„Neukölln spricht viele Sprachen, auch Esperanto“

Völkerverständigung und das Streben nach Frieden sind zwei Gedanken, die mit der Idee der Plansprache Esperanto eng verbunden sind. Im Jahr 1887 veröffentlichte der jüdische Augenarzt Ludwik Zamenhof in Warschau unter dem Pseudonym Doktoro Esperanto („Doktor Hoffender“) in einer kleinen Broschüre die Grundzüge einer konstruierten Sprache, die für jeden leicht zu erlernen sein sollte. Heute wird Esperanto von Menschen in über 100 Staaten verwendet, ist aber in keinem Land der Welt als Amtssprache anerkannt. In Polen wurde Esperanto jedoch als Träger der Esperanto-Kultur zum Weiterlesen

Hatun-Sürücü-Preis 2016 für den Mama Afrika e. V., dritter Platz für einen Neuköllner Verein

buttons hatun-sürücü-preis berlinAm 7. Februar 2005 wurde die 23-jährige Hatun Sürücü von einem ihrer Brüder in der Tempelhofer Oberlandstraße an einer Bushaltestelle erschos-sen. Als sogenannter Ehrenmord löste die ent-setzliche Tat an der in Kreuzberg aufgewachsenen Tochter einer kurdisch-sunnitischen Einwanderer-familie aus der ostanatolischen Provinz Erzurum bundesweit eine Debatte über Zwangsehen, türkisch-arabische Parallelgesellschaften und fundamental-muslimische Wertvor-stellungen aus. Die junge Frau, die mit 16 Jahren gegen ihren Willen mit einem Cousin in der Türkei verheiratet worden war, hatte 1999 die Weiterlesen