Karl-Marx-Straße mit dem „Dirtiest Street Award“ ausgezeichnet

„Saubere Luft für Neukölln!“, mit dieser Forderung kamen einige Neuköllnerinnen und Neuköllner am Freitagnachmittag in der Karl-Marx-Straße an der Messstelle MC220 des Berliner Luftgütemessnetzes Blume zur Verleihung des „Dirtiest Street Award“ zusammen. Neben vielen Passanten interessierten sich die Bezirksverord-neten Doris Hammer (Die Linke), Sofie Krotter und Bertil Wewer (beide Grüne) ebenfalls für die Aktion an der Ecke Flughafenstraße. Adressat des Negativ-Preises für die Weiterlesen

Vor dem Rathaus Neukölln die Regenbogenfahne, drinnen eine Ausstellung über ein Tabuthema

regenbogenfahne_rathaus neukoellnAn über 80 offiziellen Orten in Berlin wird in diesem Monat die Regenbogenflagge gehisst, die vor zwanzig Jahren erstmals 1996 auf Initiative des Lesben- und Schwulenverband Berlin Brandenburg (LSVD) vor drei raemer_boecker-g_wewer_giffey_steinert_szczepanski_kahlefeld_regenbogenflagge rathaus neukoellnBezirksrathäusern auf-gezogen wurde. Mit dem Hissen der Regenbogen-flagge werden die Pride Weeks eingeläutet, bei denen es bis zum 23. Juli, dem Christopher-Street-Day, eine Reihe von Veranstaltungen gibt.

„Wir wollen ein deutliches Zeichen gegen Homophobie am und im Rathaus Neukölln setzen“, erklärte Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey, die auf Weiterlesen

„Sichtbarer und lebendiger Gedenkort“ für den in Neukölln ermordeten Burak Bektas gefordert

gedenkdemo 4. todestag burak bektas_neukoellnEtwa 250 bis 300 Menschen folgten vorgestern Nachmittag einem Aufruf der Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. und versam-melten sich in der Rudower Straße zu einer Gedenkdemonstration anlässlich des 4. Todes-tages von Burak Bektas. Sie führte vom Tatort schräg gegenüber des Krankenhauses Neukölln bis zum S+U-Bahnhof Neukölln – nicht weit ent-fernt von der Kreuzung Ringbahn-/Walterstraße, wo am 20. September Weiterlesen

Ein Platz für die Initiatorin des Neuköllner Modells

blesing_kirsten-heisig-platz neukoellnDie Gegenstimmen der Neuköllner Piraten und die Enthaltungen der Grüne- und Linke-Fraktionen nützten nichts – wie immer, wenn sich SPD und CDU einig sind: Im November beschloss die Bezirksverordnetenver-sammlung, dass im Bezirk eine Straße oder ein Platz „zur Würdigung ihres Wirkens in Neukölln“ nach der 2010 gestorbenen Jugendrichterin Kirsten Heisig benannt werden soll. Freitag, auf den Tag genau vier Monate nach dem Beschluss, war es soweit. Seitdem heißt der bisher namenlose Platz an der Feuerwache Neukölln Kirsten-Heisig-Platz.

Baustadtrat Thomas Blesing hatte zu diesem „beson-deren Anlass im Herzen Neuköllns“ etliche Gäste zu begrüßen: SPD-Delegierte aus Bundestag und Abgeordnetenhaus waren ebenso anwesend wie Weiterlesen

Keine Lösung in Sicht

fahrrad-parkplaetze amtsgericht neukoellnDas Parken von Fahrrädern in der Karl-Marx-Straße ist für alle Beteiligten ein Ärgernis geworden, seitdem der Radverkehrsanteil im Norden Neuköllns deutlich ansteigt. Auch der Ausschuss für Verkehr und Tiefbau der Bezirks-verordnetenversammlung Neukölln hat sich damit „bereits viele Male auseinandergesetzt“, wie der Ausschussvorsitzende Peter Scharm-berg bei der Sitzung des Gremiums am vergangenen Mittwoch erklärte, als ein Antrag der Grünen zum Thema auf der Tagesordnung stand. „Das Bezirksamt wird gebeten, ggf. in Zusammenarbeit mit dem Center Management der Neukölln Arcaden, zusätzliche sichere Weiterlesen

Neukölln zeigt Flagge gegen Homophobie

Vor einigen Rathäusern flattern sie schon seit Tagen, in anderen Bezirken ab kom- mender Woche, und in Reinickendorf wird es erst und nur am Christopher Street Day bunter. Vor dem Neuköllner Rathaus hissten Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey und Sozialstadtrat Bernd Szczepanski gestern zwei  Regenbogenflaggen, die bis zum

steinert_szczepanski_giffey_wewer_regenbogenfahne neukölln regenbogenfahne_rathaus neukölln

27. Juni „konsequente Signale gegen Homophobie“ und für eine offene, tolerante Gesellschaft setzen. „Lesben und Schwule müssen in allen Bereichen gleichbe-rechtigt sein“, forderte Jörg Steinert vom LSVD Berlin, der heute Vormittag vor dem Bundesrat, wo über die Ehe für alle entschieden wird, zu einer Kundgebung aufruft.

Nicht gegeneinander, sondern miteinander: Neuköllner Kiezgespräch über solidarische Ökonomie

wasserturm_neuköllnEher im kleinen Rahmen finden alle sechs bis acht Wochen die Kiezgespräche der Neuköllner Grünen-Abgeordneten Anja Kofbinger und Dr. Susanna Kahlefeld statt. Dass am vergangenen Freitag zum Podiumsgespräch „Solidarische Ökonomie – eine alternative Form des Wirtschaftens“ mehr als 50 Gäste ins Agora Collective, schräg gegenüber vom alten Wasserturm im Rollbergviertel kamen, lag sicherlich sowohl am Thema als auch an den Ge- sprächsteilnehmern. Sven Giegold, Europa-Parlamen- tarier und Gründungsmitglied von Attac-Deutschland sowie Bola Olawolo, wirtschaftspolitischer Sprecher im Abgeordnetenhaus, waren für die Grüne Partei gekommen, während Florian Hauschild vom Non-Profit-Teeladen Chasinho und der Dezentrale als Weiterlesen