Nur (schl)echt mit dem gelben Punkt

272 Schrottfahrräder wurden in Neukölln im vergangenen Jahr entsorgt, wie der Antwort auf eine Schriftliche Anfrage des CDU-Abgeordneten Oliver Friederici zu fahrrad-vandalismus_schillerpromenade neuköllnentnehmen ist. In den Jahren 2014 und 2013 war die Zahl der Räder, die vom öffentlichen Neuköll-ner Straßenland abgeräumt werden mussten, mit 282 und 212 ausrangierten Drahteseln ähnlich.

Insgesamt haben die Berliner Ordnungsämter in den Jahren 2013 bis 2015 sage und schreibe 5.288 Schrottfahrräder abgefahren. In dieser Zahl sind ausgemusterte Zweiräder aus dem Bezirk Treptow-Köpenick noch nicht einmal enthalten, da im Neuköllner Nachbarbezirk diese Aufgabe Weiterlesen

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Spitzenreiter Neukölln

2.505.692 Menschen können morgen bei der Bundestagswahl in Berlin ihre Stimmen abgeben. Das seien 34.027 mehr als bei der Wahl vor vier Jahren, teilt die Lan- deswahlleitung mit. Zwar liegt Neukölln hinsichtlich der Zahl der Wahlberechtigten nur im oberen Mittelfeld der 12 Hauptstadt-Bezirke, aber in keinem anderen stieg die

BTW2013_Wahlzettel NK

Zahl der Wahlberechtigten so stark an wie hier: 8.185 Neuköllner (total: 205.629) mehr als bei der Bundestagswahl 2009 (total: 197.444) dürfen morgen zwischen 8 und 18 Uhr ihre Stimmzettel in den Schlitzen der Wahlurnen ihrer Wahllokale ver- senken – oder haben bereits per Briefwahl ihre Kreuze gemacht. Lediglich der Bezirk Mitte stößt mit einem Plus von 6.833 annähernd in diese Sphäre vor; Schlusslicht ist Reinickendorf, wo sich die Zahl der Stimmberechtigten laut Landeswahlleitung ge- genüber 2009 sogar um 179 reduziert hat.

Einfach mal abhängen

Bei Sameheads in Neuköllns Richard-straße wird ein Exempel dieses Zustands äußerster Entspannung rund um die Uhr zur Schau gestellt.

Weniger leger ist der heutige Tag für Emine Demirbüken-Wegner, die zu den 1240 Mitgliedern der Bundesversamm- lung gehört, die ab 12 Uhr im Plenarsaal des Reichstags über die Neubesetzung des Bundespräsidentenamts entschei- den. Zu Neukölln hat die 50-jährige CDU- Politikerin, die seit 2006 dem Berliner Abgeordnetenhaus angehört und im Be- zirk Reinickendorf lebt, eine besondere Beziehung: Sie war 7 Jahre alt, als ihre Familie von der Türkei nach Neukölln übersiedelte. Damals, heißt es, war sie das erste und einzige türkische Kind in ihrer Grundschulklasse. Rund 20 Jahre später, 1988, erlebte Emine Demirbüken-Wegner wieder etwas bisher Dage- wesenes: Sie wurde als erste Frau mit türkischen Wurzeln Integrationsbeauftragte eines Berliner Bezirks – Neukölln war es nicht, sondern Schöneberg.

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