Erstes Neuköllner Milieuschutzgebiet südlich der Ringbahn

silbersteinstrasse-neukoellnZwei weitere Gebiete in Neukölln, die Gegend um Hertzbergplatz und Treptower Straße sowie das Areal zwischen Silberstein- und Glasower Straße südlich des S-Bahn-Rings, will Jochen Biedermann (Grüne), der neue Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Soziales, unter Milieuschutz stellen lassen. Die Voruntersuchungen für die Aufstellung einer Erhal-tungssatzung haben bereits begonnen, sodass Luxusmodernisierungen in diesen Gebieten vorerst ausgeschlossen sind.

Am vergangenen Dienstag waren Mieterinnen und Mieter aus dem Kiez Hertzberg-platz hertzbergplatz-neukoellnzu einer Informationsveranstaltung über die Einrichtung des Milieuschutzgebietes ins Rathaus Neukölln eingeladen. Sie hatten zuvor Fragebögen erhalten, die nun ausgefüllt und ausgewertet werden müssen, um festzustellen, ob die Aufstellung einer Erhaltungssatzung tatsächlich nötig ist. Im Gebiet Silberstein-/Glasower Straße finden ebenfalls zeitnah rathausturm-neukoellnHaushaltsbefragungen statt.

„Warum haben wir keine Fragebögen erhalten?“, fragten bei der Informationsveranstaltung im Rathaus Neuköllner aus dem Kiez Oncken-/Heidelberger Straße, wo erst Anfang Dezember die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg für Aufregung gesorgt hatte. Bezirksstadtrat Biedermann und der Leiter des Stadtentwicklungsamtes, Rolf Groth, wollen nun prüfen, ob die Einbeziehung des Zipfels an der Bezirksgrenze zu Treptow-Köpenick in die Voruntersuchungen zum Milieuschutz noch möglich ist.

=Christian Kölling=

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Eine Antwort

  1. Die „Einbeziehung des Zipfels an der Bezirksgrenze zu Treptow-Köpenick“ ist inzwischen bereits (nach)beauftragt und wird mit untersucht. Ebenfalls ist ein entsprechender Aufstellungsbeschluss in Vorbereitung. Ein gutes Beispiel, wie Bürger*innenbeteiligung zu besseren Ergebnissen führt.

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