Konzertierte Aktionen fürs durstige Grün

Die Wasserreserven der Straßenbäume in Berlin sind aufgebraucht und die Trocken-heit macht ihnen zusehends zu schaffen. Während es im Frühsommer 2017 zu viel Regen war, der sich – mit fatalen Auswirkungen auf die Standfestigkeit etlicher Straßenbäume – über die Hauptstadt ergoss, ist es in diesem Jahr bislang viel zu wenig. Trockenstress ist die Folge.

Damit das Grün nicht nachhaltig geschädigt wird, ruft der BUND Berlin dazu auf, den Bäumen vor der eigenen Haustür einmal pro Woche acht bis Weiterlesen

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Günstige Bedingungen für mehr Straßengrün in Neukölln

„Wie viele Straßenbäume wurden 2015 und 2016 in Berlin gefällt, wie viele wurden neugepflanzt ?“, fragte kürzlich der Abgeordnete Dr. Turgut Altug (Grüne) den Senat in einer Schriftlichen Anfrage. Ernüchternde Bilanz aus Neuköllner Sicht: Nicht einmal jeder zweite Baum, der in beiden Jahren gefällt wurde, ist wieder ersetzt worden. Konkret wurden im Abfragezeitraum 443 Straßenbäume gefällt, aber nur 216 neugepflanzt.

Dabei gab es 2016 in Neukölln ohnehin nur 20.216 schattenspendende Sauerstoffproduzenten an den Straßenrändern. Weniger Bäume zählte mit 16.230 nur der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Dagegen begrün-ten 61.473 Bäume das öffentliche Straßenland in Steglitz-Zehlendorf. Im breiten Mittelfeld liegen die Bezirke Pankow, Charlottenburg-Wilmersdorf, Weiterlesen

Alle für einen

Christian Hönig rät, Gießgemeinschaften zu bilden. Die Wasserreserven der Berliner Straßenbäume seien aufgebraucht und die kommende Trockenheit werde ihnen arg zu schaffen machen. „Da hilft auch kein einzelner Gewitterschauer mehr“, meint der  Fachreferent für Baumschutz vom  BUND Berlin. Deshalb sollten sich die Anwoh-

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ner um die Bewässerung der Bäume vor ihrer Haustür kümmern. Einmal pro Woche acht bis zehn Eimer Wasser, empfiehlt Hönig: „Gemeinsam geht es schneller, kei-ner ist mit der Aufgabe überfordert, und zusammen macht es auch mehr Spaß.“

Wenn, dann

Wenn Straßenbäume samstags eine amtlich verordnete Bewässerung erhalten, es  in den Becken des Columbiabads  eng  wird und  in einer  Eisdiele – wie gestern bei

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Mos Eisley  geschehen – die  Eismaschine hitzefrei  nimmt, ist Sommer  in Neukölln.