Immer wieder donnerstags: Initiative BASTA aus Britz demonstriert vor dem Landeskriminalamt

„Eigentlich wollen wir nicht reden.Wir haben keinen Gesprächsbedarf. Wir wollen Aufklärung der rechtsextremen Anschläge in Britz und Neukölln: Uns helfen keine Entschuldigungen oder Rechtfertigungen!“ Karin Wüst und ihre vier Mitstreiterinnen, die sich am vergangenen Donnerstagmorgen vor dem Gebäude des Landeskriminalamtes am Tempelhofer Damm zum dritten Mal seit dem 2. Mai versammelten, sind wütend. „Morde, Brände … Wir wollen Aufklärung!!!“ „Wir haben Angst. Weiterlesen

Mahnwache fordert Polizei und Berliner Kurier zur Richtigstellung auf

Auch im siebenten Jahr ihres Bestehens kann die im Oktober 2012 gegründete „Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektas“ von keinem Fahndungserfolg berichten. Die Ermittlungen der Berliner Polizei und der Berliner Staatsanwaltschaft sind in dem Neuköllner Mordfall bis heute ohne Ergebnis verlaufen.

Jetzt sorgt bei der Initiative eine Notiz im Berliner Kurier vom 8. April zusätzlich für Bestürzung und Empörung. Unter Berufung auf Polizeikreise hatte Weiterlesen

Bundesministerin Giffey besucht Demonstration „Gemeinsam gegen rechten Terror in Neukölln“

Über 1.000 Menschen beteiligten sich gestern Nachmittag an einer Demonstration unter dem Motto „Schluss mit dem rechten Terror! Solidarität mit den Betroffenen“, zu der ein Neuköllner Bündnis von über 30 Organisationen aufgerufen hatte. Für eine große Überraschung sorgte Bundesministerin Franziska Giffey, die sich der Demonstration auf der Hälfte des Weges anschloss. Der Protestzug begann auf dem Bat-Yam-Platz am Weiterlesen

Erinnerungsort für Burak Bektas eröffnet: „Wir werden nicht zulassen, dass die Aktendeckel zugemacht werden, bevor der Fall aufgeklärt ist“

Eine zwei Meter hohe Bronzeskulptur mit dem Titel „Algorithmus für Burak und ähnliche Fälle“ wurde gestern Nachmittag feierlich an der Ecke Rudower Straße/ Möwenweg enthüllt. Das Werk der Kreuzberger Künstlerin Zeynep Delibalta, die im vergangenen Dezember starb, wird von einer Tafel ergänzt, die an Burak Bektas erinnert, der im Alter von nur 22 Jahren am 5. April 2012 von einer bis heute unbekannten Person erschossen wurde.

Ermöglicht wurde die Einrichtung des Erinnerungs-ortes durch zahlreiche private Spenden in Höhe von rund 60.000 Euro sowie mit Unterstützung des Bezirkes Neukölln, der die gewünschte Grünfläche sowie die Expertise des Museums Weiterlesen

Dieses Jahr in Berlin: Möllner Rede im Exil erinnert an die Opfer

Zum 25. Jahrestag der Möllner Brandanschläge wurde am vergangenen Sonntag die Möllner Rede im Exil mit Unterstützung der Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektas im Berliner Hebbel Theater gehalten, um an die Opfer zu erinnern. Auf der Veranstaltung sprachen Faruk Arslan sowie sein Sohn Ibrahim, der ebenfalls Überlebender des Brandanschlags war, bei dem seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter ums Leben kamen.

Am 23. November 1992 setzten zwei Neonazis in Mölln das Haus der Familie Arslan in Brand. Bei dem Anschlag wurden die 10-jährige Yeliz Arslan, die 14-jährige Ayse Yilmaz und die 51-jährige Bahide Weiterlesen

Pläne für einen Ort des Erinnerns und Lernens in Neukölln

„Gedenken ohne Gewissheit?“, unter dieser Frage stand am Mittwochabend eine Podiumsdiskussion zum geplanten Gedenkort für Burak Bektas, der am 5. April 2012 arslan_raemer_diskussion-gedenkort-burak-bektas_museum-neukoellnin der Rudower Straße von einem bis heute unbekannten Täter erschossen wurde. „Es war ein schrecklicher Mord. Schon das allein ist Grund genug, um einen Ort des Gedenkens und Erinnerns einzurichten“, sagte Kulturstadtrat Jan-Christopher Rämer (r.) vor rund 60 Besuchern der Gesprächsrunde im Kulturstall des Britzer Gutshofes: „Ich bin froh, dass wir die Diskussion um den Gedenkort vergangenes Jahr aus dem Wahlkampf herausgehalten haben.“ Die Bezirksverordnetenversammlung habe zweimal über den Weiterlesen

Was steht in der Vereinbarung, die die neue Zählgemeinschaft der Neuköllner BVV entworfen hat?

warteschlange bürgeramt donaustraße neuköllnMontag wurde, wie wir gestern berichteten, die Vereinbarung zur Bildung einer Zählgemeinschaft zwischen SPD und Grünen in Neukölln unter-zeichnet. Heute stellen wir einige Entscheidungen aus der Vereinbarung stichpunktartig und ohne Anspruch auf Vollständigkeit vor.

Lange Schlangen vor den Neuköllner Bürger-ämtern, wie auf dem Foto aus der Donaustraße im Frühjahr 2015? Die könnten in Zukunft etwas kürzer werden: „Zur Vermeidung von Warteschlangen in den Bürgerämtern sind der Ausbau des Termin-angebotes sowie weitere geeignete Maßnahmen zu prüfen“, lautet die Entscheidung 127 der Vereinbarung zur Bildung einer Zählgemeinschaft zwischen SPD und Grünen in Neukölln. Am Weiterlesen