Feier für einen Prototyp aus Neukölln

In der DDR, der Sowjetunion und den USA gab es staatliche Gesamtschulen schon lange, als 1968 im Neuköllner Süden an der Fritz-Erler-Allee mit der Walter-Gropius-Schule die erste staatliche Gesamtschule West-Berlins und -Deutschlands eröffnet wurde. Erst in den 1970er Jahren begannen auch die meisten anderen Bundesländer, diesem umstrittenen Schultyp eine Chance zu geben. Ab morgen wird nun in der Gropiusstadt – eingeleitet durch einen Festakt mit Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Bildungsstadträtin Karin Korte – mit einem dreitägigen Fest das 50-jährige Bestehen der Schule gefeiert.

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Perspektiven für die Zukunft von Neuköllner Jugendlichen

Individuelle Unterstützung für junge Menschen mit schwierigen Ausgangsbedingun-gen am Übergang von der Schule zum Beruf verspricht das Programm Jugend stärken im Quartier (JUSTiQ), an dem das Jugendamt Neukölln beteiligt ist. Gefördert wird es vom Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), dem Bundesministe-rium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktor-sicherheit (BMUB) sowie dem Europäischen Sozialfonds. Am vergangenen Mittwoch eröffnete Jugendstadtrat Falko Liecke die Ausstellung gemeinsam mit einer Vertreterin des BMFSFJ. Kernstücke der Präsentation sind die Mikroprojekte der Jahre 2016 und 2017, in denen Jugendliche ihre Weiterlesen

Hilfe zur Selbsthilfe mit dem Bio-Knoblauch Romanes

roma-projekt, bio-knoblauch romanes, august-heyn-gartenarbeitsschule neukölln, verein "european neighbours", hermann-von-helmholtz-schule, walter-gropius-schule, schule am zwickauer dammVampire dürften künftig einen weiten Bogen um das Gelände der August-Heyn-Gartenarbeitsschule im Neuköllner Ortsteil Britz machen. Denn dort wurde gestern mit dem Pflanzen der von ihnen verhassten Knollen das Projekt Bio-Knoblauch Romanes – ein nachhaltiges ökosoziales Zukunftsprojekt für Roma in Europa“ roma-projekt, bio-knoblauch romanes, august-heyn-gartenarbeitsschule neukölln, verein "european neighbours", hermann-von-helmholtz-schule, walter-gropius-schule, schule am zwickauer damm  gestartet.

Jugendliche der Hermann-von- Helmholtz-Schule, der Walter-Gropius-Schule und der Schule am Zwickauer Damm, die der- zeit in Lerngruppen für Schüler ohne Deutschkenntnisse unter- richtet werden, nehmen daran teil. Ziel ist, dass die Schüle- rinnen und Schüler aus der Roma-Community Pflanzung, Pflege und Ernte sowie die Herstellung von Knoblauch-Produkten und den Verkauf eigenverant-wortlich übernehmen und so Spracherwerb nebst Berufsorientierung forciert werden. Perspektivisch sollen ihnen aber Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie in ihren Heimatländern ihren Lebensunterhalt selber verdienen können.

Der österreichische Verein european neighbours, der das Modellprojekt entwickelte roma-projekt, bio-knoblauch romanes, august-heyn-gartenarbeitsschule neukölln, verein "european neighbours", hermann-von-helmholtz-schule, walter-gropius-schule, schule am zwickauer dammund es – außer in Neukölln – auch in Graz/ Österreich, Pecs/Ungarn, Banska Bystrica/ Slowakei, Koprivnica/Kroatien und Moldava Noua/Rumänien initiierte, macht diesbe-züglich eine plausible Rechnung auf: Aktuell würden 80 % des Knoblauchs in Europa aus China importiert; Verkaufs- erlöse von 10 – 12 Euro pro Kilogramm Bio-Knoblauch ließen das Potenzial des Anbaus der Pflanze in Europa erahnen. Die Weichen dafür, dass im nächsten Jahr Knofi aus Neukölln auf den Wochenmärkten im Bezirk angeboten wird, sind gestellt.