Eine Marktlücke weniger

Was gibt es nicht alles für Dienstleistungen, die mehr oder minder nützlich sind, um einen Empfang, eine Familienfeier o. ä. auszurichten. Vieles hat nach dem Event aber ausgedient und wandert direkt in die Abfalltonne. In  Neukölln gibt  es jetzt aber  offen-

salat vermietet_neukoelln

sichtlich die Möglichkeit, fürs kalte Büfett, an dem viele eher an Störrogen als an Salaten interessiert sind, letztere, die eben oft nur Dekoration darstellen, zu mieten.

“Was würde mit den Gebäuden passieren, wenn wir nicht hier wären?”

kitfox experimental_kindl-zentrum neuköllnIst das Kunst oder kann das weg? Im Falle der Installation “Kitfox Experimen- tal”, mit der letzten Sonnabend in Neu- kölln das KINDL – Zentrum für zeitgenös- sische Kunst eröffnet wurde, können beide Teile dieser Frage bejaht werden. Man müsse nur den Motor einbauen, um mit der Maschine wieder fliegen zu können, versicherte Roman Signer bei der Pressekonferenz am Vortag der Ver- nissage. Und der Schweizer Künstler hat auch schon eine Idee, wo die Kitfox mit ihm an Bord starten sollte, wenn das Intermezzo als Kunstwerk im Juni nächsten Jahres vorbei ist: “Ich würde gerne mit ihr in Tempelhof abfliegen.” Schließlich Weiterlesen

Jeder vierte Neuköllner gehört zur Generation 60plus

tanzgruppe algria_interkultureller seniorentag neuköllnNeukölln wirkt heute jung und bunt, nicht mehr – wie vor dem Jahr 1989 – alt und grau: Doch rund 72.000 der über 311.000 Neuköllner sind gegenwärtig über 60 Jahre alt.

Die reichlich mit Materialien beladenen Infor-mationsstände beim 3. Interkulturellen bernd szczepanski_interkultureller seniorentag neuköllnSe- niorentag, die Wohl- fahrtsverbände, Ver- eine, gemeinnützi- ge Organisationen, Selbsthilfegruppen, Deutsche Rentenversicherung und die Polizei letzten Mittwoch auf dem Alfred-Scholz-Platz auf- gebaut hatten, fanden vielleicht auch deshalb einiges Interesse der Fachöffentlichkeit. Sogar Gäste vom Senio- renrat aus Wetzlar, der hessischen Partnerstadt Neuköllns, konnte Sozialstadtrat Bernd Szczepanski (l.) begrüßen, als er im Beisein der Staatssekretärin für Frauen, Barbara Loth, die Weiterlesen

Viele Fragen, noch mehr Antworten

sarglager_markaz islamische bestattungen_neuköllnRund 10.000 Interessierte besuchten am letzten Wochenende bei der 3. Langen Nacht der Reli- gionen die 97 Veranstaltungsorte. Das Bestat-tungsunternehmen von  Isikali Karayel in Neu- kölln war einer davon, und für manche der etwa 30 Gäste die erste Adresse ihres religiösen Abendprogramms. Es passe ihnen gut, dass die markaz islamische bestattungen_neuköllnNacht hier schon am Nachmittag stattfin- det, bekannte ein Ehepaar aus Tegel schmunzelnd, denn sie hätten noch viel vor. Über den Islam wüssten sie recht wenig – und über muslimische Bestattungszeremonien noch weniger. Mohammed Herzog (r.) von der Islamischen Gemeinschaft deutschsprachiger Muslime Berlin (IGDMB) und Isikali Karayel (l.), der 2013 in der Silbersteinstraße die Firma Markaz Weiterlesen

Hohe Kunst zur Eröffnung des KINDL-Zentrums in Neukölln

Platz für Bilder wäre reichlich an den 20 Meter hohen Wänden des Kesselhauses, das mal der Kindl-Brauerei gehörte und nun dem KINDL – Zentrum für zeitgenös- sische Kunst. Doch an ihnen hängt kein einziges. Denn Kurator Andreas Fiedler hatte anderes mit der Halle vor und gewann mit dem Schweizer Künstler Roman Signer ei-

roman signer-installation_kindl-zentrum neukoelln sudhaus_kindl-zentrum neukölln

nen, der mit imposanten Installationen für Aufsehen sorgt: Bei “Kitfox Experimental” (l.), die er ab heute präsentiert, ist das durchaus wörtlich gemeint. Um 18 Uhr sind alle zur KINDL-Eröffnung unter das 200 Kilogramm-Sportflugzeug eingeladen, das sich, in 4 Metern Höhe hängend, im Wind zweier dröhnender Ventilatoren dreht. An- schließend wird zur Party zwischen den Kupferkesseln des Sudhauses (r.) gebeten.

Das KINDL-Kesselhaus (Am Sudhaus 3) ist donnerstags und freitags von 14 bis 18 Uhr und samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet; Ein- tritt frei.

Einen ausführlichen Beitrag über das nicht ganz unproblematische Ent- stehen des KINDL-Zentrums, über die näheren und ferneren Zukunftspläne und über Roman Signers Erlebnisse mit “Kitfox Experimental” bringen wir am kommenden Dienstag. Nicht mehr gewartet werden muss dagegen auf unser  8. Sommer-E-Paper: Das gibt es schon jetzt  hier als pdf-Download.

Von Grünau nach Neukölln: Auf zwei Rädern durch Berlins Siedlungsgeschichte

s-bahnhof berlin-grünauDer Wettervorhersage trotzend, die starke Gewitter angekündigt hatte, fanden sich letzten Sonntag am S-Bahnhof Grünau 10 Frauen und Männer ein, um an einer Radwanderung der Freizeitsport-Abtei- lung des TiB 1848 e. V. teilzunehmen. “Von Taut von taut zum tib_steffen adamzum TiB” stand als Motto über der unge- fähr 20 Kilometer lan- gen Tour, die von Steffen Adam, TiB- Mitglied und Berliner Architekt, geplant und begleitet wurde und vom Stadtteil Bohnsdorf im Bezirk Treptow-Köpenick, nahe der S-Bahnstation Grünau, bis nach Neukölln führte. Den inhaltlichen Fokus hatte Adam dabei natürlich auf architektonische Gesichts- punkte gelegt, die Bewegung in frischer Luf auf dem Fahrrad sei nur ein Weiterlesen

14. Internationales Literaturfestival Berlin bringt “Kulturen des Vertrauens” in vier Neuköllner Gotteshäuser

podium eröffnung kulturen des vertrauens_martin-luther-kirche neuköllnZum Auftakt der Reihe “Kulturen des Vertrauens – Religion, Literatur, Politik und Alltag” beim 14. Internationalen Literaturfestival Berlin trafen Dienstag- abend in der Neuköllner Martin-Luther-Kirche die Schriftstellerin Janne Teller (2. v. r.), der buddhistische Mönch Tenzin Peljor (r.) sowie der südafrikanische Bischof Dr. Ndanganeni P. Phaswana (2. v. l.) zu einem Gespräch über die Rolle des Vertrauens in ihrer Arbeit zusammen. Der Meinungsaustausch über verschie- dene religiöse, ethnische und ästhetische Überzeugungen unter dem Weiterlesen

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