Geburtstag mit zwei Nullen

100.geburtstag ahrens_szczepanski_neukoellnDer Erste Weltkrieg sollte noch mehr als zwei weitere Jahre dauern, als in Schildow Anne und Gustav Beetz Eltern einer Tochter wurden. Hildegard nannten sie ihr jüngstes von drei Kindern, das am 20. Juni 1916 zur Welt kam, und eben die feiert heute ihren 100. Geburtstag. Wobei die große Feier erst am Wochen-ende stattfinden wird, weil Besuch von weither erwartet wird. Eng wurde es trotzdem auch schon am Ehrentag von Hildegard Ahrens in deren kleiner Wohnung im Schillerkiez.

Zu den ersten Gratulanten zählten Neuköllns Bezirks-bürgermeisterin Dr. Franziska Giffey und Sozialstadtrat Bernd Szczepanski (r.). Eine Vertreterin der Genezareth-Gemeinde, die der Jubilarin ab und zu im Weiterlesen

Neukölln feiert das Erbe des Grubenkönigs

ausstellung 100 jahre koernerpark_neukölln arcaden

Wer Leute mal so richtig überraschen will, die im Neuköllner Norden gähnende Leere zwischen Hippem und Problemen vermuten, der führt sie gerne zum Körnerpark. Die verblüffte Feststellung „So was Schö-nes gibt’s in Neukölln?!“ kennt auch Jan-Christopher körnerpark-brunnen_neuköllnRämer, der mehr als 10 Jahre in unmittelbarer Nachbarschaft des Klein-ods wohnte.

Gestern eröffnete der Kul-turstadtrat in den Neukölln Arcaden eine Ausstellung, die vom Mobilen Museum Neukölln zum 100-jährigen Bestehen des Körner-parks gestaltet wurde und auf 16 Schautafeln die wechselvolle Geschichte des 3,6 Hektar großen Gartendenkmals darstellt. „Sie ist aber auch der Auftakt zu einem großen Fest“, kündigt Rämer, Weiterlesen

„Das Ergebnis ist immer ein Mysterium“

anwohnerklopfen_kreativraum im körnerpark_neuköllnEinige treffen sich, um gemeinsam zu stricken, kochen, spielen oder singen, andere schieben zusammen Bowlingkugeln, lernen Sprachen oder Tango. Bei denen, die samstags in den Körner- park kommen und den Kreativraum neben der unbearbeiteter sandstein_anwohnerklopfen körnerpark_neuköllnGalerie ansteuern, geht es handfester zu.

Über ein Dutzend Sandstein-Blöcke in verschiedensten For- men und Größen stehen bereit, ebenso Kisten mit Hämmern, Feilen, Stecheisen, Arbeitshandschuhen und Schutzbrillen. „Sandstein ist für Weiterlesen

Wer, wie, was, warum oder weshalb nicht? Antworten auf Fragen zur Nutzung der kulturellen Angebote im Körnerpark

koernerpark neukoellnkörnerpark neuköllnDer Körnerpark ist beliebt. Nur: Warum und bei wem überhaupt? Weshalb und wie oft halten sich Anwohner in der grünen Oase zwi- schen Karl-Marx- und Hermann- straße auf? Was lockt Leute, die weiter entfernt wohnen, in den Park, der in einer ehemaligen Kiesgrube entstand? Ist der Kör- nerpark, dessen 100-jähriges Be- stehen im übernächsten Jahr mit einem Jubiläumsprogramm gefeiert werden soll, für die Besucher primär ein Nah- erholungsgebiet? Oder stellen Einrichtungen wie die in der Orangerie unterge- brachte Galerie und Konzertreihen wie „Sommer im Park“ einen Weiterlesen

Babylonisches im Neuköllner Moritatenzelt

Wenn Kinder und Erwachsene auf Kissen auf dem Boden sitzen und Geschichten in Sprachen lauschen, von denen sie kein Wort verstehen, dann hat das Moritatenzelt im Kreativraum der Galerie im Körnerpark geöffnet. So wird es auch morgen Nachmit- tag wieder sein:  Von 14 bis 18 Uhr erzählen Muttersprachler auf  Arabisch, Türkisch,

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Rumänisch, Kroatisch, Polnisch und Deutsch die Geschichten vom Seiler Hassan, von den drei Brüdern, von Prâslea, dem Stärksten, und den goldenen Äpfeln, vom Wissenschaftler, dem Drachen von Wawel und vom Froschkönig. Große, bunte Bild- tafeln verhelfen zu dem Erlebnis, das zu verstehen, was eigentlich unverständlich ist.