Viel vorgenommen: Stapellauf von „Volksentscheid retten“ im Heimathafen Neukölln

auftakt volksentscheid retten_saalbau neukoelln„Alle in die Mitte rücken, wir starten in fünf Minuten!“, ruft eine Aktive der Volksentscheid retten-Initiative im etwa zur Hälfte besetzten Saal des Heimathafen Neukölln ins Mikrophon. Die Organisatoren, viele bereits mit großer Erfahrung bei der Durchführung von Volksentscheiden, sind besten vorbereitet, damit dieser 28. April 2016 der Starttermin eines erfolgreichen Volksbegehrens werden kann. Auf den Tischen an den Seiten des Saals liegen Informationen über direkte Demokratie und Volksentscheide aus. Vor allem: An drei Ausgabestellen können alle freiwilligen Helferinnen und Helfer gleich Weiterlesen

Begehrter Vor-, Hinter- oder Nebeneffekt

Weil die aktuelle Jahreszeit auf dem Tempelhofer Feld Beteiligungssommer genannt wird, heißt nun auch der rote Container vis-à-vis des Eingangs am Columbiadamm nicht mehr Infopavillon, sondern Beteiligungsbox. An zwei Nachmittagen pro Woche öffnet sie, um zum  Dialog  über  den  Entwicklungs- und  Pflegeplan  des 303 Hektar-

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Areals zu bitten und Spielzeug für die Feldforschung zu verleihen. Der Andrang fällt noch sparsam aus, permanent begehrt ist dagegen der Schatten, den die Bude wirft.

Bürgerbeteiligung beim Tempelhofer Feld kommt in Schwung

Über acht Monate sind vergangen, seit der vom 100 % Tempelhofer Feld e. V. initiierte Volksentscheid gewonnen und damit die Bebauung des Feldes untersagt wurde. Zwei Monate ist es her, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ihre Website zur Online-Bürgerbeteilung  freischaltete, um als erstes Ideen für die Zu-

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kunft der Grünfläche zu sammeln. Nach sehr schleppendem Start haben sich inzwischen auf der Plattform „973 Leute registriert und 140 Vorschläge gemacht“, ermittelte Verfahrenskoordinatorin Evelyn Bodenmeier gestern Weiterlesen

Gegen den Neukölln-Trend

Je näher am Feld, desto entschlossener für dessen unverbaute Zukunft? Weitenteils trifft das in Neukölln zu, wo der Gesetzentwurf der Initiative 100 % Tempelhofer Feld beim Volksentscheid eine Zustimmung von 74,4 Prozent erfuhr. Für den Gegenent- wurf des Senats stoppte der Befürwortungs-Zählerstand bezirksweit bei  29,4 Prozent.

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Damit liegt  Neukölln mehr als 10 Prozent über bzw. unter dem Berlin-Ergebnis. Doch man muss nicht tief in den Süden zum Ortsteil Buckow gucken, um Weiterlesen

Wer die Wahl hat …

Aktionstag Wahlrecht für Alle_Tempelhofer Feld BerlinAuf der nördlichen Rollbahn des Tem- pelhofer Feldes hatte das Bündnis „Wahlrecht für Alle“ gestern ein symbo- lisches Wahlbüro eingerichtet. Einen Tag vor Europa-Wahl und Volksent- scheid konnten hier alle nicht wahl- berechtgten Berlinerinnen und Berli- ner beide Abstimmungsfragen zum Tempelhofer Feld beantworten. Wahl- berechtigte Deutsche wurden bei ei- nem ebenfalls symbolischen Voting gefragt, ob Ausländer mit bzw. ohne EU-Pass in Zukunft das Recht erhalten sollten, an Volksentscheiden im Land Berlin teilzunehmen. Gemeinsam Weiterlesen

Das Kreuz mit den Kreuzen: Ja + Ja? Nein + Nein? Ja + Nein? Nein + Ja? Oder doch lieber enthalten?

Das Tempelhofer Feld in Sichtweite, die Einladung zur Podiumsdiskussion von einer Partei, die sich gegen den SPD/CDU-Gesetzentwurf beim Volksentscheid ausge- thf100-buttonsprochen hat: „Für mich ist das heute kein Heimspiel“, ahnte der SPD-Bundes- tagsabgeordnete Dr. Fritz Felgentreu zu Beginn der Veranstaltung, der die Linke Neukölln den Titel „Ja oder Nein zu 100% Tempelhofer Feld?“ gegeben hatte. Er war für die Rolle des Bösen besetzt wor- den, der Bebauung will und das Publikum gegen sich hat; Ruben Lehnert durfte als Repräsentant der Gastgeberin den Guten geben, der den Erhalt des Feldes in seiner jetzigen Form befürwortet und mit dieser Meinung die der meisten Weiterlesen

Tempelhofer Erklärung gegen das Vergessen

Noch sieben Wochen, dann können sich die Berliner Wähler für den einen oder ande- ren Gesetzentwurf und damit über die Zukunft des Tempelhofer Felds entscheiden. Ausgelassen werde bei den kontrovers geführten Diskussionen über die Nutzungs- pläne jedoch „die NS-Geschichte dieses historischen Ortes“, kritisiert der Förder- verein für ein Gedenken an die Naziverbrechen auf dem Tempelhofer Flugfeld und erinnert:  „Auf  dem  Gelände existierten ein  SS-Gefängnis, das  Konzentrationslager

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Columbia-Haus sowie Zwangsarbeiterbaracken.“ Deshalb bedürfe es dringend ei- nes Gesamtkonzeptes für ein Gedenken auf dem Tempelhofer Feld Weiterlesen