Vorne Oberstenfeld, hinten Neukölln

Um zu ermitteln, in welchen der 80 größten deutschen Städte bzw. ihren Einzugsbereichen die beliebtesten Freibäder sind, hat das Portal Testberichte.de rund 60.000 Kundenbeurteilungen zu über 360 Freibädern ausgewertet. Mit 4,7 von 5 Sternen sind gleich sechs Bäder Gewinner des Rankings; sie liegen in den Peripherien von Heilbronn, Nürnberg, Dresden, Ingolstadt und Reutlingen.

In Berlin konnte das Sommerbad Olympiastadion bei den entscheidenden Kriterien wie Sauberkeit und Aus-stattung am ehesten überzeugen: 4,4 Sterne reichten für den 93. Platz. Die Sommerbäder in Wuhlheide und Lichterfelde folgen mit 4,1 Sternen auf den Plätzen 270 und 273. Und die Freibäder in Neukölln? Weiterlesen

Erfrischung auch im Neuköllner Norden in Sicht

Vor fast einem Monat, am 28. April, öffneten die Berliner Bäderbetriebe die ersten drei Freibäder in der Hauptstadt. Anfang Mai kam das Gros der Sommerbäder dazu, und seit genau zwei Wochen ist auch der Außenbereich des Kombibads Gropiusstadt für Badegäste freigegeben. Im Norden Neuköllns muss aber trotz sommerlichen Wetters weiterhin auf das Schwimmen unter freiem Himmel verzichtet werden: Das Tor zum Columbiabad bleibt noch bis nächsten Freitag geschlossen, weil dort erst am 2. Juni die dreimonatige Saison beginnt. Damit zählt das Sommerbad Neukölln wieder zu den Nachzüglern; in Staaken-West muss jedoch sogar bis zum 5. Juli gewartet werden.

Rixdorfs Wanne und ihre wechselvolle Geschichte

Die Mierstraße ist 160 Meter lang und verbindet die Lahnstraße mit dem Mittel-buschweg, der vor allem als Neuköllner Müll-Hotspot bekannt geworden ist. Friedrich Wilhelm Mier, der 1912 im Alter von 76 Jahren starb, sei Stadtrat in Rixdorf gewesen, informiert eine Plakette über dem Straßenschild. Doch Miers Leben war nicht nur von Politik geprägt: Er war auch Fuhrunternehmer, Besitzer eines Eiswerks und Gründer der ersten Rixdorfer Freibade-anstalt, die am 2. Juni 1883 eröffnet wurde.

Damals hieß die Straße, die seit 1937 Neuköll-nische Allee heißt und an der Neuköllnischen Brücke beginnt, noch Kaiserstraße; später wurde sie erst in Canner Chaussee und dann in Köllnische Weiterlesen

Neuköllner Schwimmbär in die neue Saison gestartet

neukoellner schwimmbaer 2016_flyer bezirksamt neukoellnWas im letzten Jahr als Pilotprojekt begann, geht in diesem wegen des so großen wie lebenswichtigen Erfolgs weiter: Etwa 500 Neuköllner Zweitklässlern verhalf der Neuköllner Schwimmbär 2015 zu angst-freien Erfahrungen im tiefen Wasser; rund 100 von ihnen beendeten ihr Nichtschwimmer-Dasein mit einem Schwimmabzeichen.

Bis zum 15. Juli nehmen nun um die 800 Kinder von 14 Neuköllner Grundschulen an dem Wassergewöh-nungsprojekt teil und machen sich – angeleitet von vier Trainern der SG Neukölln – schon vor dem regulären Schulschwimmunterricht in der 3. Klasse mit dem nassen Element vertraut. Langfristig soll so die berlin-weit höchste Nichtschwimmerquote bei Kindern reduziert werden: In Weiterlesen

Was nicht verkauft ist, wird geschreddert und verfüttert

6_tannenparadies columbiadamm_neukoellnNatürlich, die meisten Schokoladen-Weihnachts-männer, Marzipanbrote und -kartoffeln, Stollen, Spekulatius, Dominosteine und Zimtsterne wer-den in der Adventszeit verkauft. Schmecken tun sie aber auch danach noch, und wer Nachschub braucht, bekommt den zum reduzierten Preis.

Der Handel mit einem anderen Artikel, der für viele zum Fest gehört wie Weihnachtslieder, Geschenke und Würstchen mit Kartoffelsalat, ist da kompromissloser: „Was nachher, wenn wir schließen, nicht verkauft ist, wird geschreddert und in Zoos verfüttert“, sagt der Händler vom Tannen-Paradies am Columbiadamm. Seit Ende November brachte er auf einem umzäunten Platz vor dem Eingang zum Columbiabad Blau- und Weiterlesen

In Nord-Neukölln endet der Sommer, im Süden noch nicht

Lange Schlangen vor dem Eingang zum Columbiabad wird es ab Montag nicht mehr geben. Morgen endet dort nämlich die gerade mal neunwöchige Saison. Wer dann in Neukölln unter freiem Himmel schwimmend seine Bahnen ziehen will, muss zum Kombibad  Gropiusstadt  im Süden des Bezirks, wo der Sommer – ebenso wie  in  15

freibadsaison neukölln

weiteren Berliner Freibädern – in eine Verlängerung geht: „Bei schönem Wetter“ lässt sich hier noch bis zum 13. September im Freien schwimmen. In Nord-Neukölln kann man dafür wieder im historischen Stadtbad-Ambiente in der Ganghoferstraße baden.

Wenn, dann

Wenn Straßenbäume samstags eine amtlich verordnete Bewässerung erhalten, es  in den Becken des Columbiabads  eng  wird und  in einer  Eisdiele – wie gestern bei

straßenbaum-bewässerung_neukölln

Mos Eisley  geschehen – die  Eismaschine hitzefrei  nimmt, ist Sommer  in Neukölln.