Japanische Kirschbäume erinnern an die Freude über die Wiedervereinigung

Die unmittelbare Freude über das Ende der deutschen Teilung brachte den japanischen Fernsehsender TV-Asahi 1990 auf die Idee, seine Zuschauer zu einer großen Spendenaktion aufzurufen. Als Ausdruck der großen Anteilnahme an den Ereignissen der deutschen Wiedervereinigung, die nicht zuletzt ein weltweites Medienereignis waren, und als Zeichen der freundschaftlichen Verbundenheit zwischen Japan und Deutschland kam genügend Geld für die Pflanzung von über 9.000 japanischen Kirschbäume (Sakura) in Berlin und Brandenburg zusammen. Sakura sind in Japan sehr beliebt, weil sie Frieden und Ruhe in die Herzen der Menschen bringen. Die Weiterlesen

Tag der offenen Moschee mit dem Motto „Umweltschutz“

sehitlik-moschee_neuköllnHeute ist nicht nur der Tag der Deutschen Ein- heit. Seit 1997 findet auch jedes Jahr am 3. Ok- tober der Tag der offenen Moschee statt, der diesmal unter dem Motto „Umweltschutz – Mo- scheen setzen sich ein“  steht.

Mehr als 1.000 islamische Gotteshäuser betei- ligen sich bundesweit daran, 11 davon sind in Berlin, zwei derer im Bezirk Neukölln. Die Hami- diye Camii (Sonnenallee 18) vom Kulturverein für Integration + Bildung am Hermannplatz e. V. öffnet um 10 Uhr. Die Sehitlik Camii am Colum- biadamm beginnt ihr reichhaltiges Programm um 10 Uhr mit einer Moschee-Führung und lädt u. a. zum Vortrag und Podiumsge- spräch über das Thema Umweltschutz ein.

Verrückte Welt

Da staunt der Fachmann und … der Reiher wundert sich: Es ist Oktober, das Laub entweder noch grün oder schon bunt, der Himmel strahlendblau und die Menschen sitzen stundenlang in luftiger Sommerkleidung auf Wiesen herum, statt in Woll- pullovern vor den Heizungen. In Berlin ist endlich die kostbare Fracht namens Sommer an- gekommen – zwar ein bisschen spät, aber immerhin. Vergessen ist das Gemaule über den vor 20 Jahren als Feiertag gestrichenen 17. Juni und den als Ersatz in die Bresche gesprungenen  3. Oktober: In diesem Jahr ist das schier Unglaubliche passiert, und der längst nicht mehr neue Tag der Deutschen Einheit dem alten Tag der  deutschen  Einheit  temperatur-  und wettermäßig  in nichts  nach.

   

So hängt sich an den verspäteten Sommer gleich noch die Erkenntnis, dass der gesetzlich verordnete Feiertagstausch  auch für Berliner mit „Nüscht wie raus zum Wannsee“- oder Grill-Ambitionen nicht zwingend einen Nachteil bedeuten muss.

=ensa=