Neuköllner Schätze (4)

Mit einem skurrilen Ge- spann beenden wir an diesem womöglich letz- ten sommerlichen Wo- chenende der Saison unsere kleine Sommer- Serie Neuköllner Schät- ze.

Ecki und Schnecki hei- ßen die beiden, seit sie  in Neukölln ein neues Domizil fanden. Auf ei- nem Süd-Balkon, der Sonne garantierte – so sie denn schien. Die Besitzer von Ecki und Schnecki hätten das, wie wohl die meisten Neu- köllner und Berliner, ger- ne öfter gehabt.

Neuköllner Schätze (3)

Auch beim heutigen dritten Teil unserer Sommer-Serie Neuköllner Schätze ermög- lichen wir wieder intime Einblicke  in etwas, das sonst weitgehend verborgen bleibt. Denn obwohl Balkone zwar der mit Abstand öffentlichste Teil einer Wohnung sind, ist für Passanten meist nur Grünendes oder Blühendes sichtbar – nicht aber:

die Bestie der Weserstraße. „Die hat mein Freund mir nach unserem ersten gemeinsamen Urlaub in Ägypten geschenkt, sozusagen als Therapie-Fisch, weil ich beim Schwimmen im Meer dauernd Haie gesehen habe, die natürlich gar nicht da waren“, erklärt die Halterin des Tiers. „Er meinte, dass so was wie ein Gewöh- nungseffekt eintritt, wenn der Hai ständig um meine Füße kreist, wenn ich ein Fußbad auf dem Balkon nehme.“ Leider, meint sie, sei das Bedürfnis, die Füße zum Hai in die Plastikwanne zu stecken, in diesem Sommer aber bisher eher mäßig.

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Neuköllner Schätze (2)

Heute geht es mit unserer Sommer-Serie Neuköllner Schätze weiter. In der zeigen wir in lockerer Reihenfolge Dekoratives, Nützliches oder auch Skurriles, das sonst weitgehend verborgen bleibt. Denn obwohl Balkone zwar der mit Abstand öffent- lichste Teil einer Wohnung sind, ist für Passanten meist nur Grünendes oder Blühendes sichtbar – nicht aber:

der Gute-Laune-Frosch. Seine Besitzerin bekam ihn von einer sehr guten Freundin geschenkt, als es ihr ziemlich schlecht ging. Das ist schon eine Weile her, doch von seiner Wirkung hat der Frosch, der vor einigen Monaten von der Küche auf den Balkon umgezogen wurde, nichts verloren: „Wenn ich den anguck, muss ich immer grinsen.“

Neuköllner Schätze (1)

Heute beginnt nicht nur der Ramadan (dazu sehr lesenswert: Hatice Akyüns aktuelle Tagesspiegel-Kolumne), sondern auch unsere Sommer-Serie Neuköllner Schätze. In der zeigen wir in lockerer Reihenfolge Dekoratives, Nützliches oder auch Skur- riles, das sonst weitgehend verborgen bleibt. Denn obwohl Balkone zwar der mit Abstand öffentlichste Teil einer Wohnung sind, ist für Passanten meist nur Grü- nendes oder Blühendes sichtbar – nicht aber:

Anton, der in einem Neuköllner Trödelladen zu verstauben drohte und nun bei neuen Besitzern in luftiger Höhe einen Logenplatz zwischen den Geranien bekommen hat.

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