„Sie gestalten Neukölln zu einem lebenswerten Bezirk mit“

Zu einer festen Institution im Veranstaltungskalender des Bezirksamtes Neukölln ist inzwischen die jährliche Ehrung von Ehrenamtlichen geworden. „Ihr Engagement mit Herzblut ist die Ursache, dass unser Bezirk im guten Sinn so ist, wie er ist. Sie gestalten Neukölln zu einem lebenswerten Bezirk mit“, dankte Bezirksbürgermeister Martin Hikel am vergangenen Donnerstagnachmittag im BVV-Saal 40 Bürgerinnen und Bürgern für ihre Freiwilligenarbeit.

Die geehrten Personen, denen Hikel neben einer Urkunde auch einen Neukölln-Regenschirm sowie eine Rose überreichte, wurden von unterschiedlich-sten Trägern und Selbsthilfeeinrichtungen vorgeschlagen, zu Weiterlesen

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Jetzt bewerben: Bezirksamt fördert ehrenamtliches Engagement für ein lebenswertes Neukölln

Menschen, die ehrenamtlich etwas für Neukölln tun und den Bezirk ein Stück lebenswerter gestalten wollen, können sich noch bis zum 20. März um eine Förderung des Bezirksamts aus dem Programm „Freiwilliges Engagement in Nachbarschaften (FEIN)“ bewerben. Nur: Für Maßnahmen in Quartiersmanage-ment-Gebieten, von denen es ganze 10 in Neukölln gibt, gilt das Angebot nicht.

Insgesamt 52.200 Euro und bis zu 3.500 Euro pro Projekt stehen dieses Jahr bereit. Förderfähig sind Maßnahmen in öffentlichen oder öffentlich zugänglichen Einrichtungen wie Schulen, Horten, sozialen Treffpunkten, Sport- und Grünanlagen. Nicht gefördert werden, wie das Bezirksamt Neukölln mitteilt, „reine Weiterlesen

Beeindruckende Bilanz einer spontanen Idee

„Gib etwas zurück an Berlin“, dachte sich Annamaria Olsson, die 2008 aus Schweden für das Studium und um als Journalistin zu arbeiten in die Stadt gekommen war, als sie 2012 mit einem spontanen Eintrag bei Facebook die Gruppe „Give Somthing Back To Berlin“ (GSBTB) initiierte. Die Botschaft ihrer Initiative, die ein Jahr später förmlich gegründet wurde, lautete: Jeder Mensch kann etwas Gutes für seinen Aufnahmeort Berlin tun, unabhängig von Staatsangehörigkeit, sozialer Herkunft oder Aufenthaltsdauer in der Stadt.

Am Donnerstag vergangener Woche richteten Annamaria Olsson (l.) und Lucy Thomas (M.), Geschäftsführerin bei GSBTB, im Sharehaus in der Weiterlesen

Mittler zwischen Kranken und Kliniken: Neukölln sucht neue Patientenfürsprecher!

Der Rat, doch erstmal wieder gesund zu werden, ist für Krankenhaus-Patienten vor allem dann schwierig zu beherzigen, wenn sich ein latenter Groll über Missstände in der Klinik in die Genesungsphase mischt. Daher gibt es in Berlin ehrenamtliche Patientenfürsprecher, zweibettzimmer palliativstation vivantes neuköllndie sich bei Zahlung einer Aufwandsentschädigung der Beschwerden der Kranken annehmen und ihre Anliegen gegenüber den Verantwortlichen vertreten bzw. vermittelnd klären.

Weil die Suche nach Patientenfürsprechern für die neue Legislaturperiode infolge der Berlin-Wahl ins Hintertreffen geriet, wurde nun in Neukölln die Bewerbungsfrist bis Ende November verlängert. „Patientenfürsprecher“, so Gesund-heitsstadtrat Falko Liecke (CDU), „sind für Neuköllner Patienten eine Weiterlesen

Was steht in der Vereinbarung, die die neue Zählgemeinschaft der Neuköllner BVV entworfen hat?

warteschlange bürgeramt donaustraße neuköllnMontag wurde, wie wir gestern berichteten, die Vereinbarung zur Bildung einer Zählgemeinschaft zwischen SPD und Grünen in Neukölln unter-zeichnet. Heute stellen wir einige Entscheidungen aus der Vereinbarung stichpunktartig und ohne Anspruch auf Vollständigkeit vor.

Lange Schlangen vor den Neuköllner Bürger-ämtern, wie auf dem Foto aus der Donaustraße im Frühjahr 2015? Die könnten in Zukunft etwas kürzer werden: „Zur Vermeidung von Warteschlangen in den Bürgerämtern sind der Ausbau des Termin-angebotes sowie weitere geeignete Maßnahmen zu prüfen“, lautet die Entscheidung 127 der Vereinbarung zur Bildung einer Zählgemeinschaft zwischen SPD und Grünen in Neukölln. Am Weiterlesen

Begleitung für Demente, Entlastung für ihre Angehörigen

ev kirchenkreis neukoellnRenate, die selber schon 80 ist, möchte etwas davon zurückgeben, dass es ihr gut geht. Für Ehrenamt sei sie nicht zu alt, findet sie. In Evas Leben tat sich plötzlich eine Lücke auf: Erst wurde sie Witwe, dann zog ein Ther-momix in den Haushalt ihrer Tochter und das Bekochen der Familie durch die Oma wurde unnötig. Auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung kam die 76-Jährige zur Diakonie Haltestelle, die seit nunmehr 10 Jahren mit einem ehrenamtlichen Betreuungs- und Entlastungs-angebot für Demenz-Erkrankte und Menschen mit einer Pflegestufe Patienten und deren Angehörige unterstützt.

Samstag wurde das Jubiläum im Tagungshaus des Evangelischen Kirchenkreises Neukölln gefeiert. Ein Mann, der von Anfang an dabei ist und sein Engagement als „echte Herzensangelegenheit“ Weiterlesen