Als grauer Block durch Neukölln: Senioren demonstrieren vor JobCenter und Rathaus

sylvia-fee wadehn_seniorendemo neukoellnSenioren gehören nicht gerade zur Spezies der eifrigen Demonstranten. „Es ist meine allererste“, sagt eine Rentnerin aus dem Rollbergviertel, die sich über die hohe Teilnehmerzahl wundert. Andere sitzen in Rollstühlen, auf bereitgestellten Klapp-hockern oder den Sitzen ihrer Rollatoren. Es wirkt, als würden die Bewohner eines Altenheims auf die Abfahrt zu einer Tour ins Grüne warten. Dass Trillerpfeifen verteilt werden, einige Rasseln und Topfdeckel dabei haben und „Die Internationale“ aus einem transportablen Lautsprecher dröhnt, stört den Eindruck ebenso wie die große Polizeipräsenz. Neukölln erlebte heute Mittag etwas, was noch seltener vorkommt als Senioren bei einer Weiterlesen

„Wir sind nicht mehr die lieben Omis und Opis, sondern auch sehr streitbar“

1_seniorenwohnanlage rollbergkiez_neuköllnWas von außen wie ein x-beliebiger Neuköllner Häuser- block aussieht, kann sich auf den zweiten Blick durchaus als etwas Besonderes herausstellen. So ist es zumindest im Abschnitt  zwischen Hans-Schiftan- und Morusstraße in  der  Rollbergstraße. Deshalb fand sich dort gestern Nachmittag reichlich Polit-Prominenz ein, um das Haus 2_seniorenwohnanlage rollbergkiez_neuköllngenauer unter die Lupe zu nehmen.

157 Mieter zählt die Wohn- anlage für Senioren aktu- ell, die zum Bestand des städtischen Wohnungs- bauunternehmens Stadt und Land gehört. Wer berech- tigte Hoffnungen haben will, in eine der 108 Wohnungen zu ziehen, muss mindestens 60 Jahre alt sein. Bei Sylvia-Fee Wadehn war es 2011 soweit, genau zum richtigen Zeitpunkt. „Eine wie Frau Wadehn hat hier Weiterlesen