Florierender Handel am S-Bahnhof Neukölln – und was dagegen unternommen wird

Die städtebauliche Situation am U- und S-Bahnhof Neukölln, wo die Ringbahn heute die Karl-Marx-Straße auf einer breiten Stahlbrücke überquert, ist noch nie einfach gewesen. Als 1871 der Bahnhof Rixdorf an der Ringbahn eröffnet wurde, gab es zunächst nur einen beschrankten Bahnübergang. Bald musste zur Überquerung der Bahnanlage bei geschlos-sener Schranke ein hölzernes Brückenbauwerk für Fußgänger gebaut werden, der sogenannte Galgen. Erst 1895 wurde mit dem Umbau des Bahnhofs Rixdorf das 60 Stufen zählende Monstrum durch eine Bahnbrücke ersetzt. Mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 geriet der zentral gelegene Platz bis Herbst 1989 schlagartig an den Weiterlesen

Ausweitung der Straßensozialarbeit am S-Bahnhof Neukölln

Die Situation rund um den S-Bahnhof Neukölln ist, seit am ÖPNV-Knotenpunkt Drogenhandel und -konsum überhandnehmen, Ärgernis und Unsicherheits- bis Angstfaktor zugleich. fixpunkt-iDeshalb wurde dort im letzten Jahr ein entsprechendes, mit Mitteln des zu-ständigen Quartiersmanagements finanziertes Straßensozialarbeit-Projekt erprobt. Erfolgreich, wie es heißt. Um weiterhin Anwohner, Passanten und den öffentlichen Raum zu entlasten und Drogenkonsumenten „den Weg in das bestehende Suchthilfesystem zu weisen“, setzt das Bezirksamt Neukölln nun, wie Gesundheitsstadtrat Weiterlesen