Jugendstadtrat warnt vor falschen Hoffnungen

kita karlsgartenstraße, neukölln, kitafinder neukölln„100 % Platz-Erfolg“, mit diesem verlockenden Versprechen wirbt ein privater Dienstleister aus Sachsen und bietet genervten Eltern jetzt auch in Neukölln für Geld seine Hilfe bei der Suche nach einem raren Kitaplatz an. Neuköllns Jugendstadtrat Falko Liecke warnt jetzt vor der Inanspruchnahme privater Dienstleister bei der Kitaplatzsuche. „Wir haben bereits mehrere Anträge von einem Unternehmen erhalten“, teilte Liecke gestern mit. „Kein einziger dieser Anträge konnte überhaupt bearbeitet werden. Wir prüfen derzeit mehrere Weiterlesen

Advertisements

Falsche Prioritäten und die Folgen für Neuköllner Familien

Überrascht hat es Falko Liecke nicht, dass im Bezirksamt Neukölln nun die erste Klage auf Zuteilung eines geeigneten Kitaplatzes vorliegt. In den letzten Jahren habe es seine Abteilung immer geschafft, allen Familien einen anzubieten, sagt der Neuköllner Jugendstadtrat: „Derzeit haben wir allerdings 270 Kinder auf unserer Warteliste.“ Für die Eltern bedeute das, die ganze Lebensplanung über den Haufen werfen zu müssen. Anstelle von Berufstätigkeit ist bei ihnen die Rund-um-die-Uhr-Kinderbe-treuung angesagt.

Zwar verweist der Berliner Senat auf den Neubau von 2.700 Kitaplätzen, aber, so Liecke: „Das Hauptproblem ist nicht der Bau von Gebäuden,  Weiterlesen

Theorie und Praxis bei der Kitaplatz-Suche

Einen Kita- oder Betreuungsplatz bei einer Tagesmutter zu bekommen, ist in Berlin Glückssache – obwohl Eltern für ihre Kinder seit August 2013 einen Rechtsanspruch darauf haben. Damit, dass der Weg von der Wohnung bis zur Kita oder Tagesmutter nicht fußläufig zu schaffen ist, haben sich viele Familien abgefunden. Oft führt er sie in einen anderen Kiez oder in Nachbarbezirke, zumal Kita-Gutscheine berlinweit gültig sind. Auf Unmut stößt daher die jetzt öffentlich gewordene „Praxis des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg, Betreuungsplätze vorrangig an Familien aus dem eigenen Bezirk zu vergeben“.

Friedrichshain-Kreuzberg first sei kein Motto, mit dem die Probleme in der Stadt gelöst werden könnten, sagt Neuköllns Jugendstadtrat Falko Liecke. Es gebe keine rechtliche Grundlage für Berliner Bezirke, Weiterlesen

„Jeder, der in Neukölln neue Wohnungen baut, muss auch für Kita-Plätze sorgen!“

3.000 Kitaplätze fehlen in Neukölln und der Bedarfs-atlas der Senatsverwaltung für Jugend, Familie und Kinder prognostiziert mehr Kinder im Kita-Alter in allen 10 Regionen, in die der Bezirk unterteilt ist. Keine Platzreserven gibt es in sechs der bezirklichen Planungsbereichen. Nur im Gebiet Schillerpro-menade sind derzeit freie Kitaplätze vorhanden.

120 Plätze für Kinder von 1 bis 6 Jahren – davon 42 Plätze für Kinder unter drei Jahren – wurden jetzt für die Bezirksregion Köllnische Heide geschaffen. Aufgrund des hohen regionalen Bedarfes eröffnete die Juwo-Kita gGmbH im Januar am Michael-Bohnen-Ring 18 in der High-Deck-Siedlung auf 880 Quadratmetern eine zweigeschossige Kindertagesstätte. Sie verknüpft Kindertagesbetreuung mit Weiterlesen

Optimistische Zukunftsperspektiven mit Wermutstropfen: Bezirksamt Neukölln stellt Arbeitsschwerpunkte für 2017 vor

„Ein Jahrzehnt der Investitionen liegt vor uns“, frohlockte Neuköllns Bezirksbürger-meisterin, als sie und ihre Dezernenten gestern Mittag bei einer gemeinsamen eberenz_liecke_giffey_raemer_biedermann_bezirksamt-neukoellnPressekonferenz im Rathaus die Arbeitsschwer-punkte für das laufende Jahr vorstellten. Hinter Dr. Franziska Giffey und den Bezirksstadträten stand zur Veranschaulichung zwischen der Berliner und der Neuköllner Fahne eine Karte des Bezirkes mit vielen bunten Fähnchen, die die Orte der künftigen Investitionen markierten.

„Wir setzen uns für die direkte Anbindung des Hauptstadtflughafens BER an die U-Bahnlinie 7 mit einer Station am Liselotte-Berger-Platz im Frauenviertel ein. Wir brauchen die Verlängerung Weiterlesen

Neuköllns Bildungsstadträtin begrüßt Schultoiletten-Sanierungsprogramm und Abkehr von der Früheinschulung

umzugswagen-engpass neuköllnEin starkes Berlin gestalten – das will die vorgestern bei der Senatsklausur beschlossene Weichenstel- lung für die letzten beiden Jahre der laufenden Legislaturperiode. Vom Reformationstag, der im Reformations-Jubiläumsjahr 2017 einmalig zum gesetzlichen Feiertag in Berlin bestimmt werden soll, über Olympia, den BER, Gesamtkonzepte für die Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen im Jahr 2015 sowie die Unterstützung Alleinerziehen- der bis hin zu einer Umwandlungsverbotsverord- nung von Miet- in Eigentumswohnungen und zu einem Schultoilettensanierungsprogramm reicht die vom Senat erstellte Agenda. Letzteres wird auch von Neuköllns Bildungsstadträtin begrüßt: Es sei, so Dr. Franziska Giffey, ein „gutes Signal in Weiterlesen