Auf Auszeichnungen abonniert

karlchen-vitrine_karlsgartenschule neukoellnDass „Karlchen“ die zweitbeste aller Schüler-zeitungen ist, die an Berlins Grundschulen gemacht werden, steht schon fest: Ende Januar wurde dem Blatt beim 13. Berliner Schülerzeitungswettbewerb der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wis-senschaft diese Auszeichnung verliehen.

Für Michael Jung, der Mathe-Lehrer an der Neuköll-ner Karlsgarten-Schule ist und die Karlchen-Redaktion bereits seit 1997 betreut, ist es längst nichts Neues mehr, Lorbeeren für die Schülerzeitung zu ernten. 2004 wurde sie zur bundesweit besten gewählt, und seitdem kamen etliche Urkunden für erste und zweite Plätze beim Berliner Schülerzeitungswettbewerb und einige Sonderpreise für Weiterlesen

Jubeln, jammern oder irgendetwas dazwischen

Vor dem Start in die Winterferien bekommen Berlins Schülerinnen und Schüler heute ihre Halbjahreszeugnisse. Für viele dürften die ganz bis sehr erfreulich ausfallen. An-

strahlende kinder_neukölln

deren aber könnte der Anblick der Zensuren gehörig aufs Gemüt schlagen: Für all jene – oder auch ihre Eltern – sind heute von 10 bis 13 Uhr die Sorgentelefone der Senatsbildungsverwaltung geschaltet.

Je mehr, desto besser

Heiterkeit und ein sonniges Gemüt kann man heute in Berlin nicht nur beim Blick aus dem Fenster gut gebrauchen. Auch Autofahrer, die am Vormittag durch die Innenstadt müssen, tun gut daran, einen Beutel Humor griffbereit zu haben. Denn weil den ange-

humor bitte_ahoj souvenirmanufaktur_neukölln

stellten Lehrern an öffentlichen Schulen der Hauptstadt das Lachen längst ver- gangen ist, hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) heute erneut zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen: Um 9.30 Uhr sind die Lehrer-Demonstra- tionen im Sternmarsch am Hansaplatz, Kleistpark und vor dem Haus der Senats- verwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft in Richtung Potsdamer Platz ge- startet, wo ab 11 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden soll.

So’ne und solche

löwenzahn-schule neuköllnAls eine von drei Berliner Schulen soll, wie gestern bekannt wurde, auch die Löwenzahn-Schule im Neuköllner Richardkiez vom Pilotprojekt zur Be- schäftigung von Lehrkräften mit arabischem Migrationshintergrund profitieren. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt wird laut Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und For- schung bis zum Ende des laufenden Schuljahres jeweils eine Lehrkraft mit arabischen Sprach- und Kulturkenntnissen eingestellt, die auch in die Elternarbeit einbezogen werden kann.

Eher fehl am Platze wäre das Pilotprojekt dagegen an der Evangelischen Schule Neukölln. Die hat, was wohl kaum jemand in Neukölln vermutet: einen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund von nur 18 Prozent. Über 90 Prozent liegt der bei den anderen beiden Schulen im Flughafenkiez, was Klischee und Wirklichkeit dann wieder zurechtrückt.

=ensa=