Broschüre „Die umweltgerechte Stadt“: Ein wichtiger Schritt für Umweltgerechtigkeit in den Berliner Kiezen

„Die ökologische Frage ist auch eine soziale Frage. Umweltgerechtigkeit bedeutet, die Ziele Umweltschutz, Gesundheitsförderung, soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden“, sagte Stefan Tidow, Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz, am vergangenen Donnerstag zur Veröffentlichung der Broschüre „Die umweltgerechte Stadt“. Für Berlin liegen erstmals umfassende Daten zur Verteilung von Umweltbelastungen in den einzelnen Stadtquartieren vor. Kiezscharf werden die fünf Kernindikatoren Lärmbelastung, Luftschadstoffe, Bioklimatische Belastung, Grün- und Freiflächenversorgung und Soziale Problematik erfasst. Umweltgerechtigkeit verfolgt das Weiterlesen

Neuköllns Umweltstadtrat schlägt Mindestquote für Stadtgrün vor

„Berlin benötigt eine definierte grüne Infrastruktur, die, wie auch andere notwendige Versorgungsnetze, nicht einfach durch andere Planungen überschrieben werden kann. Die heute als selbstverständlich erachteten Freiflächen sind ein Geschenk der besonderen Geschichte Berlins, wir stehen in der Pflicht, diese zu erhalten. Wenn die Charta für das Berliner Stadtgrün nur unverbindlich den Status Quo festschreiben sollte, braucht Berlin eine solche Charta nicht.“

Das sind Auszüge aus einer gemeinsamen fünf-seitigen Stellungnahme von Naturschutzverbänden, die am vergangenen Donnerstagabend im Beisein des Weiterlesen

Gebraucht ist das neue Neu: Sieben gute Recycling-Ideen ausgezeichnet

Rund 150.000 Tonnen Sperrmüll sowie Elektro- und Elektronik-Altgeräte aus Privathaushalten sind in Berlin allein 2016 zur Entsorgung angefallen. Re-Use Berlin, eine Gemeinschaftsinitiative der Senatsver-waltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit Partnern aus Wirtschaft und Stadtgesellschaft, will dies ändern. Denn: Eine Unzahl an Dingen, die brauchbar, reparabel oder durchaus wiederver-wendbar sind, landen schon nach kurzem Gebrauch im Müll.

In den letzten Wochen sammelte die Re-Use-Initiative in Berlin gut erhaltene Gebrauchtwaren. Aus Haus-halten im Neuköllner Norden wurde mit Lastenfahrrädern alles abgeholt, was gut erhalten ist und nicht mehr gebraucht wird. Zudem startete der Weiterlesen

Pop-Up-Store mit günstigen Gebrauchtwaren und Vintage-Schnäppchen in Neukölln eröffnet

In den letzten Wochen sammelte die Re-Use-Initiative an mehreren Stellen der Stadt gut erhaltene Gebrauchtwaren. Im Neuköllner Norden wurde Anfang November drei Tage lang sogar auf Bestellung mit Lastenfahrrädern alles zuhause abgeholt, was gut erhalten ist und nicht mehr gebraucht wird: Hausrat, Spielzeug, Elektrogeräte, CDs, Bücher und Textilien.

In einem Pop-Up-Store, der gestern im CRCLR-Haus auf dem Kindl-Gelände in der Rollberg-straße eröffnet wurde, werden nun Hausrat, Kleinmöbel, Kleidung Weiterlesen

„Viel zu oft werden Bürgerinnen und Bürger als Störfaktor angesehen“

Mitreden – mitgestalten – mitbestimmen – wie kann Berlin eine vielfältige Demokratie entwickeln? Unter dieser Überschrift lud die Grüne-Abgeordnete Dr. Susanna Kahlefeld, Vorsitzende im Ausschuss „Bürgerschaftliches Engagement und Partizipation“ des Berliner Abgeordnetenhauses, am Montag vergangener Woche zu einem Kiezgespräch in ihr Wahlkreisbüro in der Neuköllner Friedelstraße ein.

„Bisher fehlt es in Berlin an einer Verständigung darüber, wie Politik und Verwaltung mit Beteiligung umgehen sollte. Viel zu oft werden Bürgerinnen und Bürger als Störfaktor angesehen“, sagte Kahlefeld und fügte hinzu: „Dabei haben erfolgreiche Volksentscheide zur Weiterlesen

Gemeinsam für biologische Vielfalt in Berlin

Berlin ist eine wachsende Stadt, aber alle Kleingärtenanlagen der Spreemetropole machen trotz alledem noch eine Fläche von 3.000 Hektar aus. Dies entspricht rund drei Prozent der Stadtfläche. Die Angst vor dem Flächenfraß geht bei den Kleingärtnern aber weiterhin um. Und: Angesichts zunehmender Bautätigkeit kommt diesen innerstädtischen Grünflächen eine immer größere Bedeutung für die Sicherung der Artenvielfalt zu.

Der Landesverband der Gartenfreunde und die Stiftung Naturschutz Berlin haben deshalb jetzt eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, um sich gemeinsam für den Erhalt der biologischen Vielfalt Berlins einzusetzen. Schließlich sind Weiterlesen

Siedlungsmüll und Unrat im Rudower Fließ – Auf den Wegen sorgen Mitarbeiter eines MAE-Projektes für Sauberkeit

Fünf Stadtspaziergänge durch die grünen Ecken des Bezirkes können zwischen dem Hermannplatz im Norden und der Stadtgrenze im Süden auf den Routen des Gartenkulturpfads Neukölln unternommen werden. Der knapp 12 Kilometer lange Streifzug „Auf den Spuren der Eiszeit“ mit Start an der Neuköllner Straße am U-Bahnhof Rudow ist landschaftlich besonders reizvoll. Entlang des Rudower Fließes gibt es Trocken- und Feuchtbiotope. Die beiden Trümmerberge „Dörferblick“ und „Rudower Höhe“ lassen weit in die märkischen Landschaft blicken und die Rudower Pfuhle sind als Teil eines Landschaftsschutzgebietes sehenswert.

Siedlungsmüll, Unrat und Bündel alter Zeitungen, die immer Weiterlesen