Ganesha-Tempel an der Hasenheide nimmt allmählich Gestalt an

Über den Fortschritt der Bauarbeiten am Hindu-Tempel in Neukölln, wo kürzlich das Baugerüst des 17 Meter hohen Königsturmes endgültig entfernt wurde, informierten sich Bezirksbürgermeister Martin Hikel sowie Bezirksverordnete von SPD und Grünen am vergangenen Dienstagnachmittag. Für Vilwanathan Krishnamurthy, Jayarama Naidu und alle anderen Unterstützer vom Sri Ganesha Hindu Tempel e. V. ist der Bau der repräsentativen Tempelanlage zu einer Lebensaufgabe geworden, die sie seit 2005 beharrlich verfolgen. „Der Königsturm an der Weiterlesen

Neuer Hindu-Tempel in der Hasenheide: Einweihung im nächsten Jahr?

Täglich praktiziert ein Priester im Sri Ganesha Hindu Tempel in der Hasenheide spätnachmittags die Puja, eine religiöse Ehrerweisung und Verehrung, die einer festgelegten Ordnung folgt. Am Ende des einstündigen Rituals traf ich kürzlich Vilwanathan Krishnamurthy und Jayarama Naidu vom Unterstützungsverein des Hindu-Tempels. Beide lernten sich schon in Bangalore, der drittgrößten indischen Stadt im Bundesstaat Karnataka kennen und leben seit über 40 Jahren in Berlin. „Jayarama ist einige Jahre vor mir als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen“, berichtete Krishnamurthy über seinen Freund, mit dem zusammen er – unterstützt von anderen Weiterlesen

Fest für Ganesha im Hindutempel in der Hasenheide

Das Sri Ganesha Chaturthi-Fest ist einer der höchsten hinduistischen Feiertage. In Berlin wird der Tag, an dem Lord Ganesha – Sohn des Gottes Shiva und der Göttin Parvati – für alle seine Anhänger auf der Erde erscheint, alljährlich im Sri Ganesha Hindu Tempel in Neukölln gefeiert. Entsprechend dem hinduistischen Kalender fällt das Ereignis auf den vierten Tag nach Neumond im Monat Bhaadrapada. Es ist ein sehr beliebtes Fest, das im Süden Indiens zehn Tage lang ausgiebig gefeiert wird. Am vergangenen Sonnabend versammelten sich im Tempel in der Hasenheide Weiterlesen

Neues Domizil für eine etablierte Neuköllner Institution

krishnamurthy_mengelkoch_eroeffnung tamilisches kulturzentrum neukoelln„Wir sind schon über 20 Jahre im Rollbergviertel“, begrüßte Vilwanathan Krishnamurthy (l.) vom Tamilischen Kulturzentrum e. V. nicht ohne Stolz die zahlreich erschienenen Gäste. Donnerstag-nachmittag eröffnete der Verein seine neuen Räume in der Kopfstraße 25, unweit des alten Domizils in der Rollbergstraße. Bezirksbürger-meisterin Dr. Franziska Giffey sowie die Stadträte Jan-Christopher Rämer und Bernd Szczepanski nebst Neuköllns Migrationsbeauf-tragtem Arnold Mengelkoch (r.) waren ebenso wie Ingo Malter, der Weiterlesen

Was lange währt …

Wäre alles planmäßig verlaufen, läge die Einweihung des Eingangsbereichs des Sri Ganesha Hindutempels, für den im September 2010 der Grundstein gelegt wurde, 3-2016 hindu tempel berlin_hasenheide neukoellnbereits fast fünf Jahre zurück. Aber was läuft in Berlin schon planmäßig? Inzwischen hat das 17 Meter hohe Portal des Tempels auf der zu Neukölln gehörigen Stra-ßenseite der 3-2016 hindutempel berlin_hasenheide neukoellnHasenheide zwar seine volle Größe erreicht, doch es ist nach wie vor eingerüstet. Ab Mitte März werde am Tem-peleingang weitergearbei-tet, teilte uns Vilwanathan Krishnamurthy, der Vizepräsident des Trägervereins, mit. Am 11. April solle schließlich mit den Arbeiten am Funda-ment des 864 Quadratmeter großen Sri Ganesha Hindu Tempels begonnen werden.

