Süß und bunt: ein Neuköllner Kiez aus Lebkuchen

neukoelln_ganghoferkiez aus lebkuchenDie Herausforderung war enorm: Dazu, den Gang-hoferkiez aus Lebkuchen nachzubauen, hatten die Initiatoren der Veranstaltungsreihe Kiez trifft Kiez ges-tern Nachmittag die Nachbarschaft in den Mutter-Kind-Treff Shehrazad lebkuchenhäusergeygerstr neukoellneingeladen. Auf wie viele kleine und große Häuslebauer sie dabei set-zen können, war im Vorfeld ebenso ungewiss wie das Ausmaß des Elans, den diese mitbringen würden.

Um die Baumaterialien hatten sie sich nicht kümmern müssen: Kemmsche Kuchen, bunte Zuckerstreusel, Schokolinsen und Tuben mit Lebensmittelfarbe-Pasten, Schüsseln mit Zuckerguss, Buchstaben Weiterlesen

Vorboten des Höhepunkts

weihnachtsbaum_rathaus neuköllnMittwoch sah die Nordmanntanne vor dem Neu-köllner Rathaus, die im dänischen Them 12 Meter hoch wuchs, noch wenig festlich aus. Jetzt aber ist sie vom Netz befreit und mit einer Lichterkette geschmückt; seit gestern stehen außerdem vier kleinere Bäume auf der oberen Plattform des Rat-hausturms. Noch weihnachtlicher wird es Mitte nächster Woche, wenn 60 Schwibbögen von mor-gens bis Mitternacht in den Bürofenstern leuchten und illuminierte Weihnachtstransparente zwischen den Fahnenmasten hängen. Der Höhepunkt des Advents im Bezirk bricht allerdings erst am 4. De-zember an: Dann eröffnet Weiterlesen

Keine Glaubenssache

Als Kompliment will die Frage „Du glaubst wohl noch an den Weihnachtsmann?“ selten verstanden  werden. Sie  impliziert  gemeinhin  Naivität  und  eine ausgeprägte

engel und weihnachtsmann_neukölln

Realitätsferne. Völlig zu Unrecht, wie dieser Schnappschuss an einer farblich pas- send dekorierten Neuköllner Kreuzung sogar denjenigen beweist, die nur glauben, was sie sehen.

Das FACETTEN-Magazin-Team wünscht rundum erfreuliche Weihnachts- tage und legt bis zum 28. Dezember – so zwischendurch nichts Welt- bzw. Neuköllnbewegendes passiert – einen Kurzurlaub ein.

„Ich schenk was mit Neukölln“

Wer das für Weihnachten plant, aber noch nichts weiter in die Wege geleitet hat, muss sich sputen. „Nu is zu!“ heißt es für die Weinhandlung Weinholdz in der Schillerpromenade schon seit Wochen – und am frühen Mittwochnachmittag dann nu is zu_weinholdz neuköllnauch für die Geschenkejäger. Nichts wie los also!

Souvenirs aus Neukölln von A wie Aufkleber bis T wie T-Shirts hat die Ahoj! Souvenirmanufaktur im Angebot: Heute und morgen ist der Laden in der Hertzbergstraße 1 von 10 bis 20 Uhr, am Heiligabend von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
Ein Präsent, auf dem nicht nur Neukölln drauf- sondern auch drinsteht, erschien im Herbst mit Christoph Spiel- bergs Krimi „Der Ein-Euro-Schnüffler“. Er – wie auch andere Neukölln-Literatur – ist z. B. in den Kiez-Buch-handlungen Die gute Seite (Richardplatz 16) und Die Buchkönigin (Hobrechtstraße 65) erhältlich.
Eine besonders exklusive Neukölln-Gabe ist im Wein- und Spirituosengeschäft Landsmann (Herrfurthplatz 11, Tel. 218 41 96) in Abfüllungen à 0,75 oder 0,2 Liter zu erwerben: Die extratrockene, flaschengegärte Sektmarke Schillerperle/Edition Schillermarkt gibt es nur dort.
Für diejenigen, die einmal mit einem historisch bewan-derten Ortskundigen durch Neukölln spazieren wollen, dürfte ein Gutschein für eine Kiezführung mit Reinhold Steinle das passende Geschenk sein.
Aus 13 Fotos, die zum Thema „Neukölln bewegt“ entstanden, produzierte die Bürger-stiftung Neukölln ihren Neukölln-Kalender 2015. Er ist sowohl in der Geschäftsstelle (Emser Straße 117, Tel. 627 380 13) als auch im benachbarten Neuköllner Leucht- turm erhältlich, der morgen Nachmittag letztmalig vor den Feiertagen geöffnet hat.

Auch der Neukölln-Hype braucht mal Urlaub

Arme Berlin-Touristen. Da reisen sie zum Jahreswechsel in die Hauptstadt, besu- chen bei der Gelegenheit auch den zuvor gemiedenen Bezirk Neukölln, um dessen medial weithin kolportierten Boom nebst der blühenden Gastronomie- und Kreativ-Landschaft selber zu erleben – und dann das: Überall geschlossene Türen und Roll-

weihnachtsferien_neukölln

läden, egal durch welches Viertel man sich bewegt. Im Richardkiez herrscht dörfliche Ruhe. In den Straßen des Schiller- und Körnerkiezes sind wesentlich Weiterlesen

Wenn Antizyklisches auf Traditionelles trifft

Es ist ein Geruch, der nichts Gutes verheißt. „Dann mal flott das Wichtigste zusam- menpacken“, rät eine innere Stimme. Unwiederbringliches, Dokumente, Laptop und die externe  Festplatte, ein paar Klamotten. Qualm dringt  vom Hof durch das gekippte

weihnachtsgrillen 2013_neukölln

Küchenfenster, vermischt mit leisem Quengeln. Evakuierung am Heiligabend, frohes Fest! „Wann sind denn endlich die Würste fertig?“, nölt ein kleiner Junge. „Wir singen jetzt noch ein Lied und dann können wir bestimmt essen“, erwidert ein Mann, und eine Frauenstimme schlägt „Oh Tannenbaum“ vor. Weihnachten 2013 in Neukölln: Erst wird gegrillt, dann beschert.

„Darf ick dit wirklich allet mitnehm?“

trixie-tisch_frank zanders obdachlosenfest_estrel_neukölln„Ham Se och wat für Katzen?“, „Kann man dit och für Ratten nehmen?“ oder „Darf ick dit wirklich allet mitnehm?“ Das sind die Fragen, die den guten Helfer- lein am Trixie Heimtierbedarf-Stand gestern bei Frank Zanders 19. Weihnachtsfest für Obdachlose und Be- dürftige pausenlos gestellt werden. Insgesamt 17.000 Geschenkbeutel mit Hundefutter und -leckerlies oder geschenke für hundehalter_frank zanders obdachlosenfest_estrel_neuköllngleichem für Katzen und Nagetiere, Kratzbäume, riesige Schlafkissen, Transportboxen, Leinen, Geschirre, Halsbänder füllen die Tische im Ho- tel Estrel. Auch die Tierarztpraxis Peter Rosin ist wieder vor Ort. Schon eine Stunde nach Einlass Weiterlesen