In eigener Sache

Das Internet nutzen, um verantwortlich und im öffentlichen Interesse über Themen in, aus und über Neukölln zu berichten, ist seit der Gründung im August 2010 das Hauptanliegen des FACETTEN-Magazins. Wird die Redaktion diesem Anspruch gerecht? Ich erfahre bei meinen Recherchen in Neukölln immer wieder viel Zuspruch für die Arbeit des rein ehrenamtlich betriebenen Internet-Mediums. Sogar aus dem rund 10.000 Kilometer entfernten Kalifornien gab eine Zuschrift für einen Beitrag, und die Zahl der Aufrufe hat längst die Millionengrenze weit überschritten.

Dass in Zeiten von Fake News und Lügenpresse-Vorwürfen gerade auch unab-hängige Onlinemedien einen Wert haben, weil sie der freien, individuellen Meinungsbildung helfen, belegen Stellungnahmen von vier unserer Leserinnen und Lesern, mit denen wir heute eine Reihe „in eigener Sache“ beginnen.

 

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=Christian Kölling=

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Dankeschön-Feier für eine „große Demonstration des guten Bürgersinns“

Für Minusrekorde und Negativschlagzeilen ist Neukölln bekannt: Die höchste Hartz-IV-Quote, die schlechteste Gesundheitsbilanz, die drastischsten Mietsteigerungen  und die teuersten Autobahnkilo-meter gibt es im ehemaligen Arbeiterbezirk. Andererseits tun im Bezirk zahlreiche Menschen einfach nur Gutes und gehen damit selten an die Öffentlichkeit, wie zum Beispiel die Initiative Give Something Back To Berlin (GSBTB) anlässlich des 2. Berliner Freiwilligentages am zweiten September-wochenende. Weil diese ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mehr öffentliche Aufmerksamkeit verdienen und um das vorangegangene Aktionswochende des Freiwilligentages ausklingen zu lassen, richteten der Tagesspiegel und der Weiterlesen

Nicht nur alle Jahre wieder: Zeichen einer lebendigen Städtepartnerschaft

hajek_stadtfest usti nad orliciRund um den historischen Marktplatz von Neuköllns Partnerstadt Ústí nad Orlicí wurde in der vergangenen marktplatz usti nad orliciWoche das alljährliche Stadtfest gefeiert. Bür-germeister Petr Hájek (r.) konnte hierzu Gäste aus den Partnergemeinden seiner Stadt begrüßen, zu denen neben Neukölln auch Amberg, die polnische Stadt Bystrzyca Kłodzka, die italienische Gemeinde Massa Martana sowie Poprad/Slowakei gehören. Aus Neukölln waren u. a. Mitglieder des Freunde Neuköllns e. V. sowie als offizielle Vertre-ter aus dem BVV-Vorstand die fraktionslose Bezirksverordnete Weiterlesen

Ende der Verlängerung in Sicht

karl-mags-bunt-kampage_kms neukoellnDer Tag des Suchens ist zwar erst übermorgen, wer aber in seinem Haushalt noch irgendwo eine ziemlich oder ganz ausgefüllte Kiez-Supporter-Bonuskarte vermutet, sollte sich heute ans Finden machen. Morgen endet nämlich die Kampagne „Karl mag’s bunt“, mit der seit sieben Monaten die Geschäfte entlang der Dauerbaustelle Karl-Marx-Straße unterstützt werden.

Eigentlich war das Ende der Solidaritätsmaßnahme schon für Ende November geplant, doch „auf Wunsch der teilnehmenden Händler, die die Aktion als sehr wertvoll erachteten“, wie Citymanagerin Sabine Slapa mitteilt, wurde sie um vier Monate verlängert. Von den in allen 25 Läden ausliegenden sowie an alle Haushalte im Baustellenbereich verteilten leeren Bonuskarten, habe es damals einen Rücklauf von „rund 50“ Weiterlesen

Filiale des Neukölln Info Centers in Rudow?

Dass seit gestern auf dem Milchhof Mendler immer öfter von NIC, wie das Neuköll-ner schaf-nachwuchs_milchhof mendler neukoellnInformationsbüro offiziell abgekürzt wird, die Rede ist, könnte es vermuten lassen. Der Grund dafür ist auch tatsächlich eine Expansion, aber keine des Neukölln Info Centers: Dienstagmittag bekam das Kamerunschafe-Paar, das seit fünf Monaten auf dem Bauernhof am südlichen Bezirksrand lebt, den ersten Nachwuchs. Noch am Abend gab der Milchhof Mend-ler via Facebook die Geburt bekannt und bat um Namensvorschläge für das – wie sich am Folgetag herausstellte: männliche – Lamm.

Die Auswahl war groß und reichte von Hans-Dieter, Otto und Heinrich bis hin zu Socke, Mister Brown, Zuzu und eben Nic. Im Video von der Taufe teilte der Milchhof Mendler schließlich mit, dass die Entschei-dung für den Vorschlag von Neukölln Info Center-Chefin Tanja Dickert gefallen ist. Seitdem gibt es im Rathaus Neukölln das NIC und in Rudow den Nic.

Politik und Kunst in Neuköllns Anlaufstelle mit Sternchen

soremsky_kahlefeld_kofbinger_Sommerfest Grünes BürgerInnen-Büro NeuköllnUm die Arbeit des Abgeordnetenhauses in der Stadt besser sichtbar zu machen und mehr Bürgernähe herzustellen, unterhalten seit einer Parlamentsreform die Landes-parlamentarier aller Parteien allein oder in Bürogemeinschaften sogenannte Bürger-büros. Im Gemeinschaftsbüro der Grünen-Abgeordneten Anja Kofbinger (r.) und Dr. Susanna Kahlefeld (M.), das im April 2014 im Richardkiez eingerichtet wurde, gab es am vergangenen Freitag ein Sommerfest. Mit ihm verbunden war die Eröffnung einer kleinen Ausstellung des Illustrators Bo Soremsky (l.), der in seinen Weiterlesen

„Das ist kein einfaches Terrain hier“: Ex-Parlamentarier zu Besuch in Neukölln

ingrid matthäus-maier_bvv-saal neuköllnEinen langen und ereignisreichen Tag erlebte der Sitzungssaal der Neuköllner Bezirksverordneten am Mittwoch dieser Woche: Früh um 9 Uhr waren ehemalige Mitglieder des Europäischen Parla- ments und des Deutschen Bundestages für einen politischen Informationsbesuch zu Bezirks-bürgermeisterin Dr. Franziska Giffey ins Rathaus Neukölln gekommen. Nachmittags standen im repräsentativen BVV-Saal statt blauer Rohrstühle schon wieder die gewohnten Bänke, denn tur- nusmäßig begann um 17 Uhr die monatliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung, die an diesem Tag ganze 5 1/2 Stunden dauern sollte.

Ingrid Matthäus-Maier, Präsidentin der Vereinigung ehemaliger Mitglieder des Deut- schen Bundestages und des Europäischen Parlaments (VEMDB) e. V., begrüßte die Anwesenden am Morgen fast entschuldigend: „Ich wollte eigentlich Heinz Busch-kowsky als Redner haben, den kennen die meisten aus Weiterlesen