Rund 20.000 Neuköllner Straßenbäume warten auf Wasser

„Nicht alle Straßenbäume können mit Wasser versorgt werden, so wie es nötig wäre. Wir sind deshalb beim Bewässern der Straßenbäume auf die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen“, sagte mir erst kürzlich wieder Peter Scharmberg, Bezirksverordneter der SPD-Fraktion und Vorsitzender des Grünflächen-Ausschuss der BVV Neukölln. Er selbst gießt zwei Bäume in seiner Nachbarschaft und konnte auch schon einen Nachbarn aktivieren, der nun ebenfalls in Rudow den Weiterlesen

Aktion „Bäume gießen“ gibt Tipps zum richtigen Wässern der Straßenbäume

Der Klimawandel ist längst da und eigentlich ist es viel zu trocken für die Jahreszeit. „Auch in diesem Jahr beobachten wir wieder wesentliche Probleme mit ausbleibenden Niederschlägen und staubtrockenen Böden. Helfen Sie den Bäumen!“, erklärt die Aktion „Bäume gießen“ des BUND-Berlin und ruft alle Berlinerinnen und Berliner zur Mithilfe auf.

„Vermeiden Sie die Wasserentnahme aus dem Wasserhahn, um Ihren Straßenbaum zu gießen. An vielen Orten der Stadt gibt es noch große Pumpen, an denen Sie Wasser entnehmen können“, empfiehlt die Aktion und rät: “Gießen Sie einmal pro Woche 8-10 Eimer auf einmal.“ Wird der Baum nämlich nur regelmäßig ein bisschen Weiterlesen

„Auch in Neukölln ist eine für Bäume und Pflanzen ausreichende Bewässerung beim besten Willen nicht zu realisieren“

Große Anstrengungen müssen in Zukunft unternommen werden, um die Straßenbäume zu erhalten: Die Lage des Berliner Baumbestandes ist nach den Hitzesommern 2018 und 2019 teilweise bedenklich, denn ein Konglomerat aus Trockenheit, Nährstoffmangel, Schädlingen, Pilzen bzw. Pflanzenkrankheiten setzt den schattenspendenen Sauerstoffproduzenten zu. Zudem muss der Berliner Baumbestand so entwickelt werden, dass er künftige Klimaextreme unbeschadet übersteht. „Die bezirklichen Straßen-und Grünflächenämter müssen finanziell und personell wieder in die Lage versetzt werden, den öffentlichen Baumbestand entsprechend der Erfordernisse fachlich zu pflegen und zu Weiterlesen

Konzertierte Aktionen fürs durstige Grün

Die Wasserreserven der Straßenbäume in Berlin sind aufgebraucht und die Trocken-heit macht ihnen zusehends zu schaffen. Während es im Frühsommer 2017 zu viel Regen war, der sich – mit fatalen Auswirkungen auf die Standfestigkeit etlicher Straßenbäume – über die Hauptstadt ergoss, ist es in diesem Jahr bislang viel zu wenig. Trockenstress ist die Folge.

Damit das Grün nicht nachhaltig geschädigt wird, ruft der BUND Berlin dazu auf, den Bäumen vor der eigenen Haustür einmal pro Woche acht bis Weiterlesen

Günstige Bedingungen für mehr Straßengrün in Neukölln

„Wie viele Straßenbäume wurden 2015 und 2016 in Berlin gefällt, wie viele wurden neugepflanzt ?“, fragte kürzlich der Abgeordnete Dr. Turgut Altug (Grüne) den Senat in einer Schriftlichen Anfrage. Ernüchternde Bilanz aus Neuköllner Sicht: Nicht einmal jeder zweite Baum, der in beiden Jahren gefällt wurde, ist wieder ersetzt worden. Konkret wurden im Abfragezeitraum 443 Straßenbäume gefällt, aber nur 216 neugepflanzt.

Dabei gab es 2016 in Neukölln ohnehin nur 20.216 schattenspendende Sauerstoffproduzenten an den Straßenrändern. Weniger Bäume zählte mit 16.230 nur der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Dagegen begrün-ten 61.473 Bäume das öffentliche Straßenland in Steglitz-Zehlendorf. Im breiten Mittelfeld liegen die Bezirke Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Weiterlesen

Alle für einen

Christian Hönig rät, Gießgemeinschaften zu bilden. Die Wasserreserven der Berliner Straßenbäume seien aufgebraucht und die kommende Trockenheit werde ihnen arg zu schaffen machen. „Da hilft auch kein einzelner Gewitterschauer mehr“, meint der  Fachreferent für Baumschutz vom  BUND Berlin. Deshalb sollten sich die Anwoh-

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ner um die Bewässerung der Bäume vor ihrer Haustür kümmern. Einmal pro Woche acht bis zehn Eimer Wasser, empfiehlt Hönig: „Gemeinsam geht es schneller, kei-ner ist mit der Aufgabe überfordert, und zusammen macht es auch mehr Spaß.“

Wenn, dann

Wenn Straßenbäume samstags eine amtlich verordnete Bewässerung erhalten, es  in den Becken des Columbiabads  eng  wird und  in einer  Eisdiele – wie gestern bei

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Mos Eisley  geschehen – die  Eismaschine hitzefrei  nimmt, ist Sommer  in Neukölln.