Hier die Erwartungen, da die Wirklichkeit

Es gehört zu den markantesten Gebäuden der Karl-Marx-Straße und den bedeutend- sten Baudenkmälern Neuköllns: die Alte Post. 1906 wurde sie als Kaiserliches Post- amt 1. Klasse eingeweiht, Anfang der 1980er Jahre aufwändig restauriert und erwei- tert und 2003 – mit dem Umzug des Hauptpostamts 44 in die Neukölln Arcaden – ge- schlossen. Seitdem ist der prächtige Bau zur Nutzlosigkeit verdammt,  selbst die Zeit,

alte post neukölln

als er temporär kulturell bespielt wurde, liegt inzwischen wieder Jahre zurück. Ideen, wie die an Investoren veräußerte Alte Post künftig genutzt werden könnte, Weiterlesen

Hinter die Fassade gucken

Was einmal mit dem alten Umspannwerk in der Richardstraße geschehen soll, weiß vermutlich nicht mal dessen Eigentümer ganz genau. Galerien, Lofts, Ateliers, Läden,

altes umspannwerk richardstraße_neukölln hof_altes umspannwerk richardstraße_neukölln

Werkstätten – es gäbe vieles, was sich in dem fünfgeschossigen, zwischen 1926 und 1928  errichteten Backsteinbau  unterbringen ließe, in dem einst  der von Kraftwerken

treppenhaus_altes umspannwerk richardstraße_neukölln 1. etage_altes umspannwerk richardstraße_neukölln

gelieferte  Strom für den Hausgebrauch von 30 auf 6 kV um- bzw. abgespannt wurde.

Momentan werden die über 2.200 imposanten Quadratmeter von Künstlern bespielt: „Zwischen Welten“ heißt das Ausstellungsprojekt des Fotodesigners Ulrich Hee- mann, des im kanadischen  Montreal  geborenen Malers  Patrick Lemke, der Malerin-

ulrich heemann_altes umspannwerk richardstraße_neukölln u. heemann_altes umspannwerk richardstraße_neukölln p. lemke_altes umspannwerk richardstraße_neukölln patrick lemke_altes umspannwerk richardstraße_neukölln dominika schönfeldt_altes umspannwerk richardstraße_neukölln d. schönfeldt_altes umspannwerk richardstraße_neukölln w. steinhoff_altes umspannwerk richardstraße_neukölln wanda steinhoff_altes umspannwerk richardstraße_neukölln

nen Dominika Schönfeldt und Wanda Steinhoff sowie einer Gruppe von Schau-spielern und Performance-Künstlern, das Anfang Juni eröffnet wurde. Noch zwei Tage feuermelder_altes umspannwerk richardstraße_neuköllnbietet es die Gelegenheit, Blicke hinter die Fassade des alten Umspannwerks zu werfen und Kunst an einem außer-schafstall_altes umspannwerk neuköllngewöhnlichen Ort zu erleben.

Am 22. Juni ver- abschiedet sich die Ausstellung „Zwischen Welten“ mit der Performance „Sommertraum“.

Donnerstag sind die Werke der Künstler noch einmal von 18 bis 22 Uhr  und  Samstag  ab  15  Uhr  zu sehen.

=ensa=