Unterstützung für den Opferverein Weißer Ring

hartwig_schwarzer_spendenuebergabe-an-weisser-ringEine schockierende Tat auf dem Bahnhof Hermann-straße löste im Dezember letzten Jahres eine öffentliche Debatte über Gewalt und innere Sicherheit in unserer Gesellschaft aus: Als eine Frau abends aus der S-Bahn kommend die Treppe zum Bahnsteig der U8 hinunter geht, tritt ihr ein Mann plötzlich in den Rücken. Das Opfer stürzt, während der Täter und seine Begleiter den Tatort verlassen. Die heimtückische Gewalttat veranlasste jetzt die Neuköllner CDU-Bun-destagsabgeordnete Christina Schwarzer (r.) zu einem Informationsbesuch beim Verein Weißer Ring, der sich für Kriminalitätsopfer engagiert.

„Der Weiße Ring leistet einen unglaublich wichtigen Beitrag für Menschen, die unter Straftaten leiden. Die Arbeit verdient unsere Anerkennung und Weiterlesen

Stop-and-no-go auf und unter der Hermannstraße

Die erste Woche ist geschafft, vier weitere Tage sind noch zu bewältigen: Seit letztem Montag enden bzw. starten die Züge der U8 bereits bzw. erst am Hermannplatz und u8-sev_neukoellndie Stationen entlang des Streckenstummels bis zum S-Bahn-Ring, wo Gleise und Weichen zu erneuern sind, werden durch Busse bedient, was wiederum dazu führt, dass die Hermann-straße dauerverstopft ist. Eine Situation wie 2013 und 2014, als exakt dieser U-Bahn-abschnitt über ein Jahr lang gesperrt war. Sie könne jetzt „für zukünftige Jahrzehnte einen zuverlässigen U-Bahnbetrieb garantieren“, teilte damals die BVG anlässlich der Wieder-eröffnung der Strecke mit. Wie dieses Statement gemeint war, zeigt sich nun: Bis zum nächsten Jahrzehnt sind es noch ein paar Jahre.

Endstation Dschungel

Die Tapire (l.) haben es Bolle besonders angetan. Immer wenn er an ihnen vorbei kommt, begrüßt der kniehohe Hund die Tiere, die kürzlich in die U8-Station Her- mannstraße eingezogen sind, laut  bellend. Es ist  ein freundliches Bellen, versichert

dschungel_u8-station hermannstraße neukölln

Bolles Besitzerin, eine Aufforderung zum Spielen. Bei Artgenossen ist er damit meist erfolgreich, bei den Tapiren nicht. Bis zum 20. Oktober ziehen über 80 weitere be- drohte Tierarten in den Neuköllner U-Bahnhof: Die Urwald-Illustrationen von Felix Scholz, hofft man bei der BVG, sollen illegale Sprayer von ihrem Treiben abhalten.

Gute Nachrichten aus dem Neuköllner Untergrund

Viele gehen noch etwas ungläubig die Treppen zum Bahnsteig der U8-Station Lei- nestraße hinunter und machen erstmal Fotos, während sie auf das warten, was nach über einem Jahr das Abgehängtseins wieder fährt: Heute Morgen um 4.02 Uhr verließ

wiedereröffnete u8-station leinestraße neukölln wiedereröffnet u8-station leinestraße_neukölln
wiedereröffnung u8-station leinestraße_neukölln u8 leinestraße neukölln

der erste U8-Zug mit zahlenden Fahrgästen die Station Hermannstraße, um zwei Mi- nuten später den sanierten Bahnhof Leinestraße zu erreichen. Eine knappe halbe Stunde später war die U8-Strecke auch in der Gegenrichtung wieder an die Ringbahn angeschlossen. Nur auf die Barrierefreiheit muss noch ein wenig gewartet werden.

„Die ackern wie die Blöden“

Einige werden sich noch erinnern. Wer aus dem Schillerkiez oder Rollbergviertel kommend die Ringbahn erreichen oder in Richtung Hermannplatz wollte, stieg bis zum 11. August letzten Jahres in Höhe Aller- bzw. Leinestraße ein paar Stufen hinun-

u8 leinestraße neukölln

unter, setzte sich in den nächsten U-Bahnzug der Linie 8 und los ging‘s. Diese wunderbare Möglichkeit, die natürlich ebenfalls in umgekehrter Richtung funktionier- te, soll es bald wieder geben – und zwar ab 25. August, vielleicht aber auch schon eher. „Denn die ackern wie die Blöden“,  war Freitag auf Anfrage aus Weiterlesen