Europa auf dem Tempelhofer Feld

Davon, dass das Gebilde ein Haus mit 28 Türen werden soll, ist momentan noch nicht viel zu sehen. Entsprechend groß ist die Bandbreite der Vermutungen bei den Besuchern  des Tempelhofer  Felds. Bis  Sonnabend  wird  aus der  Holzkonstruktion

haus der 28 türen_tempelhofer feld_neukölln

das Haus der 28 Türen geworden sein. Jede einzelne steht für ein EU-Land, die In- stallation der Künstlergruppe Bewegung Nurr als solches für das hermetisch abge- riegelte Europa, mit dem Flüchtlinge und Migranten aus Nicht-EU-Staaten konfrontiert sind. Von der Offenheit, mit der es sich noch auf auf dem Pionierfeld Oderstraße zeigt, können sie nur träumen.

Bücher-Verleih statt Backwaren-Verkauf

bgi-bücherstube rollberg_neuköllnAn der Ecke Kopf-/Morusstraße, wo bis vor kurzem noch frische Brote, Schrippen und Kuchen verkauft wurden, wird seit letztem Dienstag nicht mehr ganz so frische geis- romane_bgi-bücherstube rollberg_neuköllntige Nahrung ver- liehen oder auch getauscht. “Neu ist die Bücherstu- be im Rollberg- viertel eigentlich gar nicht”, räumt Projektleiter Mathias Dö- ring ein. “Sie ist jetzt nur an einen Ort mitten im Kiez gezogen und dadurch präsenter.” Am vorherigen Standort, im Sud- haus auf dem Gelände der ehemaligen Kindl-Brauerei, wo auch der Projektträger, die Berliner Gesellschaft für Integration (BGI), ihre Büros hat, sei es einfach Weiterlesen

Vorübergehend ausgedient

Nicht nur an den Fahrradbügeln rund um die Neukölln Arcaden merkt man, dass Ferien sind. Ist es sonst tagsüber reine Glückssache, hier noch einen Parkplatz zu finden, braucht man nun viel Pech, um keinen zu bekommen. Aber auch im Shopping-

fahrradbügel_neukölln arcaden

center selber, das als externer Pausenhof und Sozialraum der umliegenden Schulen gilt, bietet sich ein anderes Bild. Was als erstes auffällt: Es sind – anders als an Vor- und Nachmittagen während der Schulzeit – kaum Kinder und Jugendliche da. Auch die Schulschwänzer haben Ferien.

Mysterien in Schwarz, Weiß und all den Nuancen dazwischen

schmierbild_peter hock-ausstellung_galerie im saalbau neukölln“Die Besucher-Info, die jetzt hängt, ist schon die dritte seit der Ausstellungseröffnung”, sagt der Gästebetreuer der Galerie im Saalbau und zeigt peter hock-ausstellung_galerie im saalbau_ neuköllnauf das Papier vis-à-vis des Eingangs. Daneben hängt ein Werk von Peter Hock, das schon durch sein ver- gleichsweise kleines Format und den Titel auffällt. Bis über 7 Quadratmeter mes- sen die Reißkohle-Bilder, denen der Neuköllner Künstler so klingend-geheimnisvolle Namen wie Polymorphia, Vortex, Implantat und Ossanatenlandschaft gegeben hat. Das neben dem Besucherhinweis heißt Schmierzeichnung und hat bereits die Zutat für etliche Finger- und Daumen- oder sogar Nasenspitzen-Abdrücke geliefert. Bei allen anderen Bildern ist dagegen Abstand zu wahren und die Weiterlesen

Mehr Spaß für Daheimgebliebene

Gut zwei Wochen lang konnte man am neuen Schaukelgerüst des Spielplatzes an der Kienitzer Straße alles mögliche machen – nur nicht schaukeln. Pünktlich zum Ferienbeginn wurde das anders, seitdem hängen rote Sitze an der Doppelschaukel. Und auch sonst  verspricht der  für 34.000 Euro teilsanierte Spielplatz nun noch mehr

sanierung spielplatz schillerpromenade_neukölln
spielplatz kienitzer str_neukölln

Spielspaß für die Kinder des Kiezes: Im letzten und diesem Jahr wurden, so Bernd Kanert vom Fachbereich Grün- und Freiflächen des Neuköllner Weiterlesen

Jetzt als Buch: die typische bunte Neuköllner Mischung

stadtgespräche aus neukölln_gmeiner-verlagWas hat Neukölln mit München, Itzehoe, Rosen- heim, Hamburg, Balingen, Kempten und Wien gemeinsam? Auf den ersten Blick sicher nicht viel, auf den zweiten aber liefert das Programm des Gmeiner-Verlags aus der oberschwäbi- schen Kleinstadt Meßkirch eine Antwort: In dessen Stadtgespräche-Reihe steht Neukölln nun zwischen München und Rosenheim – oder, bei aufsteigender chronologischer Sortierung, ganz vorne.

“Die Idee entstand schon vor etlichen Jahren, kurz nachdem ich nach Neukölln gezogen war”, erzählt Michaela Behrens, die Autorin der Neu- köllner Stadtgespräche. “Seitdem wollte ich im- mer gern ein Buch machen, in dem Bewohner des Bezirks von ihrem alltäglichen Leben erzählen: was sie umtreibt, was sie freut oder traurig macht.” Als sie 2013 von der neuen Gmeiner-Reihe erfuhr, Weiterlesen

Der Sound von Neukölln …

… ist so vielfältig wie disharmonisch: Baulärm, bellende Hunde und das Klackern von Highheels, babylonisches Stimmenwirrwarr, Kinderlachen oder -weinen, wummern- de  Bässe  aus Autoradios und  offenen  Fenstern, rumpelnde   Rollkoffer, krächzende

hochzeitskutsche_kutschen-schöne neukölln

Krähen und das Dröhnen von Hundekacke-Saugmobilen. Ein Geräusch, das schon seit 1894 zum Sound von Neukölln gehört, ist das Hufeklappern der Weiterlesen

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