltverherrlichenden sowie menschen- und frauen-verachtenden Predigten, die von dem Moscheeverein immer Weiterlesen