Gute Frage!

Die Straße ist voller parkender Autos, immer mehr Schaulustige versammeln sich auf den Bürgersteigen. Trommelklänge dröhnen durch den Neuköllner Kiez, einige Frau- en und Männer  und ein Kind  tanzen dazu. Ein kleines  Mädchen, das sich gerade  er-

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klären lassen hat, dass die Leute eine türkische Hochzeit feiern, tanzt an der Hand seiner Mutter mit. „Das ist schön. Habt ihr auch auf der Straße gefeiert?“, fragt es. Die Frau schüttelt den Kopf und meint, dass das bei deutschen Hochzeiten nicht üblich sei. „Warum  nicht?“, will die Tochter wissen. „Gute Frage!“, findet die Mutter.

Irgendwer jubelt immer

Gestern begann, was erst heute in einem Monat wieder enden wird: die 20. Fußball-Weltmeisterschaft. Teams aus 32 Ländern spielen in Brasilien um die begehrteste Kicker-Trophäe, die zuletzt von den Spaniern gewonnen wurde. Ob sie den Titel vertei- digen können, wird sich zeigen. Ebenso, wie weit  Deutschland und Gastgeber Brasi-

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lien beim FIFA World Cup kommen. Schon jetzt ist indes sicher: In Neukölln kann nach jedem Spiel gefeiert werden, das nicht unentschieden endet, weil Menschen aller WM-Teilnehmernationen hier leben. Manchmal sind es nur Weiterlesen

Babylonisches im Neuköllner Moritatenzelt

Wenn Kinder und Erwachsene auf Kissen auf dem Boden sitzen und Geschichten in Sprachen lauschen, von denen sie kein Wort verstehen, dann hat das Moritatenzelt im Kreativraum der Galerie im Körnerpark geöffnet. So wird es auch morgen Nachmit- tag wieder sein:  Von 14 bis 18 Uhr erzählen Muttersprachler auf  Arabisch, Türkisch,

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Rumänisch, Kroatisch, Polnisch und Deutsch die Geschichten vom Seiler Hassan, von den drei Brüdern, von Prâslea, dem Stärksten, und den goldenen Äpfeln, vom Wissenschaftler, dem Drachen von Wawel und vom Froschkönig. Große, bunte Bild- tafeln verhelfen zu dem Erlebnis, das zu verstehen, was eigentlich unverständlich ist.

Immer wieder freitags:

wg. freitagsgebet geschlossen_neukölln

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