Auftakt einer Diskussion auf lokaler Ebene über Klimawandel, Sozialstruktur und Lebensqualität in Neukölln

podi umweltgerechtigkeit_st.clara neukoelln„Um das Thema Umweltgerechtigkeit kümmert sich niemand ernsthaft“, ist Danny Freymark, Sprecher für Umweltschutz der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, vor Beginn der Veranstaltung überzeugt. Das Kommunalpoli-tische Bildungswerk Berlin e.V. und der BUND Berlin haben vorgestern gemeinsam zum Podiumsgespräch „Geringere Mieten – höhere Belastungen? Der Zusammenhang zwischen Klimawandel, Sozialstruktur und Lebensqualität in Neukölln“ ins Gemeindehaus von St. Clara in der Briesestraße eingeladen. Der Umweltpolitiker Freymark aus Lichtenberg hat auf Wunsch der Weiterlesen

Neues Domizil für eine etablierte Neuköllner Institution

krishnamurthy_mengelkoch_eroeffnung tamilisches kulturzentrum neukoelln„Wir sind schon über 20 Jahre im Rollbergviertel“, begrüßte Vilwanathan Krishnamurthy (l.) vom Tamilischen Kulturzentrum e. V. nicht ohne Stolz die zahlreich erschienenen Gäste. Donnerstag-nachmittag eröffnete der Verein seine neuen Räume in der Kopfstraße 25, unweit des alten Domizils in der Rollbergstraße. Bezirksbürger-meisterin Dr. Franziska Giffey sowie die Stadträte Jan-Christopher Rämer und Bernd Szczepanski nebst Neuköllns Migrationsbeauf-tragtem Arnold Mengelkoch (r.) waren ebenso wie Ingo Malter, der Weiterlesen

Kein Ersatz, sondern eine Ergänzung: Mit Bürger-Engagement gegen Neuköllns Vermüllung

besen_sauberkeitskampagne schoen wie wir_neukoellnRund 800 Tonnen illegal abgelagerten Sperrmüll hat die Berliner Stadtreinigung (BSR) allein 2015 im Auftrag des Ordnungsamts von Neuköllns Straßen geholt. Beim Anliegen-Management des Ordnungs-amtes im Bezirk gehen täglich bis zu 200 Meldungen online ein.

„Es ist nicht in Ordnung, Müll einfach auf die Straße oder in den Park zu kippen“, bringt Bezirksbürger-meisterin Dr. Franziska Giffey das Problem auf den Punkt und fordert: „Um etwas zu verändern, braucht es mehr als das klassische Bußgeldverfahren und die fleißige Arbeit der BSR-Beschäftigten. Menschen müssen ihr Verhalten ändern. Sie müssen sich verantwortlich fühlen und einen Stolz auf ihren Bezirk entwickeln.“ Gestern Mittag griff deshalb die Bezirksbürgermeisterin (l.) im Hof des Rathauses Weiterlesen

Neues zwischen Gründerzeitlichem und Spätmodernem

1128_Perspektive_KienitzerDer Bauplatz ist vorhanden und seit knapp einer Woche steht auch fest, wie aussehen wird, was im Rollbergviertel zwischen Briese- und Kienitzer Straße entstehen soll: Sofern die finanziellen Voraussetzungen vorliegen, sei geplant, die Baumaßnahme der Stadt und Land Wohnbauten GmbH bis zum Jahr 2017/2018 zu realisieren, heißt es seitens Modellfoto_1128der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Nach dem Entwurf der Züricher EM2N Archi-tekten AG werden auf dem L-förmigen, 3.700 Quadratmeter großen Grundstück für ca. 12,5 Millionen Euro 1- bis 4-Zimmer-Wohnungen, Wohnungen mit zusätzlichen Gemeinschafts-flächen für Wohngruppen und  Weiterlesen

Bildungsreise in die Neuköllner High-Deck-Siedlung

ayrault_giffey_mueller_etienne_ayrault-besuch neukoellnUm Anregungen für die Förderung der Integra-tion und die Verbesserung des Zusammen-lebens in der französischen Gesellschaft zu entwickeln, besuchte der ehemalige Premier-minister und amtierende Abgeordnete des Départements Loire-Atlantique Jean-Marc Ayrault (l.) am Dienstag den Bezirk Neukölln. Begleitet wurde der prominente Gast von einer acht-köpfigen Delegation, an deren Spitze der Bot-schafter der Republik Frankreich, Philippe Etienne (r., neben Ines Müller), stand. Am Mittag konnte Neuköllns Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey (2. v. l.) die Gruppe der französischen Sozial- und Integrationsexperten im Weiterlesen

Hilfe für die, die keine Lobby haben

seniorenwohnanlage reuterkiez neuköllnGentrifizierung, Szene-Kneipen und -Läden, Hipster, Familien mit kleinen Kindern – das sind Begriffe und Personengruppen, die meist in einem Atemzug mit dem Reuterkiez genannt werden. Was jedoch oft vergessen wird, ist, dass es auch alte Leute gibt, die in dem Viertel zwischen Landwehrkanal und Sonnenallee leben. Selbst das seit über 11 Jahren für den Kiez zuständige Quartiersmanagement (QM) Reuterplatz, das sich in einer Selbstbeschreibung des „intensiven ’sich kümmerns'“ um das Gebiet rühmt, zeigt an dieser Zielgruppe nur wenig Inte- resse. Es gebe eine Angebotslücke an offenen Angeboten für Senioren_innen, teilt das QM-Team lapidar mit. Die Anfrage, wie viele Frauen und Män- ner der Generation 55+ im Quartier leben, beantwor- tet es mit statistischem Material aus dem Jahr 2013, das besagt, dass per 31. Dezember 16 Prozent der 19.633 Einwohner  zur betreffenden Altersgruppe gehör- ten: „Aktuellere Zahlen haben wir leider auch nicht.“ Dazu passt, Weiterlesen

48 Stunden im Zeichen der Courage

48 h nk-festivalzentrale_neukoelln arcaden„Hier ist Kunst“. Ganz unangebracht ist dieser Hinweis nicht, denn was zunächst auf der Frei- fläche in der 1. Etage der Neukölln Arcaden auf- fällt, ist, dass dort Fußball ist. Dass hinter WM-Deko und grünem Kunstrasen, wo einst der Klamottenladen „Olymp & Hades“ eine Filiale 48 h nk-courage.zentrale_neukölln arcadenhatte, das Kunstfes- tival 48 STUNDEN NEUKÖLLN  mit sei- ner Courage.Zentrale eingezogen ist, er- schließt sich erst auf den zweiten Blick. Morgen um 19 Uhr wird hier das Festwochenende der Neuköllner Künstler- szene eröffnet, das bis Sonntagabend zum Er- kunden von etwa 300 Orten einlädt. Rund 200 davon präsentieren Kunst, die sich inhaltlich mit dem diesjährigen Festivalthema „Courage“ auseinandersetzt, weitere circa 100 Galerien und offene Ateliers zeigen als assoziierte Orte ihr Weiterlesen