Das große Buddeln in Neukölln: Dienstag geht der Umbau der Karl-Marx-Straße weiter!

Wie ein Straßenabschnitt, der gesperrt ist und umgebaut wird, sah der zwischen Uthmann- und Jonasstraße gelegene Bereich der Karl-Marx-Straße in den letzten karl-marx-straße_neuköllnWochen nicht aus. Dabei hätte doch in der 30. Kalenderwoche in besagtem Ab- schnitt der Umbau der Magistrale des Bezirks fortgesetzt werden sollen: Die entsprechende Ankündigung vom 7. Juli aus dem Büro des Neuköllner Baustadt- rats war aber schon acht Tage später wieder hinfällig. Wegen „technischer Schwierigkeiten in Bezug auf die Umpro- grammierung mehrerer Lichtzeichen- anlagen“, hieß es, verzögere sich leider die Baumaßnahme. Nun scheinen die Ampel-Probleme behoben: Ab dem 5. Au- gust werde der Umbau der Karl-Marx-Straße weiter nach Norden voranschreiten, teilte das Bau-Ressort des Neuköllner Bezirksamts vorgestern mit. Was bedeutet die mit 80 Wochen Bauzeit veranschlagte Umgestaltung aber nun Weiterlesen

Überraschung!

streetart neukölln, street-yoga, street-peopleViele Neuköllner Bürgersteige fordern des Fußgängers ungeteilte Aufmerksamkeit. Schlaglöcher, knöchelhohe Bodenwellen ob wuchernder Baumwurzeln und Hundehaufen führen sonst leicht zu unerwünschten Anhaftungen oder Verletzungen der unteren Extremitäten.

In der Natur der Sache liegt es, dass einem bei der Vorwärtsbewegung mit konzen- triertem Blick zu Boden aber auch manches entgeht, das sich in höheren Sphären ent- streetart neukölln, street-yoga, street-people, waiting for a surprisedecken lässt – zu- weilen mühelos, oft erst bei genauerem Hinsehen.

Zu den Fundstücken letzterer Kategorie zählen die über ganz Nord-Neukölln verteilten Street-People, die es beispiels- weise an der Friedhofsmauer in der Thomasstraße in der Variante „Waiting for a surprise“ gibt. Ähnlichkeiten mit den populären korkigen Street-Yoga-Männchen sind unverkenn- bar und alles andere als zufällig. Sie sind nämlich miteinander verwandt.

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Über den Köpfen der Neuköllner – nicht nur

Wenn Josef Foos vom Fahrrad steigt, es auf dem Bürgersteig abstellt und mit gezückter Digitalkamera in einem Hauseingang verschwindet, hat das einen Grund: Oft den, xxcrew, streetart, neuköllndass er wieder ein neues Graf- fito entdeckt hat. Eines, das Kunst und keine Schmiererei ist und es wert ist, in seine Neuköllner StreetArt-Galerie auf- genommen zu werden. Die Dreiaugen der XXCrew gehören für ihn definitiv dazu.

Doch Josef Foos sammelt nicht nur im öffentlichen Raum präsentierte Kunst- werke anderer, er macht auch selber Kunst. Aus Korken und Streichhölzern bastelt der Neuköllner Heilpraktiker sei- ne Street-Yoga-Figuren, die zunächst nur in Neukölln ihre Übungen vorführten, längst aber auch in vielen anderen Bezirken Berlins auf Straßenschildern rumturnen.

=ensa=

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