Neuköllner Sechs-Punkte-Plan gegen die Berliner Kitakrise

„Weder auf dem Kita-Gipfel noch im Koalitionsaus-schuss konnten Lösungen präsentiert werden“, moniert Neuköllns Jugendstadtrat Falko Liecke und fordert einen „Befreiungsschlag statt chronischer Kitakrise“. Vorschläge aus Neukölln liefert er gleich mit:

Die Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern müsse sofort spürbar angehoben werden, zudem müssten sie in Stadtteilen mit besonders schlechten sozialen Lagen eine Brennpunktzulage von mindestens 300 Euro erhalten. Außerdem fordert Liecke, dass die Ausbildung zum Erzieherberuf vergütet und Kita-Leitungen durch Verwaltungsfachkräfte entlastet werden sollten. Konstruktive Kritik übt der Neuköllner Jugendstadtrat auch hinsichtlich des im letzten Jahr in Berlin abgesenkten Betreuungsschlüssels: Weiterlesen

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Rund 7.000 Kita-Plätze sind in Neukölln vorhanden, 10.000 wären nötig

Mit einer großen Abschlusskundgebung vor dem Brandenburger Tor machte am Sonnabend eine Demonstration auf die Kita-Krise in Berlin aufmerksam. Aber wie sieht eigentlich die Situation aktuell in unserem Bezirk aus? Denn: Rund 3.000 Kitaplätze fehlen in Neukölln, und der Bedarfsatlas der Senatsverwaltung für Jugend, Familie und Kinder prognostiziert mehr Kinder im Kita-Alter in allen 10 Regionen, in die der Bezirk unterteilt ist.

Der Neuköllner Abgeordnete Joschka Langenbrinck (SPD) stellte im Berliner Landesparlament fünf Schriftliche Anfragen (Drs. 18/14917 – 18/14921) zum Kitaplatz-Mangel in den einzelnen Neuköllner Bezirksregionen. Ergebnis: In allen Regionen Neuköllns liegt die Zahl der unter Siebenjährigen, die Weiterlesen