Dreikönigssingen im Rathaus Neukölln gegen Kinderarbeit

Sternsinger aus den Nord-Neuköllner Kirchengemein-den St. Richard, Sankt Clara und Christophorus  wurden gestern am Gedenktag „Heilige Drei Könige“, den die katholische Kirche alljährlich am 6. Januar feiert, von Dr. Franziska Giffey im Rathaus Neukölln empfangen.

Die Bezirksbürgermeis-terin hatte das Rathaus, das für gewöhnlich sonnabends wie auch sonntags und an Feiertagen geschlossen ist, für die Besuchergruppe aufsperren lassen Weiterlesen

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„Besonders vermüllt ist der Mittelbuschweg“: Auftakt der diesjährigen Putzaktionen im öffentlichen Raum in Neukölln

Pünktlich zum Frühlingsbeginn startete Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey am Sonnabendvormittag gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Arnold-Fortuin-Hauses und aus dem Harzer Kiez die neue Saison der Kampagne „Schön wie wir“.

„Es ist nicht in Ordnung, Müll einfach auf die Straße oder in den Park zu kippen“, wiederholte Giffey die Kernbotschaft der im vergangenen Jahr angelau-fenen Sauberkeitsaktion. „Durch das asoziale Verhalten Einiger werden ganze Nachbarschaften verunstaltet. Darunter leiden die Anwohnerinnen und Anwohner und ganz besonders auch die Kinder“, sagte die Bezirksbürger-meisterin. Mitarbeiter des Arbeitsgebietes Interkulturelle Aufgaben Weiterlesen

Milieuschutz, Mietpreisbremse, Modernisierungsumlagen und eine neue Wohnform in der Diskussion

Zum Tag der offenen Tür mit Stadtentwicklungspolitikern aller Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung lud am Sonnabendnachmittag die Bezirksleitung morsbach_hartmann_tdot bmv neukoellnNeukölln des Berliner Mietervereins in ihr Bera-tungszentrum am Südstern ein.

Bezirksleiterin Jutta Hartmann (r.) konnte den SPD-Bezirksverordneten Michael Morsbach (l.) begrü-ßen, der seit 2001 dem Ausschuss für Stadtent-wicklung angehört. Auch dessen Vorsitzender, Jochen Biedermann von den Neuköllner Grünen, und die Bezirksverordnete Marlis Fuhrmann (Linke) waren gekommen. Nur der angekündigte Christopher Förster, stellvertreten-der Fraktionsvorsitzender der CDU im Bezirksparlament, fehlte Weiterlesen

BUND Berlin fordert Dialog- und Transparenzoffensive sowie die Verknüpfung des Flüchtlingsmanagements mit einer sozialen, ökologischen Stadtentwicklung

nachbarschaft buckower felder_neukoelln„Immer wieder rufen bei uns Menschen an, die ihren Baum vor der Tür retten wollen, wenn bei ihnen gebaut oder in der Siedlung nachverdichtet wird“, erklärt Christian Hönig, der beim BUND-Berlin für Baum-schutz zuständig ist. Es hat sich herum gesprochen, dass der BUND als anerkannter Naturschutzverband das Recht zur Verbändebeteiligung nach § 63 des Bundesnaturschutzgesetz und § 45 des Berliner Naturschutzgesetz hat, um eine unabhängige, fachlich und umweltorientierte Kontrolle der öffentlichen Verwaltung zu garantieren, und dass er auch sonst helfen kann. „Meistens ist es zu spät, weil die Betroffenen sich erst in letzter Minute melden“, fügt Hönig lakonisch hinzu und sagt: „Richtig Sorge macht mir im Augenblick aber, dass die Anrufer immer häufiger ihre Wut auf Flüchtlinge übertragen. Sie schimpfen, dass ihnen die Weiterlesen

Flüchtlingsunterkünfte, Milieuschutz, Einbürgerungsfeiern, Masern und eine Zweckentfremdung, die keine war: Szenen einer Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung

rathaus neuköllnDie ersten Punkte der Tagesordnung der 38. Sitzung der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung am vergangenen Mittwoch konnten, nachdem den Opfern des Germanwings-Absturzes gedacht worden war, schnell abgehandelt werden: Die Einwohnerfrage- stunde fiel mangels eingereichter Fragen aus – und der Passus „Der Bürgermeister hat das Wort“ mangels Bürgermeister, denn der heißt zwar noch bis Ende März Heinz Buschkowsky, war aber nicht anwesend.

Länger hielten sich die Bezirksverordneten dagegen mit der Vorlage zur Beschlussfassung auf, die den Einwohnerantrag zum Milieuschutz in ganz Nord- Neukölln betrifft. Dieser war vom Mietenbündnis Neukölln initiiert worden, dessen Sprecher Michael Anker zunächst ans Rednerpult trat, um zu berichten, wie leicht es war, die erfor- derliche Unterstützerzahl von 1.000 um mehr als das Dreifache zu übertreffen. Über 76 Prozent der gesammelten Unterschriften seien gültig gewesen, Weiterlesen

Neuköllner Nostalgie und ihre Tücken

Man könnte meinen, dass sogar in Neukölln mit einem Schild, das auf etwas hin- weist, was es seit neun Jahre nicht mehr gibt, der Gipfel der Peinlichkeit erreicht ist. Ein Trugschluss! Wer aufmerksam stadteinwärts in der Hermannstraße unterwegs ist, trifft kurz vor der querenden Flughafenstraße auf den Vorschlag, rechts zum Park- haus im Forum Neukölln abzubiegen. Die Sache hat jedoch einen Haken, an dem vor allem mancher Ortsfremde hängenbleiben dürfte: Das am  2. September 2000  eröff-

vergessenes forum neukölln-schild_hermannstraße neukölln

nete Forum Neukölln gibt es längst nicht mehr. Schon im April 2002 wurde das um- satzschwache Shoppingcenter an einen neuen Betreiber verkauft, der Weiterlesen