Gute Perspektive statt ungewisser Zukunft

Es hätte nicht viel gefehlt und rund 170 Menschen aus einem Neuköllner Obdachlosenwohnheim wären wieder auf der Straße gelandet: Am 21. April erhielten sie vom Betreiber der Unterkunft die Mitteilung, dass sie wegen der Kündigung des Gebäudemiet-verhältnisses zum Ende des laufenden Monats spätestens bis zum 26. April ausziehen müssen. Zeitgleich wurde das Bezirksamt darüber informiert und erfuhr so, dass es auch mit der Berlin Castle-Betreuung und Begleitung-GmbH – wie das im Zusammenhang mit Flüchtlingsunterkünften in die Kritik geratene Unternehmen PeWoBe seit seiner Umbenennung heißt – Probleme gibt.

Der Bezirk habe zur Betreuung der verunsicherten Bewohner umgehend Sozial-arbeiter in der Lahnstraße 56 eingesetzt. Parallel wurden, wie Weiterlesen

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Weitere Flüchtlingsunterkunft in Neukölln geplant

ehemaliger bewag-sportplatz neukoellnZwei Tore stehen noch, doch genutzt werden sie schon lange nicht mehr. Der ehemalige Bewag-Sportplatz an der Karl-Marx-Straße hat ausgedient und fristet ein wertloses Dasein. So soll es aber nicht bleiben. Bereits im Frühjahr 2015 könnte auf dem Areal zwischen S-Bahn-Ring und A100 die zweite Neuköllner Flüchtlingsunterkunft in Betrieb genommen werden, teilte Neuköllns Sozialstadtrat Bernd Szczepanski (Die Grü- nen) bei der letzten Sitzung der Bezirksver- ordnetenversammlung mit, um eine Anfrage der Linke-Fraktion zu beantworten.

Dass bis zum Jahresende 10.000 Flücht- linge in Berlin ankommen und untergebracht werden müssen, hatte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) prognostiziert. Schon jetzt wurde diese Zahl vom Berliner Senat nach oben korrigiert: auf 11.500. Um die Weiterlesen