Politik und Kunst in Neuköllns Anlaufstelle mit Sternchen

soremsky_kahlefeld_kofbinger_Sommerfest Grünes BürgerInnen-Büro NeuköllnUm die Arbeit des Abgeordnetenhauses in der Stadt besser sichtbar zu machen und mehr Bürgernähe herzustellen, unterhalten seit einer Parlamentsreform die Landes-parlamentarier aller Parteien allein oder in Bürogemeinschaften sogenannte Bürger-büros. Im Gemeinschaftsbüro der Grünen-Abgeordneten Anja Kofbinger (r.) und Dr. Susanna Kahlefeld (M.), das im April 2014 im Richardkiez eingerichtet wurde, gab es am vergangenen Freitag ein Sommerfest. Mit ihm verbunden war die Eröffnung einer kleinen Ausstellung des Illustrators Bo Soremsky (l.), der in seinen Weiterlesen

Kommt Zeit, kommt Tempel

Parallelen zum Flughafen BER sind nicht von der Hand zu weisen: Auch beim Sri Ga- nesha Hindutempel an der Hasenheide fragt sich mancher, ob der wohl jemals fertig werden wird. Ganesha sei ein „ziemlich dicker, behäbiger Gott“, hatte Vilwanathan Krishnamurthy im September 2010 bei der Grundsteinlegung gesagt, für die Bauar- beiten aber  Geschwindig- statt Behäbigkeit  in Aussicht  gestellt.  Im nächsten Som-

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mer könne das Portal mit Stuckornamenten, Götterstatuen und einem 17 Meter hohen Turm eingeweiht werden, war der Vizepräsident des Tempelvereins Weiterlesen

Es geht voran

sri ganesha hindutempel hasenheide neuköllnDer Optimismus war groß: Im nächsten Sommer werde der Eingangsbereich des Sri Gane- sha Hindu Tempels eingeweiht, verkündete Vilwanathan Krish- namurthy, Vizepräsident des Trägervereins, bei der  Grund-steinlegung am 11. September 2010. Dann aber warfen uner- wartet bei Bodenuntersuchun- gen entdeckte Trümmer des 2. Weltkriegs und die aktuelle Wirt- schaftskrise die Planung über den Haufen. Gönner, die schon ihre Unterstützung für das Stem- men der spendenfinanzierten Baukosten in Höhe 850.000 Euro signalisiert hatten, legten ihre Zusagen auf Eis, andere zeigten sich zurückhaltender als erwartet.

Der Optimismus ist den Bauherren dennoch nicht vergangen, und mittlerweile nimmt der Haupteingang zum Tempel Gestalt an: 17 Meter wird der stufenpyramidenartige Turm mit Stuckornamenten und Götterstatuen  hoch werden, für das Eingangsportal ist eine Höhe von 6 Metern geplant.  Bis zu Ganeshas Geburtstag im September sollte es mit der Fertigstellung klappen, hofft man beim Tempelverein.

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Die Dünen von Neukölln

Über ein halbes Jahr ist seit der Grundsteinlegung des Sri Ganesha Hindu Tempels im September letzten Jahres vergangen (wir berichteten). Im Sommer 2011, wurde damals angekündigt, solle der 17 Meter hohe Eingangsbereich fertig sein und eingeweiht werden. In etwa einem Vierteljahr also.

Zu glauben, dass dieser Zeitplan eingehalten werden kann, fällt schwer angesichts dessen, was  derzeit an der Baustelle zu  sehen ist:  ein tiefes  Loch und  dünenartige

Sandberge. Optimistisch stimmt dann aber doch der sonntägliche Eifer von über einem Dutzend Leuten, die das Vorhaben tatkräftig vorantreiben. Unter ihnen auch Vilwanathan Krishnamurthy, maßgeblicher Initiator des Projekts und zugleich das leibhaftige Gegenmodell zum behäbigen Hindu-Gott Ganesha, der dem Tempel seinen Namen geben wird.

=ensa=

Der Grundstein für den Hindu-Tempel in der Neuköllner Hasenheide ist gelegt

„Ganesha ist ein ziemlich dicker, behäbiger Gott“, sagt Vilwanathan Krishnamurthy. Andererseits aber sei er kräftig und voller Energie und deshalb der richtige Namensgeber für den Sri Ganesha Hindu Tempel Berlin, dessen Grundstein heute Vormittag in der Hasenheide gelegt wurde. Dem voraus ging eine feierliche Zeremonie mit fast einem Dutzend Gläubigen, bei der es mehr Geschenke, als bei solchen Ritualen üblich, für Ganesha gab. Wenn der Gott dadurch ein wenig auf Trab gebracht  würde,  wäre wohl  niemand  traurig darüber. Schließlich  ist  es schon fünf

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Jahre her, seit die Idee entstand, einen Hindu-Tempel in Berlin zu Weiterlesen