Keimzelle Körnerkiez

ehem tanzschule meisel jonasstr neukoellnVor etwa 100 Jahren begannen Emil August Paul Berthold Meisel und seine Ehefrau Johanne Olga Emilie ihre Tanzschule in einem Saal des Hinterhauses in der Jonasstraße 22 im Neu-köllner Körnerkiez zu betreiben. Diese Tanz-schule wurde bis 1982 von der Familien geführt: Ingeborg Meisel-Karras und ihr Ehemann, die in den 1950er Jahren die ersten TV-Tanzlehrer im deutschen Fernsehen waren, taten es in dritter Generation. Anschließend wurden die Räume noch eine Zeit lang Weiterlesen

711 erstaunliche Fakten über Berlin – und einige davon über Neukölln

fernsehturm berlinDass der Fernsehturm am Alex offiziell Fernmel- deturm 32 heißt, dürfte kaum einen Berliner in Erstaunen versetzen. Amtliche Bezeichnungen sind den meisten ohnehin egal. Dass die 32 aber gleich zweimal bei den Maßen des Bauwerks auftaucht, das so hoch wie 77 Giraffen ist, könnte schon eher zu Verblüffung führen: Nicht nur seine Basis hat einen Durchmesser von 32 Metern, sondern auch die Turmkugel. Sogar, wie viele Badewannenfüllungen in diese passen würden, haben André und Mirela Stanly für ihr kürzlich erschienenes Buch „Unnützes Wissen Berlin“ recherchiert, das „711 erstaunliche Fakten“ ver- sammelt.

Selbstverständlich bleibt auch Neukölln in dem Kuriositätenkatalog nicht unerwähnt. Nur bis zur Seite 14 muss man sich schmökern, um erstmals auf Bemerkenswertes aus dem Bezirk zu stoßen: Um den Spätkauf „Eck-Oase“ geht es Weiterlesen

Was David Bowie und Brian Eno mit Neukölln zu tun haben

Einerseits nichts und andererseits auch wieder viel: 1977 haben die beiden Musiker ein Instrumentalstück für das Album „Heroes“ geschrieben, das „Neuköln“ heißt.

Da fehlt also eindeutig ein „l“, um sagen zu können, dass sie was mit Neukölln zu tun haben. Egal. Der kleine Patzer sei dem Ex-Schöneberger Bowie verziehen, oder?

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