Neukölln behütet

Die Frage „Ist das Kunst oder kann das weg?“ stellt sich häufig in Neukölln und kreativitaet und kommerz neukoellnsehr oft sind die Grenzen fließend. Die Festivalbeiträge der heute Abend endenden 48 Stunden Neukölln sollten generös der Kunst zugeord-net werden. Kreativität zeigt sich in Neukölln aber auch abseits des Events, zuweilen im Einklang mit dem Beweis, dass der schnöde Mammon nicht weit entfernt ist.

Zwei Designerinnen bringen Stil in Neuköllns Sonnenallee

stil-kooperation berlin_sonnenallee neukoellnDie Sprühkreide, mit der Melanie Simmersbach das Wort „Eröffnung!“ auf den Bürgersteig geschrieben hatte, war noch nicht trocken, da kamen schon die eroeffnung stil-kooperation berlin_neukoellnersten Schaulustigen über die Schwelle. Läden wie dieser sind schließlich noch Rari-täten in der Sonnenallee, wo die meisten Geschäfte einen arabischen Namen haben und Dinge verkaufen, die für Zuwanderer aus dem Orient ein Stück Heimat bedeuten.

Für Melanie Simmersbach und Stascha Hirte ist die Sonnenallee 58 in den letzten Wochen auch zum Zuhause geworden: „Wir fühlen uns hier wirklich Weiterlesen

Neuköllner Straßenbaumschmuck

fruehlings-baumschmuck neukoellnJe länger der phänologische Winter dauert, desto größer wird die Unlust auf den Anblick kahler Bäume und auf fehlendes Bunt in den Straßen. Die meisten finden sich damit ab, man-che ungeduldig-kreativen Neuköllner jedoch nicht: Um ihre Mitmenschen durch Hingucker zu erfreuen, schmü-cken sie die Straßenbäume mit farbenfrohen Einkaufstüten. Früher oder später werden diese von sattem Grün umhüllt sein.

Überblick garantiert: 18 Designer unter einem Dach

nemona popup-shop neukoelln arcadenSeit die Nanu-Nana-Filiale vor Monaten aus den Neukölln Arcaden auszog, steht die Ladenfläche leer. Es ist nicht die einzige im ersten Oberge-schoss des Shoppingcenters. In den nächsten drei Wochen wird das Objekt aber nun wieder bespielt: Donnerstag eröffnete dort der NEMONA Pop-up Shop @ Neukölln Arcaden, um 18 Berliner Labels die Möglichkeit zu geben, ihre Kreationen zu prä-sentieren und zu verkaufen.

17 der 18 haben einen Neukölln-Bezug, wobei der Begriff recht weit gefasst ist. Er bestehe schon, wenn die Designer nur im Bezirk oder an der Bezirksgrenze wohnen. „Auch Labels, die hier angefangen haben zu arbeiten und mit ihrem Atelier umziehen mussten, bleiben bei uns im Netzwerk“, Weiterlesen

„Immer dienstags trifft sich die Neuköllner Kulturszene in einer Telefonzelle aufm Richardplatz“

gruppenbild mitglieder_20 jahre kulturnetzwerk neukoellnMit diesem Bild beschrieb Klaus Dieter Ryrko die Situation anno 1995 in seiner Video-Bot-schaft. Gezeigt wurde der Einspieler zwischen denen zahlreicher anderer Gratulanten am vergangenen Dienstag, als das Kulturnetz-werk Neukölln in der Neuköllner Oper sein 20-jähriges Bestehen feierte.

Ryrko, Programmbereichsleiter bei der VHS Neukölln, saß derweil im Publikum und erlebte einen Abend, der zurückblicken und in die Zukunft schauen ließ. Zunächst aber war es – nach der Weiterlesen

Etwas Warmes …

… braucht der Baum. Vorbei ist die Zeit, in der luftige Stoffbänder um die Stämme gewickelt  wurden, um zusätzliche Farben ins Grün zu bringen. Nun lassen die  Urban

straßenbaum-sommerschmuck_neukölln straßenbaum-winterschmuck_neukölln

Knitter wieder die Nadeln klappern, um Neuköllns kontinuierlich kahler werdende Straßenbäume mit wolligen Loops für die kalte Jahreszeit zu wappnen.

Dorf für Kreative am Neuköllner Schiffahrtskanal

berlinstudios_neuköllner schiffahrtskanalSo richtig festlegen mag sich Vera Ritter nicht. Weil der Bau-Fortschritt schon mehrfach erheblich ins Stocken geraten ist, ist sie vorsichtig geworden. Denn eigentlich hätte das, was nun auf dem Eckgrund-stück Kiehlufer/Brockenstraße entsteht und vom gegenüber liegenden Weigandufer Rätsel aufgibt, bereits 2014 eröffnet werden sollen.

„Allein bis die Vorbereitungen abgeschlossen waren und mit dem Bau begonnen werden konnte, verging ein Jahr.“ Den Grundstein für die Verzögerungen habe das Ergebnis der Bodenproben gelegt, erklärt Vera Ritter.  Sie wiesen aus, dass unter dem Gelände, das zuvor und ohne vorherige Untersuchung von Kleingärtnern zwischengenutzt wor-den war, ein Schuttberg liegt, der 1905 beim Aushub des Neuköllner Weiterlesen