„First Things First“ und „Up and Down“: Zwei neue Ausstellungen im Neuköllner KINDL-Zentrum

Ende Oktober 2016 eröffnete das KINDL- Zentrum für Zeitgenössische Kunst mit der Gruppenausstellung „How Long Is Now?“ und der thematischen Ausstellung „Inhalt“ mit Bildern des Malers Eberhard Havekost im Maschi-nenhaus M1 und M2 der ehemaligen Neuköllner Traditionsbrauerei im Rollbergviertel seinen Betrieb. „Wir sind wirklich extrem glücklich, dass das Zentrum für Zeitgenös-sische Kunst in Berlin so gut angenommen worden ist“, bilanzierte Andreas Fiedler (l.), künstlerischer Direktor des Hauses, am vergangenen Freitag: „Über 15.000 Besucher haben die beiden Ausstellungen gesehen.“ Gestern Nachmittag wurde eine neue Doppelausstellung eröffnet: „First Things First“ lautet der Titel einer umfassenden Werkschau mit Weiterlesen

Die Kunst und ihre Konkurrenz auf dem Markt des Visuellen

hafner_fiedler_kindl-zentrum-neukoelln„Ich habe keine steile These zum gegenwärtigen Stand der Malerei für Sie“, räumte der Kunstkritiker und Ausstellungsmacher Hans-Jürgen Hafner ein, als er am Sonntagnachmittag zum Abschluss der Ausstel-lung „Inhalt“ mit Gemälden von Eberhard Havekost dem zahlreich erschienenen Publikum seinen Vortrag „Vom Risiko der Verknappung“ im Kindl – Zentrum für zeitgenössische Kunst präsentierte. „Der Gegenstand meines Vortrags verflüchtigt sich unter der Arbeit. Es ist ein uferloses Thema“, erläuterte er weiter.

Sicherlich hatte Hafner, dessen Vita einleitend Andreas Fiedler (r.), Künstlerischer Direktor des Kindl-Zentrums, vorstellte, bei dieser Selbsteinschätzung etwas tiefgestapelt. Hafners Zuhörer, unter ihnen auch der Maler Eberhard Havekost, konnten bei seinem Weiterlesen