Zwischen Ärgernis und Mehrwert

Straßen ohne Bauarbeiten sind in Neukölln derzeit Mangelware. Genauso selten trifft man auf Straßenzüge, in denen kein einziges Haus eingerüstet ist. Viele empfinden es zweifellos als Ärgernis, nun temporär hinter Metallstangen, Laufstegen und Planen wohnen zu müssen. Andere Neuköllner hingegen wissen die Fassadengerüste vor allem an den Wochenenden durchaus zu schätzen und nutzen die zusätzlichen Stellflächen für unterschiedlichste Bedürfnisse – bis hin zum Ersatz-Balkon.

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Dichtung und Wahrheit

Wenn jemand, der in Neukölln lebt, die Befürchtung äußert, dass ihm bald die Decke auf den Kopf  fallen wird, dann muss das nicht unbedingt metaphorisch gemeint sein. Manchmal droht diese Gefahr auch ganz real.

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Neuköllns Villa Kunterbunt

buntes haus, roseggerstraße neuköllnWer im Norden Neuköllns unterwegs ist, dabei nach rechts und links guckt und das Risiko in Kauf nimmt, mitten in einen Hunde- haufen zu treten, fragt sich früher oder später: Gibt es eigentlich noch Straßen in diesem Bezirk, in denen kein einziges Haus einge- rüstet ist und saniert wird? Weiterlesen