„Endstation Neukölln“: Revival einer Schlagzeile für Connie Roters‘ Milieustudie in Krimiform

„Endstation Neukölln“ heißt der jüngste Kriminalroman von Connie Roters, der wie ihr Erstlingswerk „Tod in der Hasenheide“ wieder im Emons Verlag erschienen ist. Dienstagabend war Roters zur Premierenlesung in die Buchhandlung „Die gute Seite“ am Richardplatz gekommen.

„Connie Roters hat 2014 zu unserer Eröffnung aus ihrem ersten Krimi gelesen, gleich nachdem die Buchpremiere im Nachbarschaftsheim in der Schierker Straße gewesen war. Wir freuen uns sehr, dass sie wieder da Weiterlesen

Bleibt alles anders

endstation musikcafe flughafenstraße, neuköllnWer heute beim Durchschmökern der Berliner Tageszeitungen oder der lokalen Boulevard-Gazetten bei den Neukölln-Beiträgen landet und dann von einem bewaffneten Streit verfeindeter Familien- clans, einem Rockerkrieg in Neukölln oder einer Blut-Nacht im Ghetto liest, könnte sich fragen:

Hat sich seit dem „Endstation Neukölln“- Beitrag von Peter Wensierski, der vor über 13 Jahren (!) im Spiegel erschien, denn gar nichts geändert? Waren der Neukölln-Hype und das Gentrifizierungs-Gerede nur Saisonartikel? Ist der Bezirk wieder in der Vergangenheit angekommen?

=ensa=