“Immer dienstags trifft sich die Neuköllner Kulturszene in einer Telefonzelle aufm Richardplatz”

gruppenbild mitglieder_20 jahre kulturnetzwerk neukoellnMit diesem Bild beschrieb Klaus Dieter Ryrko die Situation anno 1995 in seiner Video-Bot-schaft. Gezeigt wurde der Einspieler zwischen denen zahlreicher anderer Gratulanten am vergangenen Dienstag, als das Kulturnetz-werk Neukölln in der Neuköllner Oper sein 20-jähriges Bestehen feierte.

Ryrko, Programmbereichsleiter bei der VHS Neukölln, saß derweil im Publikum und erlebte einen Abend, der zurückblicken und in die Zukunft schauen ließ. Zunächst aber war es – nach der Weiterlesen

Etwas Warmes …

… braucht der Baum. Vorbei ist die Zeit, in der luftige Stoffbänder um die Stämme gewickelt  wurden, um zusätzliche Farben ins Grün zu bringen. Nun lassen die  Urban

straßenbaum-sommerschmuck_neukölln straßenbaum-winterschmuck_neukölln

Knitter wieder die Nadeln klappern, um Neuköllns kontinuierlich kahler werdende Straßenbäume mit wolligen Loops für die kalte Jahreszeit zu wappnen.

Dorf für Kreative am Neuköllner Schiffahrtskanal

berlinstudios_neuköllner schiffahrtskanalSo richtig festlegen mag sich Vera Ritter nicht. Weil der Bau-Fortschritt schon mehrfach erheblich ins Stocken geraten ist, ist sie vorsichtig geworden. Denn eigentlich hätte das, was nun auf dem Eckgrund-stück Kiehlufer/Brockenstraße entsteht und vom gegenüber liegenden Weigandufer Rätsel aufgibt, bereits 2014 eröffnet werden sollen.

“Allein bis die Vorbereitungen abgeschlossen waren und mit dem Bau begonnen werden konnte, verging ein Jahr.” Den Grundstein für die Verzögerungen habe das Ergebnis der Bodenproben gelegt, erklärt Vera Ritter.  Sie wiesen aus, dass unter dem Gelände, das zuvor und ohne vorherige Untersuchung von Kleingärtnern zwischengenutzt wor-den war, ein Schuttberg liegt, der 1905 beim Aushub des Neuköllner Weiterlesen

Kreativ bis zur Peinlichkeit

neukölln entfaltet_kreativnetz neuköllnUm die Kreativszene im Norden Neu- köllns sichtbar zu machen, hat das KNNK Kreativnetz Neukölln nun “Neu- kölln entfaltet” herausgegeben.

Kurzportraits informieren auf der Rück- seite der handillustrierten Karte über die Betätigungsfelder von 52 Kulturschaffen- den. Die Vorderseite beweist dazu nicht nur die künstlerische Standortdichte. 2_neukölln entfaltet1_neukölln entfaltetAuch demonstriert sie, wie außerordentlich fantasievoll die Kreativen mit der Kartografie Neuköllns und der Orthografie umgehen: Da wird Straße konsequent mit ss geschrieben und direkt an das Bestimmungswort ge- hängt. Der Kottbusser Damm wird zur Kott- busserstrasse gemacht und beim nach Ar- chitekt Reinhold Kiehl benannten Kiehlufer auf das h verzichtet, was leicht zu der An- nahme führen könnte, dass die Straße etwas mit der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt zu tun habe. Dem ist aber nicht so.

Familienausflug statt Vatertagstour

bionade-biedermeier, galerie objets cherchés neukölln

(“Bionade-Biedermeier” von Thomas Schmid/Galerie objets cherchés Neukölln)

.

Einfach mal abhängen

Bei Sameheads in Neuköllns Richard-straße wird ein Exempel dieses Zustands äußerster Entspannung rund um die Uhr zur Schau gestellt.

Weniger leger ist der heutige Tag für Emine Demirbüken-Wegner, die zu den 1240 Mitgliedern der Bundesversamm- lung gehört, die ab 12 Uhr im Plenarsaal des Reichstags über die Neubesetzung des Bundespräsidentenamts entschei- den. Zu Neukölln hat die 50-jährige CDU- Politikerin, die seit 2006 dem Berliner Abgeordnetenhaus angehört und im Be- zirk Reinickendorf lebt, eine besondere Beziehung: Sie war 7 Jahre alt, als ihre Familie von der Türkei nach Neukölln übersiedelte. Damals, heißt es, war sie das erste und einzige türkische Kind in ihrer Grundschulklasse. Rund 20 Jahre später, 1988, erlebte Emine Demirbüken-Wegner wieder etwas bisher Dage- wesenes: Sie wurde als erste Frau mit türkischen Wurzeln Integrationsbeauftragte eines Berliner Bezirks – Neukölln war es nicht, sondern Schöneberg.

.

Do it yourself

Immer mehr Kreative ziehen nach Neukölln, und darauf reagiert auch der pfiffige Neu- köllner Einzelhändler. Pünktlich zum Oster- fest erweiterte der sei- ne aus frischen und industriell gefärbten Eiern bestehende Pro- duktpalette um Artikel, die kleine und große Künstler frohlocken lassen dürften: Weiße, schon gekochte Eier, die nach eigenem Gusto bemalt und gestaltet werden kön- nen, ohne sie vorher selber zu Wasser las- sen zu müssen.

=ensa=

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 199 Followern an